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Funktionsdokumentation Festlegung der Knoteneigenschaften bei der Dateiüberwachung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie können mit Hilfe von CCMS-Agenten Dateien überwachen lassen, so z. B. auf ihre Größe, Existenz, letztes Änderungsdatum oder ihren Inhalt. All dies legen Sie in Logfile-Templates fest.

Ebenfalls in diesen Logfile-Templates bestimmen Sie Knoteneigenschaften in den Teilbäumen zur Dateiüberwachung. Diese Parameter haben keinen Einfluss darauf, welche Dateien überwacht werden oder wann welcher Alert erzeugt wird.

Im Einzelnen stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:

      Sie können die Namensgebung der MTE-Namen und -Klassen beeinflussen. Verwenden Sie diese Funktion z. B., wenn Sie eigene regelbasierte Monitore erstellen möchten, in denen nur bestimmte überwachte Dateien auftauchen sollen.

      Sie können bereits im Logfile-Template den Knoten Methoden zuordnen.

Hinweis

Informationen zu den Knoten der Dateiüberwachung im Alert-Monitor finden Sie im Monitor Logfile Monitoring.

Funktionsumfang

Mit den folgenden Parametern des Logfile-Template bestimmen Sie, welche Eigenschaften die durch die Dateiüberwachung erzeugten Knoten im Alert-Monitor besitzen:

MONITOR_CONTEXT="<Kontextname>"          (Default = Files_of_<Hostname>)

Hier setzen Sie den Namen des Monitorkontextes, in den der Logfile-Agent die Ergebnisse der Überwachung schreibt. Unabhängig davon, ob Sie diesen Parameter setzen, ist die MTE-Klasse des Monitorkontextes stets CcmsFileMonitoring. Sie können durch Angabe dieser MTE-Klasse einen regelbasierten Monitor definieren, der die Teilbäume aller überwachten Protokolldateien enthält (siehe Monitore anlegen und ändern).

Sie können so z. B. überwachte Dateien unterschiedlicher Komponenten in verschiedene Kontexte speichern, um so die Ergebnisse weiter zu gruppieren. Diese Funktion dient ebenso wie der Parameter PREFIX (siehe unten) der Unterscheidung der verschiedenen überwachten Dateien, bietet aber im Unterschied zu PREFIX eine zusätzliche Hierarchieebene zur Gruppierung der überwachten Dateien. Verwenden Sie diesen Parameter nur dann, wenn Sie diese zusätzliche Hierarchieebene benötigen.

MTE_CLASS=<MTE-Klasse>                            (Default = CcmsFile<Dateiname>)

Hier setzen Sie die MTE-Klasse des Monitorobjekts, welches das System für die überwachte Datei erstellt. Die dazugehörigen Monitorattribute haben als MTE-Klasse <MTE-Klasse des Monitorobjekts>.<Attributkürzel>.

Hinweis

Beachten Sie, dass der Default-Wert der MTE-Klasse den Namen der überwachten Datei enthält.

PREFIX=<Zeichenkette>                              (optionaler Parameter)

Hier können Sie einen Präfix für den MTE-Namen festlegen, der dann im Alert-Monitor angezeigt wird. Er dient der Unterscheidung verschiedener Dateien mit unterschiedlichen Pfaden, aber gleichen Namen.

AUTOREACTION_CEN="<Methodenname>"      (Default: keine Methode)

Hier können Sie die zentrale Autoreaktionsmethode setzen, welche den Knoten Lines found for Pattern und File Existence (falls vorhanden) zugewiesen wird.

Sie können hier den o. g. Knoten direkt über das Logfile-Template eine zentrale Autoreaktionsmethode zuordnen. So wird auch dann, wenn entweder ein Agent gerade erst registriert wurde oder wenn eine Protokolldatei, das der FILENAME-Bedingung aus einem Logfile-Template genügt, gerade erst erstellt wurde, den entsprechenden Knoten schon mit ihrer Erstellung die genannte Autoreaktionsmethode zugewiesen.

Damit ist eine schnellere Bearbeitung des Alerts gewährleistet; da die Zuordnung der zentralen Autoreaktionsmethode sonst durch das Programm SAPMSSYT geschieht, das standardmäßig nur einmal pro Stunde läuft. In Extremfällen ist es sogar möglich, dass bei herkömmlicher Methodenzuordnung für die ersten Alerts der entsprechenden Knoten die Autoreaktionsmethode noch gar nicht ausgeführt wird.

AUTOREACTION_LOC="<Methodenname>"   (Default: keine Methode)

Hier können Sie die lokale Autoreaktionsmethode setzen, welche den Knoten Lines found for Pattern und File Existence (falls vorhanden) zugewiesen wird (zur herkömmlichen Zuordnung der Methode siehe Methoden MTE-Klassen oder einzelnen MTEs zuordnen).

Wie der Parameter AUTOREACTION_CEN dient dieser Parameter dem Zweck, die Zuordnung der Autoreaktionsmethode zu soeben erstellten Knoten zu beschleunigen. So ist eine schnellere Bearbeitung der entsprechenden Alerts gewährleistet bzw. die Ausführung der Autoreaktionsmethode sichergestellt.

ANALYZEMETHOD="<Methodenname>"      (Default: keine Methode)

Hier können Sie die Analysemethode setzen, die dem Alert zugeordnet ist.

Aktivitäten

Falls Sie die Dateiüberwachung mit CCMS-Agenten verwenden möchten, erstellen Sie ein oder mehrere Logfile-Templates. Geben Sie in der Konfigurationsdatei der CCMS-Agenten SAPCCMSR.INI diese Logfile-Templates an.

Hinweis

Falls Sie ein Logfile-Template erstellen, beachten Sie auch die Information in Aufbau der Logfile-Templates, wo Sie eine kurze Zusammenfassung aller möglichen Parameter finden. Weitere Parameter der Logfile-Templates werden in den folgenden Abschnitten thematisch geordnet beschrieben:

        Auswahl der Dateien, die überwacht werden

        Auswahl der Dateiinhalte, die überwacht werden

        Auswahl der allgemeinen Dateieigenschaften, die überwacht werden

        Auswahl der Zeiträume für die Dateiüberwachung

Beispiel

Siehe Beispiele für Logfile-Templates

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite CCMS-Agenten, Überwachung von Dateien mit CCMS-Agenten

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