Administration der Standalone Engines 
Dieser Abschnitt enthält die Administrationsaufgaben für weitere installierbare Einheiten, die 'standalone' arbeiten und keine SAP NetWeaver-Systeme im eigentlichen Sinne sind.
Sie bieten eine spezifische Serverfunktionalität in Kombination mit einer oder mehreren Verwendungsarten:
Search and Classification (TREX)
TREX bietet SAP-Anwendungen Services an für Suche und Klassifikation großer Dokumentsammlungen wie auch für die Suche und Aggregation von Business-Objekten.
SAP liveCache-Technologie ist eine Datenbank-Engine für das Verwalten komplexer Objekte in SAP-Lösungen wie Supply Chain Management (Advanced Planner and Optimizer) und Product Lifecycle Management.
RTC Application Sharing Server
Dedizierter Server für Application-Sharing-Prozesse und Daten-Streaming auf dem Portal.
Pre-calculation Server (BI)
Der Pre-calculation Server ermöglicht es, BEx Analyzer Arbeitsmappen vor zu berechnen, welche im Rahmen des Information Broadcasting an weitere Anwender verteilt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Excel Integration.
SAP Content Server ist eine unabhängige Komponente, in der große Mengen an elektronischen Dokumenten beliebigen Inhalts und Formats abgelegt werden können.
Landschaftsweiter Job Scheduler von SAP NetWeaver
Ab SAP NetWeaver '04 steht Ihnen zusätzlich zu der herkömmlichen lokalen SAP-Hintergrundverarbeitung (Transaktionen SM36/SM37) ein Job Scheduler für die landschaftsweite Hintergrundverarbeitung zur Verfügung.
Der SAP Web Dispatcher steht zwischen dem Internet und Ihrem SAP-System. Er ist der Einstiegspunkt für HTTP(S)-Requests in Ihr System, das aus einem oder mehreren Web Application Servern besteht. Als "Software-Web-Switch" kann er Verbindungen abweisen oder annehmen und nimmt dann die Request-Verteilung für eine gleichmäßige Serverauslastung vor (Lastausgleich).
Wenn Sie für Ihr SAP-System Hochverfügbarkeit gewährleisten wollen und hierfür auch Hardware- und Softwarekomponenten einsetzen, ist es sinnvoll, den Standalone-Enqueue-Server zu verwenden. Damit haben Sie die kritische Komponente (Enqueue-Server mit Sperrtabelle) so klein wie möglich gemacht. Sie haben statt der klassischen Zentralinstanz (kompletter Applikationsserver mit Enqueue-Workprozess und Sperrtabelle; meist läuft auf diesem Rechner auch der Message-Server) in Ihrem System eine schlanke Zentralinstanz, die nur aus dem Enqueue-Server und dem Message-Server besteht und wesentlich leichter hochverfügbar gemacht werden kann.