Show TOC

HintergrundÜberprüfung der Verfügbarkeit ohne zentrales System Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Falls Ihr AS Java nicht an ein zentrales System angebunden ist, können Sie die Verfügbarkeit der Hauptkomponenten nicht automatisch überprüfen, sondern müssen selbst einige Prüfungen vornehmen.

Grundprüfung sollte sein:

  • Laufen die Server des Java-Clusters?

  • Läuft die Datenbank?

  • Läuft der Web-Container?

  • Kann ich eine Verbindung mit dem Visual Administrator herstellen?

Wenn Sie sich mit dem Visual Administrator verbunden haben, können Sie den Monitor Service wählen und dort den Zustand des Systems und der einzelnen Manager und Services kontrollieren.

Laufen die Server des Java-Clusters?

Prüfen Sie mit der SAP Management Console, ob die J2EE Engine überhaupt läuft, .

Die Prozesse der J2EE Engine werden in der Regel als Services oder Daemons gestartet. Als erstes sollten Sie also überprüfen, ob diese Prozesse überhaupt laufen. Unter Microsoft Windows können Sie das mit der SAP Management Console tun.

Die Management Console zeigt alle installierten Komponenten in einem Baum an. Wird dieser geöffnet, so erscheint eine Ikone für jede Instanz des Servers, die die Farben grün, gelb und grau annehmen kann. Die Datenbank des Systems wird blau gekennzeichnet.

Ein vollständig grauer Server weist auf ein heruntergefahrenes System hin, während eine vollständig oder teilweise Gelbfärbung auf ein Problem mit einem Teilsystem hinweist.

Durch Öffnen der weiteren Teilbäume finden Sie das entsprechende System.

Läuft der Web-Container?

Mit einem Web-Browser können Sie überprüfen, ob zumindest der Web-Container des Systems funktioniert. Geben Sie im Browser die folgende URL ein: http://<hostname>:50000. Hierbei bezeichnet <hostname> den Namen des Computers im Netzwerk, auf dem die J2EE Engine installiert ist.

Dies sollte die Standard-Webseite des Servers auf dem Browser erzeugen, die eine Grafik, den Namen des Servers und einige Links zu Beispielen und Dokumentation anzeigt. Wenn dies passiert, so können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

Falls eine Fehlermeldung ausgegeben wird, kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

  • Sie könnten den falschen <hostname> verwendet haben.

  • Der Standardport des Servers für HTTP könnte verändert worden sein.

  • Die Grundkonfiguration des Servers könnte verändert worden sein.

Fehlermeldungen des Servers (wie z.B. die http 404 oder 500 Fehler) bedeuten eindeutig, dass zumindest der Server vorhanden ist und grundsätzlich funktioniert.

Funktioniert der Visual Administrator?

Öffnen sie den Visual Administrator.

Beim Anmelden auf dem Server können Sie drei verschiedene Protokolle wählen, um mit dem Server Kontakt aufzunehmen:

  • No Layer Diese Option verwendet das Protokoll P4, ein serverinternes Protokoll, dass Sie normalerweise nur verdeckt verwenden.

  • HTTP Tunneling Verwenden Sie HTTP Tunneling, wenn Sie den Server durch eine Firewall hindurch administrieren wollen, denn er verwendet das http-Protokoll, um über dessen Port die Firewall zu passieren.

  • SSL und HTTPS Nur relevant, wenn Sie sichere Verbindungen verwenden müssen.

Haben Sie die Verbindung zum Server erfolgreich hergestellt, so können Sie nun kontrollieren, ob alle Services einwandfrei funktionieren. Denn der Visual Administrator zeigt diese in einer Baumstruktur an. Unter Services sehen Sie schnell, welche Services inaktiv sind, da diese mit einem roten Kreuz gekennzeichnet sind.