| Pegging-Struktur (SCM-APO-PPS) |
Struktur, die die Materialflüsse zwischen Produktzugängen (Bestellungen, Bestellanforderungen, Planaufträgen, Fertigungsaufträgen und Beständen) und Produktbedarfen (Kundenaufträgen, Planprimärbedarfen, Sekundärbedarfen und Umlagerungsbedarfen) beschreibt.
Die Pegging-Struktur beschreibt die Beziehungen von Aufträgen über alle Stücklistenstufen, vom Kundenauftrag über die Zugangselemente für die bestellten Produkte und die benötigten Komponenten bis zu den Zugangselementen für die Rohmaterialien.
Zwischen zwei Aufträgen ist ein Materialfluß möglich, d.h. zwischen den Aufträgen kann eine Pegging-Beziehung hergestellt werden
Ist dies nicht der Fall, dann kann die Pegging-Beziehung nicht hergestellt werden, und/oder es wird ein Alert erzeugt. Das genaue Verhalten ist abhängig von der Art der Pegging-Beziehung (dynamisch oder fix) und von den Einstellungen im Produktstamm.
Zugangselemente und Bedarfe eines Produktes können in ihren Mengen voneinander abweichen. Dann muß ein Bedarf unter Umständen von mehreren Zugangselementen gedeckt werden. Umgekehrt kann ein Zugangselement mehrere Bedarfe decken. Die Beziehung zwischen Zugängen und Bedarfen ist also eine m:n-Beziehung.