Technische Systemlandschaft
Die Portalplattform ist einer der Bausteine von SAP NetWeaver. Die Portalplattform ist einer der Bausteine von SAP NetWeaver.
· Knowledge Management
· Collaboration
· Guided Procedures
Das Deployment der Portalplattform wird auf dem SAP Web Application Server (JAVA) durchgeführt, der die J2EE-Engine basierend auf J2EE-Standards implementiert.
Die Plattform besteht aus folgenden Elementen:
· Portal-Framework
Das Portal-Framework ist eine virtuelle Umgebung, die das Portal als Entwicklungs- und als Laufzeitumgebung aktiviert.
Anwendungen, die im Portal laufen, wie z.B. iViews, werden von Portalkomponenten und Portal-Services, darunter auch dem Portal Content Directory (PCD), das eine Schnittstelle zu einem Datenbanksystem bildet, implementiert.
Portal-Services, wie z.B. Unification, ermöglichen die Implementierung der Oberflächen für die Drag&Relate-Prozesse bei iViews und Business-Objekte für Backend-Systeme und auch die Konnektivität zu Enterprise Information Systems für Konnektoren.
Außerdem liefert es das Connector Framework, das aus Adapter besteht, die Konnektivität zwischen einem Enterprise Information System (EIS) und dem Portal herstellen.
Folgende Komponenten sind einer Landschaft des Portals erforderlich:
· Datenbank: Das Portal verwendet die gleiche Datenbank und dasselbe Schema wie der SAP Web Application Server. Die Datenbank speichert verschiedenen Daten und Metadaten, die das Portal zur Laufzeit benötigt.
· User Persistence Store: Ein Speicherbereich, der Informationen über Benutzer enthält, wie beispielsweise Verzeichnisserver. Dieses System arbeitet mit dem Mechanismus, der Sicherheitssysteme für die Authentifizierung und Berechtigung implementiert: nämlich der User Management Engine (UME), einem SAP-proprietären Mechanismus, der Benutzern Zugriff auf unterschiedlichen Content mithilfe von Single Sign-On (SSO) ermöglicht.
· Java Development Kit (JDK): Die Java-Laufzeitumgebung, die für die Java-Software und die ‑Komponenten im Portal erforderlich ist.
Folgende Abbildung erläutert die Laufzeitressourcen des Portals:

Durch die Kategorisierung der zur Laufzeit notwendigen Ressourcen können Sie die Ressourcen identifizieren, die gemeinsam genutzt werden können, und sie von denen unterscheiden, die über mehrere physikalische Rechner verteilt werden sollten.
Es gibt zwei Typen von Portalressourcen:
· Laufzeitressourcen
Laufzeitressourcen bestehen aus Portalkomponenten und -services, die das Portal Framework generieren, Portalseiten und iViews zusammenstellen sowie Motive und Formate verwalten. Diese Ressourcen verwenden im Datenbanksystem und im User Persistence Store gesicherte Daten, um die Benutzungsoberfläche des Portals zu implementieren.
Die Portallaufzeitressourcen sind:
¡ Die J2EE Engine des SAP Web Application Server
Jedes Portal-Deployment erfordert eine Instanz der J2EE Engine.
Die Portalinfrastruktur ist skalierbar und ein hochverfügbares Portal kann mithilfe des Lastausgleichs und der Clustering-Mechanismen der J2EE Engine des SAP Web Application Servers implementiert werden.
¡ Portal Framework
Das Portal Framework bietet die Arbeitsumgebung für das Portal. Es ermöglicht dem Benutzer entsprechend seinem Anmeldeprofil als Portaladministrator, Entwickler oder als Endbenutzer zu arbeiten.
Diese Umgebung ermglicht die Zusammenarbeit und Integration zwischen den Komponenten und Services, die die Portalinfrastruktur und -funktionalität implementieren.
· Verwendete Speicherressourcen zur Laufzeit
Die Speicherressourcen enthalten gespeicherte Daten, die zur Laufzeit verwendet werden. Dazu gehören:
¡ Datenbank (RDBMS)
Dies ist die Datenbank für den SAP Web Application Server (JAVA), der normalerweise auf einem anderen Rechner untergebracht ist.
Das Portal speichert verschiedene Daten und Metadaten für das Portal Content Directory (PCD) in dieser Datenbank.
Zusätzlich speichert die Datenbank Portallaufzeitobjekte, darunter Rollendefinitionen, Seiten-zu-Rollen- Beziehungen, Portalarchivdateien (PAR), für die ein Deployment durchgeführt werden kann, Vorlagen und Personalisisierungsdaten.
¡ User Persistence Store
Bezieht sich auf benutzerbezogene Daten, die in einem oder mehreren Repositories abgelegt sind. Benutzerbezogene Daten-Repositories können eine Datenbank, ein Lightweight-Directory-Access-Protocol-(LDAP)-Verzeichnis-Server oder ein SAP-System sein.