Delta-Caching aktivieren
Das Delta-Cache-Verfahren ermöglicht es, einzelne Daten einer Abfrage dem Cache hinzuzufügen. Somit brauchen bei Änderungen der Datenbasis nicht sämtliche Daten der Abfrage von der Datenbank gelesen werden. Die Tatsache, ob die Daten direkt von der Datenbank oder aus dem Cache gelesen werden, wirkt sich auf die Ergebnisse einer Query nicht aus.
Für das Delta-Cache-Verfahren eignen sich InfoCubes, da anhand ihrer Request-ID erkennbar ist, welche Einträge hinzukommen.
Die folgende Grafik veranschaulicht das Prinzip anhand von zwei neuen Requests eines InfoCubes, die bei einer Query-Anfrage zusätzlich gelesen und in den Cache übernommen werden.

In diesem Fall werden zusätzlich zu den im Cache gehaltenen Requests 1-3 die Requests 4-5 aus dem InfoCube gelesen.

Ein Neuaufbau des Caches ist allerdings auch weiterhin immer dann notwendig,
● wenn sich Metadaten, Stammdaten, Hierarchien oder z.B. auch Wechselkurse ändern
● wenn InfoProvider für das Delta-Cache-Verfahren nicht geeignet sind
● wenn InfoProvider komprimiert wurden
Wenn der InfoProvider dafür geeignet ist, können Sie das Delta-Cache-Verfahren in den Query-Eigenschaften über die Option Cacheobjekte sollen im Delta-Cache-Verfahren aktualisiert werden speziell für die ausgewählte Query ein- oder ausschalten.
Standardmäßig ist die am InfoProvider hinterlegte Einstellung gesetzt.

Wenn die Query auf einem MultiProvider definiert ist, können Sie die Querylaufzeit dadurch weiter optimieren, dass Sie die Gruppierung der InfoProvider entsprechend einstellen (siehe Gruppierung zum Delta-Caching festlegen).