Ablauf des Optimierungslaufs
Sie haben den Optimierungslauf interaktiv
(z.B. in der
Feinplanungsplantafel) oder im
Produktionsplanungslauf
gestartet.
Das System führt die folgenden Schritte während des Optimierungslaufs durch, solange die im Optimierungsprofil festgelegte maximale Laufzeit nicht überschritten ist. Sobald das Zeitlimit überschritten ist, bricht das System den Optimierungslauf ab, auch wenn keine Lösung gefunden wurde.
...
1. Das System führt ein Pegging durch und wandelt die Pegging-Beziehungen, die ganz oder teilweise im Optimierungsfenster liegen, in zeitliche Anordnungsbeziehungen oder in Bedarfstermine um. Diese Daten stellen für die Optimierung harte bzw. weiche Randbedingungen dar, d.h. sie schränken die möglichen Einplanungstermine ein.
2. Das System wertet die zeitlichen Anordnungsbeziehungen zwischen den Aktivitäten aus. (Zeitliche Anordnungsbeziehungen werden im Produktionsprozessmodell oder in der iPPE-Prozessstruktur definiert.) Anordnungsbeziehungen zwischen nicht fixierten Aktivitäten stellen für die Optimierung eine harte Randbedingung dar. Anordnungsbeziehungen zu fixierten Aktivitäten wandelt das System in früheste und späteste Start- und Endtermine für die nicht fixierten Aktivitäten um. Früheste Termine stellen für die Optimierung harte Randbedingungen dar. Für späteste Termine können Sie festlegen, ob sie harte oder weiche Randbedingungen sind.
3. Das System führt eine Konsistenzprüfung durch.
4. Das System optimiert die Planung im Optimierungsfenster auf der Basis der eingestellten Zielfunktion und unter Berücksichtigung aller Randbedingungen. Dazu variiert es die Termine und die Ressourcenzuordnung der Aktivitäten. Optional: Im Rahmen der Optimierung kann das System eine Kampagnenoptimierung mit einer speziellen Zielfunktion durchführen.
5. Optional: Das System führt eine Rückwärtsplanung durch, bei der es versucht, zu früh eingeplante Aktivitäten näher zu den Bedarfsterminen einzuplanen.
6.
Das System sichert die optimierte
Planung, je nachdem, wo Sie die Optimierung gestartet haben, in der
Planversion (
Produktionsplanungslauf)
oder in der Simulationsversion (Produktionsplanungslauf, Feinplanungsplantafel).