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Allgemeines

Um die Standardauslieferung von Knowledge Management an Ihre betriebswirtschaftlichen Anforderungen anzupassen, können Sie das offene Konfigurations-Framework nutzen, das für Administratoren als Konfigurations-iView im Portal zu finden ist.

Nehmen Sie alle wesentlichen Einstellungen in der Konfiguration immer im kundespezifischen Namensraums oder Bereich vor.

Diese Einschränkung hat folgende Ziele:

      Vermeidung von negativen Auswirkungen auf Standard- oder Systemfunktionen

      Verhinderung von unerwünschten Auswirkungen auf Performance und Stabilität

      Vorbeugung von Funktionsstörungen bei der Ausführung von System-Upgrades und bei der Benutzung von Standardfunktionen

      Sichere Übernahme von kundespezifischen Konfigurationen und Änderungen bei Aktualisierungen oder beim Wechsel zu anderen Versionen

      Schutz und Erhalt von vorhandene Daten

Legen Sie darum eigene Repository-Manager, Elemente der Benutzungsoberfläche, etc. an und erzeugen Sie neue Instanzen von Services, falls dies technisch möglich ist.

 

Standard-Konfigurationsobjekte

Berücksichtigen Sie, dass in der Konfiguration auch solche Änderungen möglich sind, die die gesamte Funktionalität und Stabilität des Systems aufheben oder erheblich beeinträchtigen können. Solche Änderungen an der Standardauslieferung können dazu führen, dass kein Support mehr ausgeführt werden kann, da einige Einstellungen unter Umständen nicht ohne den Verlust von Daten rückgängig gemacht werden können.

Die Änderung von SAP-Standard-Konfigurationsobjekten kann jedoch in den Fällen erforderlich sein, bei denen das Konfigurations-Framework keine zusätzlichen Konfigurationsobjekte zulässt oder die vom technischen Standpunkt aus betrachtet keinen Sinn ergeben.

Wesentliche Änderungen, die Konfigurationsobjekte in der SAP-Standardauslieferung betreffen und die schwerwiegende Auswirkungen auf deren Funktion haben, sind nicht zulässig. Beispielsweise darf der Persistenzmodus eines CM-Repository-Managers nicht geändert werden. Eine solche Änderung würde zu Datenverlusten führen.

Allgemein ist es bei Änderungen erforderlich, gründlich abzuwägen, ob diese rückgängig gemacht werden können, unabhängig davon, ob sie bei standardmäßig ausgelieferten Konfigurationsobjekten oder bei kundenspezifischen Konfigurationsobjekte vorgenommen werden.

 

Standard-System-Repositorys

Standard-System-Repositorys und ihre Ordner dürfen nicht für die Ablage von kundespezifischen Inhalten verwendet werden. Die Gründe dafür sind unter anderem:

      SAP-Standard-Repositorys enthalten wesentliche Systemdaten und unterstützen wichtige Systemfunktionen.

      Im Gegensatz zu den Standardkonfigurationen kann die Konfiguration kundespezifischer Repositorys entsprechend den speziellen Geschäftsanforderungen optimiert werden. Einfluss auf die Performance in kundespezifischen Repositorys haben z. B. zugeordnete Repository-Services, der Persistenzmodus, Caches etc.

      Größe und Funktion der Repositorys können einfacher überwacht werden.

      Zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte können leichter in das Sicherheitskonzept integriert werden.

Aus diesen Gründen empfehlen wir dringend, kundenspezifische Repositorys für kundenspezifische Inhalte anzulegen.

 

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