Show TOC Anfang des Inhaltsbereichs

Vorgehensweisen Verbindung zu einem überwachten System über SAProuter erstellen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Bei der Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING können Sie die Verbindungen zwischen CCMSPING und den Message-Server der überwachten Systeme auch über SAProuter laufen lassen. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn sich CCMSPING einerseits und die überwachten Systeme andererseits in unterschiedlichen Bereichen Ihres Netzwerks befinden.

Damit die Kommunikation des CCMSPING mit dem Message-Server eines überwachten Systems über SAProuter ablaufen kann, müssen Sie zwei entsprechende Konfigurationsschritte durchführen:

     Eintrag von Host und Port des SAProuter in den Verbindungsdaten des überwachten Systems (Eingabefeld Router-String)

     Eintrag der überwachten Systeme in der Route-Permission-Tabelle des SAProuter

Voraussetzungen

Sie müssen die Installation von SAProuter durchgeführt haben.

Hinweis

Die Verbindung vom Agenten CCMSPING über SAProuter funktioniert für überwachte ABAP-Systeme schon seit Bestehen dieser Verfügbarkeitsüberwachung. Für überwachte Java-Systeme benötigen Sie einen Agenten ab Patch Collection 2005/7.

SAProuter in den Verbindungsdaten des überwachten Systems eintragen

...

       1.      Starten Sie im zentralen Monitoring-System die Transaktion RZ21, und wählen Sie in der Menüleiste Techn. Infrastruktur Verfügbarkeitsüberwachung CCMSPING-Verfügbarkeitsüberw. konfigur.

       2.      Wählen sie das gewünschte System in der Liste der überwachten Systeme mit Doppelklick. Sie gelangen zum Bild Verbindungsdaten und Überwachungsoptionen (siehe auch Systeme manuell der Verfügbarkeitsüberwachung hinzufügen).

       3.      Bei den Verbindungsdaten sowohl des ABAP- als auch des Java-Message-Server finden Sie das Eingabefeld Router-String. Hier geben Sie Verbindungsdaten des SAProuter in der folgenden Form ein:

/H/<Hostname>/S/<Port>

<Hostname> ist der Name des Hosts, auf dem SAProuter läuft, <Port> die Nummer des SAProuter-Ports (standardmäßig 3299)

       4.      Sichern Sie die Verbindungsdaten wie üblich.

Verbindung zu den überwachten Systemen durch den SAProuter erlauben

CCMSPING ruft die Message-Server der entsprechend konfigurierten überwachten Systeme über SAProuter auf. Damit eine solche Route von SAProuter erlaubt wird, muss ein entsprechender Eintrag in der Route-Permission-Tabelle saprouttab existieren. Um diese Berechtigung zu setzen, gehen Sie wie folgt vor:

...

       1.      Rufen Sie die Route-Permission-Tabelle Ihres SAProuter auf.

       2.      Stellen Sie sicher, dass SAProuter die Verbindung vom CCMSPING zum Message-Server des überwachten Systems erlaubt. Je nachdem, ob es sich um den ABAP- oder um den Java-Message-Server handelt, beachten Sie die folgenden Punkte:

     ABAP-Message-Server

Erlauben Sie eine Verbindung mit dem folgenden Eintrag:

S <CCMSPING-Host> <Message-Server-Host> <Message-Server-Port>

Die Verbindung läuft über RFC; da es sich dabei um ein SAP-Protokoll handelt, können Sie z. B. alle Verbindungen mittels S * * * erlauben. Nähere Informationen zu den Einträgen der Route-Permission-Tabelle finden Sie unter Route-Permission-Tabelle.

     Java-Message-Server

Erlauben Sie eine Verbindung mit dem folgenden Eintrag:

P <CCMSPING-Host> <Message-Server-Host> <Message-Server-Port>

Da der Java-Message-Server über eine HTTP-Verbindung kommuniziert, müssen Sie die Verbindungen mit der Option P zulassen. Im Gegensatz zu Verbindungen über ein SAP-Protokoll (siehe oben) ist hier die Verwendung des Maskenzeichen (*) für den Port nicht erlaubt, Sie müssen also jeden verwendeten Message-Server-Port (standardmäßig 8100 + <Instannummer des Message-Server>) explizit freischalten. Für den Message-Server-Host ist das Maskenzeichen erlaubt.

       3.      Speichern Sie die Tabelle, und starten Sie den SAProuter durch.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING

Ende des Inhaltsbereichs