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Funktionsdokumentation Image-Maps  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

 

Im Content-Management werden Image-Maps zur grafischen Darstellung von Ordnerinhalten oder Verweisen genutzt. Statt in gewohnt textueller Form werden diese Objekte mit Hilfe von Grafiken angezeigt.

Eine Image-Map beinhaltet verweis-sensitive Bereiche: klickt der Benutzer innerhalb der Image-Map auf einen solchen Bereich, wird das jeweilige referenzierte Objekt geöffnet.

Sachverhalte, die grafisch präsentiert werden, sind oft intuitiver und leichter aufzunehmen als reine Texte. Image-Maps unterstützen somit den Benutzer beim Auffinden von Informationen. So bietet sich eine Image-Map z. B.  als optisch attraktiver Einstiegspunkt in eine Struktur an.

 

Voraussetzungen

 

Es existiert eine geeignete Grafik zur Abbildung der gewünschten Inhalte.

 

Funktionsumfang

 

Eine Image-Map ist ein spezieller Collection-Renderer, der Ordnern zugewiesen werden kann.

 

Die Konfiguration einer Image-Map umfasst folgende Parameter:

Parameter einer Image-Map

Parameter

Obligatorisch

Beschreibung

Name

Ja

Name der Image-Map.

Image Path

Ja

Angabe der Grafik-Datei inklusive Pfad, die für die Image-Map genutzt werden soll

z. B. /etc/graphics/imagemaps/image.jpg

Tooltip

Nein

Text einer Quick-Info, der nach kurzer Zeit angezeigt wird, wenn der Mauszeiger über der Image-Map positioniert ist

Areas

Nein

Liste der verweis-sensitiven Bereiche, die für die Image-Map verwendet werden

 

Empfehlung

Wir empfehlen Ihnen, Grafiken in einem gesonderten Ordner abzulegen. Somit können Sie vermeiden, dass die verwendeten Grafiken versehentlich von anderen Benutzern gelöscht oder verschoben werden.

 

Eine Image-Map setzt sich aus einem oder mehreren verweis-sensitiven Bereichen zusammen. Die Konfiguration dieser Bereiche umfasst folgende Parameter:

Parameter eines verweis-sensitiven Bereiches

Parameter

Obligatorisch

Beschreibung

Name

Ja

Name des Bereiches

Coordinates

Ja

Angabe der x- und y-Koordinaten des Bereiches, durch Kommata getrennt

Hierbei handelt es sich um absolute Angaben innerhalb der verwendeten Grafik.

Verknüpfung

Ja

Verweis zu einem Ordner oder zu einer Datei oder Angabe einer URL, die beim Anklicken des Bereiches geöffnet wird

Tooltip

Nein

Text einer Quick-Info, der nach kurzer Zeit angezeigt wird, wenn der Mauszeiger über dem Bereich positioniert ist

Shape of Area

Ja

Angabe der geometrischen Form des Bereiches

Folgende Arten stehen zur Verfügung:

      polygon: bestimmt einen Bereich mit beliebig vielen Eckpunkten

      circle: bestimmt einen kreisförmigen Bereich

      rectangle: bestimmt einen viereckigen Bereich

 

Verschiedene geometrische Formen der Bereiche

 

      Einen viereckigen Bereich (rectangle) definieren Sie mit den Koordinaten x1,y1,x2,y2.

x1 = linke obere Ecke, Anzahl der Pixel von links
y1 = linke obere Ecke, Anzahl der Pixel von oben
x2 = rechte untere Ecke, Anzahl der Pixel von links
y2 = rechte untere Ecke, Anzahl der Pixel von oben

 

      Einen kreisförmigen Bereich (circle) definieren Sie mit den Koordinaten x,y,r.

x = Mittelpunkt des Kreises, Anzahl der Pixel von links
y = Mittelpunkt des Kreises, Anzahl der Pixel von oben
r = Radius des Kreises in Pixeln

 

      Einen vieleckigen Bereich (polygon) definieren Sie mit den Koordinaten x1,y1,x2,y2 ... xn,yn.

x = Anzahl der Pixel einer Ecke von links
y = Anzahl der Pixel einer Ecke von oben

Die maximale Anzahl von Koordinaten ist nicht festgelegt. Vom letzten definierten Koordinatenpaar wird automatisch eine Verbindung zum ersten definierten Koordinatenpaar erzeugt, die das Polygon schließt.

 

Empfehlung

Wir empfehlen Ihnen, ein Zusatzprogramm zu nutzen, um schnell und einfach die benötigten Koordinatenpaare zu definieren. Zur Funktionsweise solcher Programme: Sie zeichnen innerhalb einer Grafik mit der Maus den gewünschten Bereich nach und das Programm gibt die Koordinatenpaare in einer Datei aus.

 

Abhängig von der Art der referenzierten Objekte in einer Image-Map erfolgt die Anzeige auf zwei Arten.

Anzeigemodi referenzierter Objekte

Referenzierte Objekte

Anzeigen

Ordner♠

im selben Browserfenster

Dokumente, interne und externe Verweise

in einem neuen Browserfenster

 

Einschränkungen

 

Der Einsatz einer Image-Map ist nur sinnvoll bis zu einer gewissen Anzahl von Objekten, die in einer Image-Map abgebildet werden. Werden zu viele Sachverhalte dargestellt, können die Benutzer leicht die Übersicht verlieren.

 

Aktivitäten

 

Um verweis-sensitive Bereiche anzulegen, wählen Sie Konfiguration Content Management User Interface ( Show Advanced Options) Image Maps Areas.

 

Um eine Image-Map zu definieren, wählen Sie Content Management User Interface ( Show Advanced Options) Image Maps Image Map.

 

Lesen Sie im Abschnitt Anlegen und Integrieren einer Image-Map, welche Schritte notwendig sind, um eine Image-Map im Content-Management zu nutzen.

 

 

 

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