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Komponentendokumentation Integration-Directory-Programmierschnittstelle  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Zusätzlich zum Integration Builder steht Ihnen eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface (API)) zur Verfügung, mit dem Sie auf Objekte des Integration Directory zugreifen, sowie Objekte anlegen, bearbeiten und aktivieren können.

Die Programmierschnittstelle setzt auf den grundsätzlichen Konfigurationsmöglichkeiten auf, die im Integration Directory möglich sind.

Einführungshinweise

Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung der Integration-Directory-Programmierschnittstelle, sowie eine Beschreibung der Vorgehensweisen, mit denen Sie die Programmierschnittstelle verwenden.

Funktionsumfang

Die Programmierschnittstelle setzt sich aus Web-Services zusammen, mit denen Sie Operationen auf Konfigurationsobjekte ausführen können (beispielsweise Konfigurationsobjekte anlegen oder Attribute von Konfigurationsobjekten ändern). Die Web-Services sind Server-seitig vollständig implementiert und können von geeigneten Client- Anwendungen aus aufgerufen werden.

Beispiele für Web-Service-Clients sind Java-Proxies, die mit dem SAP NetWeaver Developer Studio generiert wurden, oder auch externe Programme.

Hinweis

Weitere Informationen zur Web-Service-Technologie und zur Programmierung von Web-Service-Clients finden Sie unter Web Services.

Web-Service-Beschreibungen in der Sprache WSDL stehen als externe Definitionen im Integration Repository zur Verfügung. In dieser Dokumentation finden Sie die grundlegenden Vorgehensweisen, mit denen Sie über die Programmierschnittstelle auf Konfigurationsobjekte zugreifen.

Weitere Informationen darüber, wie Sie die Web-Service-Beschreibungen aufrufen, finden Sie unter Web-Service-Beschreibung abrufen und vervollständigen.

Die Integration-Directory- Programmierschnittstelle eignet sich insbesondere zur Verwendung in Szenarien, bei denen Sie Massenänderungen im Integration Directory durchführen möchten. Darüber hinaus können Sie mit der Programmierschnittstelle Inhalte des Integration Directory individuell aufbereiten und eigene Sichten darauf bilden.

Weitere Informationen: Anwendungsfälle

Unterschiede zum Integration Builder

Mit der Programmierschnittstelle können Sie fast alle Aktionen durchführen, die Sie auch über die Benutzungsoberfläche (Integration Builder) durchführen können.

Beachten Sie folgende Unterschiede im Vergleich zur Arbeit mit dem Integration Builder:

      Die Programmierschnittstelle ist massenfähig, d. h. Sie können beispielsweise mehrere Objekte des gleichen Typs auf einmal erzeugen.

      Sie können mit der Programmierschnittstelle nur eigene Änderungslisten bearbeiten. Sie können keine Änderungslisten von anderen Benutzern übernehmen und bearbeiten.

      Es gibt keine Standard-Änderungsliste, d. h. Sie müssen immer eine Änderungsliste mitgeben. Ansonsten wird eine neue Änderungsliste erzeugt.

      Wenn Sie an einem Objekt mit Hilfe der Programmierschnittstelle nur einige wenige Attribute ändern möchten, müssen Sie alle Attribute mitgeben, nicht nur die geänderten. Wenn Sie dieselbe Aktion mit Hilfe des Integration Builder durchführen, sind die nicht geänderten Attribute bereits gesetzt und müssen nicht erneut angegeben werden. Das heißt, dass die Programmierschnittstelle keine "Delta-Behandlung" unterstützt.

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