Automatische Customizing-Verteilung
einrichten
Sie möchten eine Synchronisationsgruppe im SAP Solution Manager für die Customizing-Verteilung vorsehen. Damit stellen Sie Folgendes sicher: Alle Änderungen, die Sie im Customizing eines Quellsystems vornehmen, werden Zielsysteme verteilt.

Wenn Sie vor der Verteilung von Customizing-Änderungen einmalig Customizing in einem Quellsystem mit Customizing in Zielsystemen abgleichen möchten, starten Sie eine Initialverteilung.
Sie haben alle notwendigen Systemeinstellungen für die Customizing-Verteilung vorgenommen. Wenn Sie Customizing im Rahmen eines Projektes im SAP Solution Manager verteilen möchten, haben Sie in der Projektverwaltung dieses Projekt angelegt und eine Systemlandschaft für dieses Projekt eingerichtet. Das System unterstützt Customizing-Verteilung für Einführungsprojekte im SAP Solution Manager.
Wenn Sie die Customizing-Verteilung auf bestimmte Customizing-Objekte einschränken möchten, haben Sie im Editor für Synchronisationsgruppen eine Synchronisationsgruppe angelegt. Eine Synchronisationsgruppe ist eine Gruppe von Customizing-Objekten, die synchron gehalten werden sollen. Wenn Sie keine Synchronisationsgruppe eingeben, wird die Customizing-Verteilung für eine von SAP vordefinierte Menge von Customizing-Objekten eingerichtet, die für die Komponenten Ihrer Projekt-Systemlandschaft synchron gehalten werden sollten (Synchronisationsobjekte).

Wenn Sie einen neuen Verteilungslauf anlegen, können Sie mit einem Doppelklick auf die Synchronisationsgruppe bzw. auf die Systeme in den Editor für Synchronisationsgruppen bzw. in die Systemlandschaftspflege abspringen.
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1. Wählen Sie im SAP-Menü Werkzeuge → Customizing → Verteilung → Customizing-Verteilung einrichten oder geben Sie die Transaktion scdt_setup ein.
Das System zeigt Ihnen alle Synchronisationsgruppen und die zugehörigen Projekte an, für die eine Customizing-Verteilung eingerichtet wurde.
2. Wählen Sie Anlegen.
Sie gelangen zu einem Dialogbild, in dem Sie die Daten für die Customizing-Verteilung eingeben können.
3. Wenn Sie die Verteilung auf bestimmte Objekte beschränken wollen, geben Sie eine Synchronisationsgruppe ein.
Wenn Sie keine Synchronisationsgruppe eingeben, wird die Verteilung auf alle Objekte ausgeweitet, die von SAP als Synchronisationsobjekte vordefiniert sind.
4. Legen Sie fest,
¡ ob für alle Transportaufträge, die für SAP-Solution-Manager-Projekte im Quellsystem angelegt wurden, Customizing verteilt werden soll
¡ ob nur für die Transportaufträge für ein spezielles SAP-Solution-Manager-Projekt Customizing verteilt werden soll, und geben Sie einen Projektnamen ein.
5. Wählen Sie einen Verteilungstyp:
¡ zeitgesteuerte Verteilung: Die Customizing-Verteilung wird als Hintergrundjob CUSTOMIZING DIST. for <Projektname> zu von Ihnen festgelegten Zeitpunkten eingeplant.
¡ Synchronisation bei Transportfreigabe: Bei der Freigabe eines zum Projekt gehörigen Transportauftrages wird relevantes Customizing verteilt.
¡ Synchronisation bei Transportaufzeichnung: Bei Freigabe und bei jeder Änderung eines zum Projekt gehörigen Transportauftrages wird relevantes Customizing verteilt.
6. Geben Sie unter Quellsystem ein logisches System ein, von der das Customizing in die anderen Systeme verteilt werden soll.
Der SAP Solution Manager ergänzt nach der Eingabe des logischen Systems automatisch System, Mandant, RFC-Destination, Basis-Release und Support-Package. Es wird geprüft, ob Release und Support-Package-Stand für den von Ihnen gewählten Verteilungstyp ausreichend ist und bei nicht ausreichendem Stand auf zeitgesteuerte Verteilung umgestellt.
7. Geben Sie die erforderlichen logischen Systeme in der Tabelle Zielsysteme ein.
Das System zeigt Ihnen mit der Wertehilfe automatisch die logischen Systeme an, die für das ausgewählte Projekt in der Projektverwaltung des SAP Solution Manager angelegt wurden.

Sie können in der Customizing-Verteilung über Springen → Test der RFC-Destinationen die RFC-Destinationen Ihrer Systemlandschaft testen.
8. Wenn Sie wollen, dass nach der Customizing-Verteilung im Zielsystem das Customizing gegen Änderungen gesperrt ist, setzen Sie das Kennzeichen Editorsperre im Zielsystem.

Weitere Informationen zu den Sperrmechanismen in der Customizing-Verteilung finden Sie unter: Sperr-Logik in der Customizing-Verteilung.
9. Sichern Sie Ihre Eingaben.
Das System prüft,
· ob alle ausgewählten Systeme vorhanden und erreichbar sind
· ob die Objekte in der Synchronisationsgruppe für die Customizing-Verteilung geeignet sind
· ob die notwendigen RFC-Verbindungen vorhanden sind
· ob für dieses Projekt und Quellsystem bereits über ein anderes Zentralsystem Customizing verteilt wird.
Nach erfolgreicher Prüfung verteilt die Customizing-Verteilung alle Änderungen an Customizing-Objekten in der Synchronisationsgruppe vom Quellsystem in die Zielsysteme (nur Entwicklungssysteme). Sie können nun diese Customizing-Änderungen in Qualitätssicherungs- und Produktivsysteme transportieren, indem Sie die zugehörigen Transportaufträge freigeben.