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Prozessdokumentation End-to-End-Monitoring  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Das End-to-End-Monitoring kommt in folgenden Fällen zum Einsatz:

      Wenn Sie die Verarbeitungsschritte von Messages innerhalb einer zu konfigurierenden Menge von SAP-Komponenten überwachen möchten.

      Wenn Sie den Weg einzelner Messages durch diese SAP-Komponenten von Anfang bis Ende überwachen möchten.

Das zentrale Werkzeug zum End-to-End-Monitoring ist die Runtime Workbench, die Sie über die Einstiegsseite des Integration Builder aufrufen.

Die Daten für das End-to-End-Monitoring erhält die Runtime Workbench von der Process Monitoring Infrastructure (PMI), einem Monitoring-Werkzeug der SAP zur Überwachung durchgängiger technischer Prozesse, die mehrere SAP-Komponenten umfassen.

Voraussetzungen

      Sie haben die Runtime Workbench gestartet.

      Sie haben mit der Transaktion SICF oder dem Programm RSXMB_ACTIVATE_ICF_SERVICES die für PMI benötigten HTTP-Services aktiviert.

Ablauf

Wenn Sie End-to-End-Monitoring betreiben möchten, verfahren Sie wie folgt:

...

       1.      Selektieren und konfigurieren Sie die für das Monitoring relevanten Komponenten.

Hinweis

Alle beteiligten Komponenten müssen über die Anmeldegruppe PUBLIC verfügen.

       2.      Verschicken Sie Messages, deren Verarbeitung Sie von Anfang bis Ende überwachen möchten.

       3.      Wählen Sie End-to-End-Monitoring auf der Einstiegsseite der Runtime Workbench.

       4.      Geben Sie, wenn gewünscht, Filterkriterien zu Sender und Empfänger ein.

Einen definierten Selektionsfilter können Sie speichern und wieder verwenden (öffnen). Gespeicherte Filter können Sie auch wieder löschen.

       5.      Wählen Sie Anzeigen.

Ergebnis

Das End-to-End-Monitoring bieten Ihnen zwei Sichten auf die von PMI gelieferten Daten zu den einzelnen Verarbeitungsschritten (technischen Prozess-Schritten) der Messages auf den konfigurierten Komponenten:

      Die Prozessübersicht

Die Prozessübersicht zeigt die Gesamtzahl der verarbeiteten Messages sowie die Anzahl der fehlerhaften Messages auf jeder beteiligten Komponente an. Ist die Anzahl fehlerhafter Messages größer Null, wechselt der Status der Komponente von grün auf rot.

Die Prozessübersicht ist das Einstiegsfenster des Prozess-Monitorings und enthält eine grafische Darstellung der am Prozess beteiligten Komponenten. Sie können diese Komponenten öffnen und erhalten eine Sicht auf die beteiligten Prozess-Schritte.

      Die Instanzsicht

Die Instanzsicht zeigt den Weg einer bestimmten Message durch die beteiligten Komponenten. Bei jeder Instanz stehen Detaildaten zu jedem einzelnen Verarbeitungsschritt zur Verfügung.

Die Instanzsicht enthält eine grafische Darstellung aller am Prozess beteiligten Komponenten. Die von der Instanz durchlaufenen Komponenten sind durch einen Status gekennzeichnet und können geöffnet werden. Sie enthalten dann eine Sicht auf die beteiligten Prozess-Schritte mit den entsprechenden Daten.

Wenn Sie im linken Teilfenster Einstellungen wählen, gelangen Sie in ein Fenster mit weiteren Informationen und administrativen Einstellungsmöglichkeiten zu PMI. Unter anderem können Sie hier das Monitoring ein- und ausschalten oder die angezeigten Monitoring-Daten sofort aktualisieren. Wählen Sie hierzu Jetzt starten auf der Registerkarte Allgemein.

Weitere Information zur Integration von PMI in die Runtime Workbench finden Sie unter Anzeige und Administration des Prozess-Monitorings. Die gleichen Informationen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie im linken Teilfenster Hilfe wählen.

Bitte beachten Sie folgende PMI-Begriffe und deren Entsprechung in XI

PMI

XI

Prozess

Konfiguration

Prozessinstanz

Message (einschließlich Versionen und Verzweigungen)

Prozess-Monitoring

End-to-End-Monitoring

 

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