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Vorgehensweisen RFC-Destination für Zielsystem anlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Application Link Enabling (ALE) beruht auf der Verwendung von Remote Function Calls (RFC) zwischen Systemen. Um die Kommunikation in einer Systemlandschaft zu definieren, müssen Sie die RFC-Aufrufe zwischen dem Zentralsystem und den Tochtersystemen bidirektional definieren.

Achtung

Geben Sie der RFC-Destination unbedingt denselben Namen wie dem logischen System und legen Sie ihn in Großbuchstaben an.

Voraussetzungen

Sie haben die logischen Systeme für die ALE-Verteilung definiert.

Vorgehensweise

...

       1.      Melden Sie sich am Zentralsystem (in unserem Beispiel am ADM, Mandant 070) an.

       2.      Wählen Sie im Einführungsleitfaden (IMG, Transaktion SALE) Sender- und Empfängersysteme vorbereiten Systeme im Netzwerk konfigurieren Zielsysteme für RFC-Aufrufe definieren (Transaktion SM59).

       3.      Wählen Sie Anlegen.

Sie gelangen auf das Bild RFC-Destination.

       4.      Geben Sie folgende Daten ein:

Gruppenrahmen/Feld

Eingabe

Feld RFC-Destination

Logischer Systemname des Tochtersystems in Großbuchstaben (z. B. PRDCLNT324)

Feld Verbindungstyp

3 (d. h. eine Verbindung zu einem anderen SAP-System)

Gruppenrahmen Beschreibung

Kurztext zur RFC-Verbindung

Gruppenrahmen Anmeldung

Systembenutzer des Tochtersystems (z. B. CUA_PRD_324) und dessen Daten.

Achtung

Legen Sie den Namen der RFC-Destination unbedingt in Großbuchstaben an.

       5.      Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit ENTER.

       6.      Wählen Sie bei Speichern als die Option Host-Name.

       7.      Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit ENTER.

       8.      Geben Sie im Feld Zielsystem-ID den Namen des SAP-Systems des Tochtersystems an (z. B. PRD). Dazu überschreiben Sie den automatischen Eintrag.

       9.      Geben Sie im Feld Messageserver den Message-Server des Zielsystems an. Dazu überschreiben Sie den automatischen Eintrag.

So ermitteln Sie den Message-Server des Tochtersystems:

                            a.      Melden Sie sich am Tochtersystem an.

                            b.      Wählen Sie Werkzeuge CCMS Steuerung/Monitoring Control-Panel (Transaktion RZ03).

                            c.      Der Message-Server steht in der Spalte Dienste und enthält den Buchstaben M (z.  B. DVEBMGS). In der Spalte Server-Name steht der Servername (z. B. us0033_PRD_60).

                            d.      Tragen Sie den ersten Teil des Servernamens (z. B. us0033) als Message-Server unter Messageserver ein.

   10.      Wenn die Performance der normalen Dialognutzung der Endanwender nicht beeinflusst werden darf, wählen Sie im Feld Gruppe eine Logon-Gruppe, die für parallele RFC- und Hintergrundverarbeitung vorgesehen ist und in der keine Dialogbenutzer arbeiten.

   11.      Sichern Sie Ihre Eingaben.

   12.      Um die Rückverbindung zu definieren, wiederholen Sie die Vorgehensweise im Tochtersystem für das Zentralsystem.

   13.      Geben Sie dabei für die RFC-Verbindung folgende Daten an:

Gruppenrahmen/Feld

Eingabe

Feld RFC-Destination

Logischer Systemname des Zentralsystems in Großbuchstaben (z. B. ADMCLNT070)

Feld Verbindungstyp

3 (d. h. eine Verbindung zu einem anderen SAP-System)

Gruppenrahmen Beschreibung

Kurztext zur RFC-Verbindung

Gruppenrahmen Anmeldung

Systembenutzer des Zentralsystems (z. B. CUA_PRD) und dessen Daten.

 

Überprüfung

·        Um festzustellen, ob die Netzwerkverbindung zwischen den beiden Systemen ordnungsgemäß funktioniert, wählen Sie jeweils Verbindung testen.

·        Um die Berechtigung des Systembenutzers zu testen, wählen Sie jeweils Test Berechtigung.

Hinweis

Hierbei werden nur der Systembenutzer, das Kennwort und eine grundlegende Berechtigung getestet. Es wird nicht überprüft, ob alle für die ZBV erforderlichen Berechtigungen vorhanden sind.

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