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Der Remote Function Call (RFC) ist die zentrale SAP-Technologie zum Austausch von Daten zwischen SAP-Systemen. Sie setzt sich zusammen aus der RFC-Schnittstelle und dem RFC-Protokoll.

Je nach Anforderungen an die Form der Datenübermittlung können verschiedene RFC-Typen eingesetzt werden, die unterschiedliche Eigenschaften (Quality of Service) besitzen:

  • sRFC (synchroner RFC)

  • aRFC (asynchroner RFC)

  • tRFC (transaktionaler RFC)

  • qRFC (queued RFC)

  • bgRFC (background RFC)

Voraussetzungen

Um den RFC für den Datentransfer zwischen Systemen nutzen zu können, müssen folgende Einstellungen erfolgt sein:

  • Pflege der RFC-Destinationen (Transaktion SM59)

    Damit das sendende System das jeweilige Zielsystem für die Datenübermittlung erreichen kann, muss dieses Zielsystem als RFC-Destination im Sendersystem hinterlegt werden. Die RFC-Destination beinhaltet unterschiedliche Parameter, die das Ziel und die Form der RFC-Kommunikation definieren.

  • Konfiguration der Systemressourcen für RFC

    Um die optimale Funktionsfähigkeit des RFC zu gewährleisten, ist es notwendig, unterschiedliche Systemparameter zu pflegen, die z.B. die maximale Anzahl der Workprozesse festlegen, die vom RFC belegt werden dürfen.

Werkzeuge
  • Das zentrale Werkzeug zur Adminstration der RFC-Destinationen ist die Transaktion SM59. Sie finden diese Transaktion im SAP-Menü unter   Administration   Systemverwaltung   Verwaltung   Netzwerk   Entfernte Destinationen pflegen  .

  • Je nach verwendetem RFC-Typ haben Sie die Möglichkeit, die RFC-Kommunikation über eine Monitoring-Transaktion zu überwachen:

    • tRFC: SM58

    • qRFC: SMQ1 und SMQ2

    • bgRFC: SBGRFCMON1 und SBGRFCMON2

  • Darüber hinaus stehen Ihnen verschiedene Transaktionen zur Verfügung, um weitere Administrationsaufgaben durchzuführen:

Periodische Aufgaben
Ereignisgesteuerte Aufgaben