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Funktionsdokumentation Planen mit Zeitpuffern  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Wenn Sie in der Produktions- und Feinplanung eine Aktivität bzw. die Primärressource, auf der die Aktivität bearbeitet wird, vor unvorhergesehenen Verspätungen in der Materialbereitstellung schützen wollen, können Sie mit einem ressourcenspezifischen Zeitpuffer planen. Der Zeitpuffer stellt eine Art Sicherheitszeit dar: Mit Zeitpuffer hält das System beim Planen einen größeren zeitlichen Abstand zwischen der Aktivität und ihren Vorgängeraktivitäten ein. Eventuell auftretende Verspätungen der Vorgängeraktivitäten können durch den Zeitpuffer aufgefangen und ein Stillstand der Ressource durch fehlendes Material damit vermieden werden. Vorgängeraktivitäten sind hierbei die Aktivitäten, die eine zeitliche Anordnungsbeziehung oder eine Pegging-Beziehung zu der Aktivität haben.

Beim Planen mit Zeitpuffer muß das System - abhängig von der Art der Beziehung - zwischen den Aktivitäten folgende zeitliche Mindestabstände einhalten:

Hinweis

Wenn Sie im PPM für eine Anordnungsbeziehung keinen Mindestabstand angeben, verwendet das System als Mindestabstand 0; beim Planen mit Zeitpuffer ist der Mindestabstand also die Dauer des Zeitpuffers.

Im PPM können Sie pro Anordnungsbeziehung einstellen, ob das System den Zeitpuffer beim Planen verwenden darf.

Für Aktivitäten von Aufträgen, die auf einem iPPE-Plan basieren, ist das Planen mit Zeitpuffern nicht relevant.

Voraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen

Spezielle Voraussetzungen für das Planen mit Zeitpuffern bei zeitlichen Anordnungsbeziehungen

Hinweis

Beachten Sie, daß ein Zeitpuffer zwischen der Rüstaktivität und der Bearbeitungsaktivität eines Vorgangs häufig nicht sinnvoll ist.

Spezielle Voraussetzungen für das Planen mit Zeitpuffern bei Pegging-Beziehungen