Konfigurationstest
Mit dieser Funktion können Sie die Verarbeitung einer Message auf Basis der vorhandenen Konfigurationsdaten simulieren. Als Eingangsparameter können Sie den Header und die Payload der Message angeben. Sie können den Zustand der Message nach jedem einzelnen Zwischenschritt und am Ende der gesamten Message-Verarbeitung anzeigen und analysieren.

Nur aktivierte Konfigurationsobjekte werden vom Test berücksichtigt.

Adapterspezifische Attachements werden derzeit durch den Konfigurationstest nicht unterstützt.
Während des Konfigurationstests werden die einzelnen Pipeline-Services aufgerufen und in den einzelnen Verarbeitungsschritten jeweils verursachte Änderung der Message simuliert.
Siehe auch:
Pipelines und
Pipeline-Services
Um den Konfigurationstest aufzurufen,
wählen Sie in der Hauptmenüleiste des Integration Builder (Integration
Directory) Werkzeuge → Konfiguration testen (
).
Das Werkzeug für den Konfigurationstest setzt sich aus folgenden Bildbereichen zusammen:
Bildbereiche und Funktionen
Bildbereich |
Funktion |
Menüleiste |
Aufrufen der Funktionen zum Starten und Zurücksetzen des Tests |
Test-Message und Test-Ergebnisse |
· Registerkarte Test-Message Angabe von Header und Payload der Test-Message · Registerkarte Ergebnisse Anzeige der Ergebnis-Messages des Testlaufs für die gesamte Pipeline oder für einzelne Verarbeitungsschritte |
Ablaufsanzeige |
Anzeige der durchlaufenen Schritte Aufrufen der Funktionen zum Starten und Zurücksetzen des Tests |
Konfigurationsobjekte und Fehlerprotokoll |
Detaillierte Fehleranalyse · Registerkarte Konfigurationsobjekte Anzeige der für die gewählten Messages relevanten Konfigurationsobjekte · Registerkarte Fehlerprotokoll Anzeige eines detaillierten Fehlerprotokolls (Trace) |
Bildbereiche des
Konfigurationstestwerkzeuges
In der Registerkarte Test-Message geben Sie den Header und gegebenen Falles die Payload der Test-Message (im XML-Format) an.

Die Angabe einer Payload ist dann sinnvoll, wenn Sie Konfigurationseinstellungen testen möchten, die abhängig von Anwendungsdaten sind. Hierzu gehören beispielsweise Mappings sowie Routing-Bedingungen, die vom Inhalt der Payload abhängen.
Um die Felder des Header zu spezifizieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:
·
Verwendung der
Eingabehilfe (
)
· Verwendung von Drag & Drop
Wenn Sie mit dem Cursor ein Objekt des logischen Routing oder der Kommunikationsvereinbarung aus dem Navigationsbereich des Integration Directory in den Bereich Header der Registerkarte Test-Message ziehen, werden die Header-Felder der Message mit den Werten des Objektschlüssels des Konfigurationsobjektes gefüllt.
Um die Payload der Message zu spezifizieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:
· Manuelle Eingabe
·
Kopieren einer Message
aus dem Testwerkzeug des Mapping-Editors (siehe
Testumgebung)
·
Kopieren einer Message
aus dem
Message-Monitoring
In der Ablaufanzeige starten Sie den Test mit Hilfe der Drucktasten. Hierbei können Sie
·
Den Testdurchlauf durch
die gesamte Pipeline starten (Drucktaste Start
(
))
·
Den Testdurchlauf für
einen einzelnen Verarbeitungsschritt starten (Drucktaste Einzelschritt (
))
Mit der Drucktaste Zurücksetzen (
)
können Sie den Test zurücksetzen.
Die grafische Ablaufsanzeige stellt dar, welche Schritte der Message-Verarbeitung von der Simulation durchlaufen wurden.
·
Wenn alle Messages den
Schritt erfolgreich durchlaufen haben, erscheint das Symbol
.
·
Wenn alle Messages bei
einem Schritt aufgrund eines Fehlers gestoppt wurden, erscheint das Symbol
.
·
Wenn eine oder mehrere
(aber nicht alle) Messages bei einem Schritt aufgrund eines Fehlers gestoppt
wurden, erscheint das Symbol
. In
diesem Fall kann der Test fortgeführt werden, es empfiehlt sich aber, den
Fehler zu analysieren.
In der Registerkarte Ergebnisse werden die Ergebnis-Messages des gesamten Testdurchlaufs bzw. des in der Ablaufanzeige angegebenen Zwischenschrittes angezeigt.

Mehrere Ergebnis-Messages werden beispielsweise durch eine Empfängerermittlung mit mehreren konfigurierten Empfängern erzeugt.
In der Tabelle werden alle Messages
aufgelistet, die nach dem durchlaufenen Verarbeitungsschritt erzeugt wurden.
Hierbei können Sie einstellen, welche Informationen zu jeder Message angezeigt
werden sollen. Wählen Sie hierzu die Drucktaste Tabelle
anpassen (
) und wählen Sie
dann die Spalten aus, die in der Tabelle angezeigt werden sollen.
Folgende Spalten stehen zur Verfügung:
Informationen zu den Ergebnis-Messages
Spalte |
Beschreibung |
Status |
Zeigt Status der Ergebnis-Message an. ·
·
Für die Fehleranalyse können Sie in der Registerkarte Fehlerprotokoll (siehe unten) nachsehen. ·
|
Angehalten bei |
Nur wenn Message nicht weiter verarbeitet wurde: Zeigt das Konfigurationsobjekt (Symbol) an, bei dem der Fehler aufgetreten ist.
Für die Symbole der Konfigurationsobjekte, siehe Legende (Integration Directory). Weitere Informationen zum Konfigurationsobjekt und zum Fehler finden Sie in der Registerkarte Fehlerprotokoll (siehe unten). |
Sender |
Zeigt Header-Werte der Ergebnis-Message an. |
Empfänger |
|
Interface |
Markieren Sie in der Tabelle die Message, deren Payload Sie anzeigen möchten. Im Rahmen Payload wird die Payload der markierten Message angezeigt.
In der Registerkarte Konfigurationsobjekte werden die Konfigurationsobjekte aufgelistet, die die Verarbeitung der Message für den durchlaufenen Schritt festlegen. Zu jedem Konfigurationsobjekt wird der Objektschlüssel angezeigt. Durch Doppelklick auf die entsprechende Tabellenzeile können Sie das Konfigurationsobjekt öffnen.
Wenn durch einen Verarbeitungsschritt
mehrere Messages erzeugt wurden, können Sie mit einer Filterfunktion die
Anzeige die Konfigurationsobjekte einschränken, die für eine einzelne Message
relevant sind. Schalten Sie hierzu den Filter ein (Drucktaste
in der Registerkarte Konfigurationsobjekte) und markieren Sie eine Message in
der Tabelle (Registerkarte Ergebnisse).
In der Registerkarte Fehlerprotokoll wird ein Fehlerprotokoll für den Testdurchlauf angezeigt.
Das Fehlerprotokoll enthält
· Eine Auflistung der beteiligten Konfigurationsobjekte in der Reihenfolge der Message-Verarbeitung. Durch Doppelklick auf den Objektschlüssel können Sie das Konfigurationsobjekt öffnen.
· Eine Darstellung des Trace für jeden Verarbeitungsschritt
Sie können den Trace aufklappen
(Symbol
) und die einzelnen
Meldungen des Trace anzeigen.
Auch hier können Sie durch Vorwärtsnavigation die aufgelisteten Konfigurationsobjekte öffnen.