Registerkarte: Aggregation 
Bei der Aggregation gibt es vier Möglichkeiten:
Minimum (MIN): In der Ergebniszeile wird das Minimum aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.
Maximum (MAX): In der Ergebniszeile wird das Maximum aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.
Summation (SUM): In der Ergebniszeile wird die Summe aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.
keine Aggregation (X, falls mehr als ein Wert vorkommt) ) (NO2): In der Ergebniszelle wird nur dann ein Wert ausgewiesen, wenn alle Werte denselben Wert besitzen, die in die Ergebniszelle eingehen. Im Fall der Standardaggregation NO2 muss auch die Ausnahmeaggregation NO2 sein.
Hinweis
Kennzahlen mit Standardaggregation NO2 können nur in DataStore-Objekten für direktes Schreiben im Planungsmodus und in MultiProvidern verwendet werden, die diese DataStore-Objekte beinhalten.
Dieses Feld legt fest, wie die Kennzahl im Business Explorer bzgl. des Ausnahmemerkmals aggregiert wird. Dieses Bezugsmerkmal muss in der Query eindeutig sein. Im allgemeinen bezieht sich dies auf die Zeit.
Beispiel
Die Kennzahl Anzahl der Mitarbeiter würde z.B. über das Merkmal Kostenstelle summiert werden, nicht aber über ein Zeitmerkmal. Hier würden Sie ein Zeitmerkmal als Ausnahmemerkmal festlegen mit z.B. der Aggregation letzter Wert.
Siehe auch: Beispiele in der Data Warehousing Workbench
Wählen Sie in diesem Feld das Merkmal, bezüglich dessen die Kennzahl mit der Ausnahmeaggregation aggregiert wird. Oft ist dies ein Zeitmerkmal. Hier kann aber auch ein beliebiges Merkmal hinterlegt werden.
Sie können die Kennzahl als eine Flussgröße markieren. In jeder Zeiteinheit, für die Werte dieser Kennzahl berichtet werden sollen, müssen Werte für diese Kennzahl gebucht sein.
Die Kennzahl ist ein Bestand. Sie müssen eine Kennzahl angeben, die die Bestandsveränderung der Bestandskennzahl darstellt. Es müssen nicht in jeder Zeiteinheit Werte für diese Kennzahl vorhanden sein. Für die Bestandkennzahl werden nur für ausgewählte Zeitpunkte (Stützstellen) Werte gespeichert. Die Werte für die übrigen Zeitpunkte werden aus dem Wert in einer Stützstelle und den dazwischenliegenden Bestandveränderungen errechnet.
Die Kennzahl ist ein Bestand. Sie müssen zwei Kennzahlen angeben, die die Zu- und Abgänge einer Bestandskennzahl repräsentieren.
Hinweis
Bei Beständen mit Bestandsveränderung bzw. Zu- und Abgang dürfen die zwei Kennzahlen selbst keine Bestandskennzahlen sein, sondern müssen Flusskennzahlen darstellen. Sie müssen den gleichen Typ (z.B. Betrag, Menge) haben wie die Bestandskennzahl.
Siehe auch:
Regeln für Standard- und Ausnahmeaggregation