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Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Beispiel: Serialisierung - Sendereihenfolge festlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Sie können die Reihenfolge festlegen, in der ein Prozess empfangene Messages sendet. Dabei können Sie festlegen, dass der Prozess nach dem Senden einer Message jeweils auf ein Acknowledgment des Empfängers wartet.

Hinweis

Wenn die Messages von unterschiedlichen Business-Systemen gesendet werden, ist eine Serialisierung nur über einen Integrationsprozess möglich. Stammen die Messages hingegen von einem Business-System, sollten Sie prüfen, ob die Serialisierung nicht besser von diesem Business-System ausgeführt werden kann.

Sie können eine Serialisierung auf unterschiedliche Arten definieren. Die nachfolgende Tabelle zeigt verschiedene Möglichkeiten. Die Beispiele finden Sie im Integration Repository unter SAP Basis  SAP Basis 6.40 im Namensraum http://sap.com/xi/XI/System/Patterns.

 

Serialisierung

Beschreibung

Beispiel

Eine Start-Message

Der Empfang einer bestimmten Message startet den Prozess.

BpmPatternSerializeOneTrigger

 

Mehrere Start-Messages

Unterschiedliche Messages können den Prozess starten.

BpmPatternSerializeMultipleTrigger

 

Eine Start-Message

In diesem Beispielprozess sind drei Empfangsschritte definiert. Die zugehörigen Messages werden in den Containerelementen FirstMessage, SecondMessage bzw. ThirdMessage empfangen.

Der Empfang der Message des ersten Empfangsschritts soll den Prozess starten. Daher ist für den ersten Empfangsschritt das Kennzeichen Prozessstart gesetzt. Bei Empfang der Message aktiviert der Empfangsschritt die Korrelation Correlation. Diese Korrelation wird von den beiden nachfolgenden Empfangsschritten verwendet und korreliert die jeweiligen Messages über eine ID.

Hinweis

Beachten Sie, dass sichergestellt sein muss, dass die Message des ersten Empfangsschritts, FirstMessage, wirklich zuerste eintrifft. Trifft z. B. SecondMessage zuerst ein, kann sie dem Prozess nicht zugeordnet werden.

Nach Empfang aller drei Messages sendet der Prozess die empfangenen Messages in umgekehrter Reihenfolge. Nach dem Senden einer Message wartet der Prozess auf den Empfang des Acknowledgments, bevor er die nächste Message sendet.

Alle drei abstrakten Interfaces dienen als Inbound- und Outbound-Interfaces (siehe auch: Prozesssignatur).

Folgende Grafik zeigt die Definition des Prozesses:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Unterschiedliche Start-Messages

In diesem Beispielprozess sind drei Empfangsschritte definiert. Die zugehörigen Messages werden in den Containerelementen FirstMessage, SecondMessage bzw. ThirdMessage empfangen. 

Jede der drei Messages kann den Prozess starten. Daher ist für jeden der Empfangsschritte das Kennzeichen Prozessstart gesetzt. Zur Designzeit ist nicht bekannt, welche der Messages zuerst eintrifft. Daher sind die Empfangsschritte in einem parallelen Abschnitt angeordnet. Empfängt einer der Empfangsschritte seine Message, startet er den Prozess und aktiviert die Korrelation Correlation. Diese Korrelation wird von den beiden anderen Empfangsschritten verwendet. Der parallele Abschnitt soll beendet werden, wenn alle drei Messages empfangen wurden. Als Anzahl der notwendigen Zweige ist daher drei festgelegt. 

Anschließend sendet der Prozess die empfangenen Messages in der festgelegten Reihenfolge. Jeder Sendeschritt wartet nach dem Senden seiner Message auf das zugehörige Acknowledgment.

Alle drei abstrakten Interfaces dienen als Inbound- und Outbound-Interfaces (siehe auch: Prozesssignatur).

Folgende Grafik zeigt die Definition des Prozesses:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

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