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Objektdokumentation Technische Grundlagen: Data Supplier  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Data Suppliers liefern alle Werte, die im Alert-Monitor angezeigt werden. Sie gehören jeweils zu den einzelnen Systemkomponenten und legen Monitorobjekte an, die der Monitoring-Architektur Werte melden. Diese Werte werden in den Monitorsammlungen angezeigt.

Die Monitoring-Architektur wird mit den Data Suppliers für die wichtigsten Komponenten Ihres SAP-Systems und seiner Umgebung ausgeliefert und ist damit direkt einsatzbereit. Beim Starten des Alert-Monitors können Sie sehen, daß die Data Suppliers bereits für die Berichterstattung zu den folgenden Komponenten aktiv sind:

·         die Hostsysteme, auf denen Ihr SAP-System läuft

·         die Datenbank

·         SAP-Instanzen (Anwendungsserver) und ihre Dienste und Komponenten

·         Komponenten außerhalb des Systems

Die Monitoring-Architektur braucht von Ihnen weder vorbereitet noch aktiviert zu werden. Die Data Suppliers in Ihrem System werden entweder automatisch bei Systemstart oder nach Bedarf gestartet. Bei den Data Suppliers unterscheidet man zwei Arten:

·         Passive Data Suppliers werden von der Monitoring-Architektur gestartet, weshalb Sie dort definiert sein müssen. „Passiv“ beschreibt das Verhalten des Data Supplier gegenüber der Monitoring-Architektur: er startet nicht selbst, sondern muß von der Monitoring-Architektur gestartet werden. Passive Data Suppliers werden auch Datensammelmethoden gernannt.

·         Aktive Data Suppliers werden von der überwachten Anwendung, nicht von der Monitoring-Architektur gestartet. Diese Data Supplier sind in ihrem Startverhalten also gegenüber der Monitoring-Architektur aktiv.

Ein Data Supplier schreibt die Werte zu den überwachten Objekten in ein Segment des gemeinsamen Speichers (Shared Memory), das sogenannte Monitorsegment. Die Übertragung dieser Monitoring-Daten in die Monitoring-Architektur ist auf zwei unterschiedliche Arten möglich:

·         über eine definierte ABAP-Schnittstelle, sofern es sich um eine SAP-Instanz handelt – hierfür wird ein freier Workprozeß benötigt

·         über einen CCMS-Agenten, falls es sich um einen beliebigen Server handelt; die Übertragung läuft über Remote Function Call (RFC)

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Hinweis

Da der Verbindungsweg über einen CCMS-Agenten keinen freien Workprozeß mehr benötigt, ist der Zugangsweg unabhängig von Fehlerzuständen der SAP-Instanz und damit robuster. Außerdem benutzen die CCMS-Agenten ab SAP Web Application Server 6.10 des zentralen Monitoring-Systems die Push-Technik, in der die Agenten selbständig Alerts melden. Dies begünstigt eine gute Performance, da dann das zentrale Monitoring-System nicht mehr periodisch beim Agenten nach Alerts fragen muß. SAP empfiehlt daher bei der Anbindung entfernter Systeme an das zentrale Monitoring-System die Verwendung von CCMS-Agenten.

Siehe auch:

Methoden

Eigenschaften und Methodenzuordnungen ändern

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