Objektverweise
Im Integration Repository unterscheidet man zwischen:
● Eigenständigen Repository-Objekten. Diese Objekte sind im Navigationsbaum sichtbar und einem Namensraum zugeordnet.
● Objekten, die den eigenständigen Repository-Objekten untergeordnet sind, beispielsweise eine Verbindung in einem Integrationsszenario.
Während des Designs müssen Sie immer wieder auf schon vorhandene Repository-Objekte verweisen, beispielsweise von einem Message-Mapping auf Message-Typen. Es gibt generell folgende Einschränkungen:
● Sie können nur auf eigenständige Repository-Objekte verweisen (oder auf Teile aus einem eigenständigen Objekt, z.B. Messages in einer externen Definition).
● Die Referenzierbarkeit hängt von der Software-Komponentenversion ab, in der sich das referierende Repository-Objekt befindet (siehe unten).
Sie können Objektverweise auf Objekte einer
unterliegenden Software-Komponentenversion setzen (siehe:
Unterliegende
Software-Komponentenversionen).
● Beim Kopieren von Objekten hängt es vom Objektverweis-Typ ab, ob referenzierte Objekte des kopierten Objekts mitkopiert werden oder nicht.
Die letzten beiden Einschränkungen haben den Hintergrund, dass für die Repository-Objekte eines Produkts sichergestellt werden muss, dass sie zusammen ausgeliefert werden.
Jedes referierende Objekt wird im Kontext einer Software-Komponentenversion angelegt. Es wird also über die Software-Komponentenversion, den Namensraum und den technischen Namen identifiziert.
Software-Komponentenversionen sind einer Produktversion zugeordnet. Abhängig vom Objekttyp sind dann Verweise auf andere Objekte in der gleichen oder in anderen Software-Komponentenversionen möglich. Im Integration Builder spiegelt sich diese Einschränkung in der Wertehilfe wider.
Objekttyp |
Mögliche Verweise |
Integrationsszenario |
Da Business Scenarios einen Überblick über die Kommunikation zwischen Anwendungskomponenten geben, die jeweils einem Produkt zugeordnet sind, können Business Scenarios auf beliebige Produktversionen verweisen. |
Aktion |
Eine Action kann auf Interfaces der Software-Komponentenversion verweisen, in der die Action angelegt wurde. |

Innerhalb eines Integrationszenarios sind weitere Verweise auf nicht eigenständige Objekte möglich.
Siehe auch:
Integrationszenario.
Message-Interfaces verweisen auf (Fault-)Message-Typen, diese auf Datentypen, die wiederum auf andere Datentypen verweisen können. Alle Verweise sind nur auf Interface-Objekte der gleichen oder unterliegenden Software-Komponentenversionen möglich. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Objekte zu einem Message-Interface immer in einer Auslieferungseinheit sind.
Mappings bilden Messages von verschiedenen Anwendungskomponenten aufeinander ab. Daher können die Verweise nicht so restriktiv sein wie bei Interfaces. Die zusätzlichen Restriktionen bei Interface-Mappings stellen sicher, dass Mapping-Programme zusammen mit dem Interface-Mapping ausgeliefert werden.
Objekttyp |
Mögliche Verweise |
Interface-Mapping |
● Sie können auf Interfaces einer beliebigen Software-Komponentenversion verweisen. ● Sie können auf Mapping-Programme (Message-Mappings, XSLT- oder Java-Mappings) des gleichen Namensraumes und der gleichen Software-Komponentenversion wie das Interface-Mapping verweisen. |
Message-Mapping |
Sie können auf beliebige Message-Typen beziehungsweise den Request-, Response- oder Fault-Teil eines importierten Interfaces verweisen. Weitere Verweise auf nicht eigenständige Objekte sind
möglich. Siehe:
|
Importierte Archive |
Es sind keine Verweise auf eigenständige Objekte, aber
auf andere Mapping-Programme möglich (siehe
|
Objektverweise bei Designobjekten

Datentypen können auf andere Datentypen verweisen. Interface-Mappings können auch auf Programme in importierten Archiven zeigen. RFC’s und IDoc’s können auf Kontextobjekte verweisen. Diese Verknüpfungen sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in der Grafik dargestellt.

Ein Beispiel
für einen Verweis auf ein Teilobjekt ist der Verweis von einem
Message-Interface auf einen Teil einer externen Definition (siehe
Externe
Definitionen).

Bei
Importierten
Archiven können Sie im Programmcode auf Objekte verweisen. Diese Verweise
werden dynamisch zur Laufzeit aufgelöst. Hierbei handelt es sich aber nicht um
Objektverweise im hier beschriebenen Sinne.