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HintergrundInfoCube mit Datenpersistenz im BWA Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Ein InfoCube mit Datenpersistenz im BW Accelerator speichert seine Bewegungsdaten nur im BWA Server und nicht in der Datenbank des BW-Systems. Genau gesagt werden die Daten der F- und der E-Faktentabelle sowie der Dimensionstabelle im BW Accelerator abgelegt. Die Stammdaten werden sowohl im BW-System als auch im BW Accelerator gespeichert und stehen somit wie üblich auch anderen InfoProvidern zur Verfügung.

Der InfoCube mit Datenpersistenz im BWA bietet folgende Vorteile gegenüber Standard InfoCubes:

  • Vermeidung von Datenredundanz innerhalb des BW-Systems: Sie sparen damit Speicherplatz und verringern die Last auf dem System, wodurch die Datenbank-Performance verbessert wird.

  • Verlagerung der Datenanalyseschicht: Die Datenanalyseschicht wird aus dem BW-System in den BWA verlagert und hat dort die für die Datenanalyse gewünschten Performance-Vorteile.

  • Sie müssen keine Aggregate anlegen.

Die Data-Warehouse-Schicht bleibt im BW-System bestehen und sorgt für eine stabile Datenbasis.

Hinweis Hinweis

Beachten Sie, dass für InfoCubes mit Datenpersistenz im BWA kein Prozess zur systemseitigen Sicherung und Wiederherstellung implementiert ist.

Ende des Hinweises

Struktur

Die InfoCube-Definition wird im BW-System gespeichert. Außerdem wird im BW-System eine F-Faktentabelle und die Paketdimension erzeugt. Die F-Faktentabelle wird benötigt, um die Definition des BWA-Indizes abzuleiten. Die Paketdimension wird benötigt, um die Requests im BW-System zu administrieren. Sie ist die einzige Tabelle, die im BW-System gefüllt wird, wenn Bewegungsdaten in den InfoCube geladen werden.

Der Faktenindex des InfoCubes ist flach. Das heißt, dass die Stammdaten-IDs direkt in den Faktenindex geschrieben werden, ohne dass Dimensionsindizes benötigt werden. Dies kann zu einer besseren Performance beim Datenladen beitragen. Die einzige Ausnahme in diesem reduzierten Sternschema ist der Paketdimensionsindex im BWA.

Dieser flache Faktenindex birgt Vorteile für die Modellierung: Sie brauchen die Dimensionen nicht nach Performance-Kriterien anzulegen, sondern können sie zur semantischen Strukturierung der InfoObjects nutzen.

Integration

Zum Datenladen verwenden Sie den Datentransferprozess (DTP). Bei den möglichen Quellen gibt es keine Einschränkung. Der DTP schreibt die Daten direkt in den Faktenindex im BWA. Dazu nutzt er einen Report, der beim Anlegen des InfoCubes generiert wurde. Sie können mehrere DTPs zu einem InfoCube mit Datenpersistenz im BWA anlegen, aber diese können aus technischen Gründen nicht parallel laufen.

Zur Datenkonsistenzprüfung können Sie den BW Accelerator Monitor nutzen.

Weitere Informationen: BWA-Indizes überwachen