Berechtigungen für die Hintergrundverarbeitung
Berechtigungen für die Jobs der Hintergrundverarbeitung können für zwei Benutzertypen eingerichtet werden: Administratoren und Endanwender.
Geben Sie die Administratorberechtigung nur einer beschränkten Anzahl vertrauenswürdiger Mitarbeiter. Diese Berechtigungsstufe ermöglicht einem Benutzer:
uneingeschränkten Zugriff auf Jobs der Hintergrundverarbeitung
sämtliche Arbeitsvorgänge in Bezug auf Jobs durchzuführen, darunter:
Jobs aus allen Mandanten (aus der Job-Übersicht, Transaktion SM37) auswählen
Jobs freigeben zum Start
Jobs mit der Jobübersicht verwalten, z. B. kopieren, abbrechen, prüfen, wiederholen, abfangen und bereinigen
Jobs/Job-Steps anzeigen sowie Job-Protokolle anzeigen
Ereignisse manuell auslösen (Transaktion SM64)
Systemereignisse bearbeiten
In der Event History (Transaktion SM62) mit ausgelösten Ereignissen arbeiten
Eingeschränkte Job-Klassen nutzen (A oder B)
In einem Job ein externes Programm einplanen
SAP-Definitionen für externe Kommandos pflegen
Alle Benutzer können ohne zusätzliche Berechtigungen ihre eigenen Jobs einplanen, abbrechen, löschen und deren Status prüfen. Standardmäßig läuft ein Job unter den-Berechtigungen des Benutzers, der ihn eingeplant hat. Spezielle Benutzerberechtigungen sind nötig:
um Vorgänge für einen Job, der von einem anderen Benutzer eingeplant wurde, durchzuführen
um einen von einem Hintergrund-Job erstellten Spool-Auftrag anzuzeigen
um für den Start einen Job freizugeben
Die Jobs eines Benutzers werden in dessen aktuellen Anmeldemandanten definiert und ausgeführt, unabhängig davon, ob die Berechtigungen für die Hintergrundverarbeitung auf Benutzer oder Administrator eingestellt sind.
Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation der Berechtigungsobjekte in der Transaktion SU21.