Beachten von Pegging-Beziehungen
Ein Bedarfselement eines Auftrags kann durch eine fixierte oder durch eine dynamische Pegging-Beziehung mit einem Zugangs- oder Bestandselement eines anderen Auftrags verknüpft sein; ein Planauftrag, der eine bestimmte Komponente benötigt, kann z.B. bei Fremdbeschaffung mit einer Bestellanforderung für die Komponente oder bei Eigenfertigung mit einem Planauftrag für die Komponente verknüpft sein (siehe Pegging). Wenn ein Auftrag oder eine Aktivität eines Auftrags ein- oder umgeplant wird, kann es erwünscht sein, die Pegging-Beziehungen zu beachten, d.h. das System muss die Ein- oder Umplanung so durchführen, dass keine Bedarfstermine verletzt werden. Dies kann bedeuten, dass das System ggf. auch die Objekte, zu denen die Pegging-Beziehungen bestehen, entsprechend ein- oder umplanen muss; Terminvorgaben oder Terminänderungen müssen also an die abhängigen Objekte propagiert werden.
Sie können in der
Feinplanungsstrategie
einstellen, ob das System bei der
Feinplanung Pegging-Beziehungen beachtet. Sie haben
folgende Optionen:
· fixierte Pegging-Beziehungen beachten
· fixierte und dynamische Pegging-Beziehungen beachten
Wenn bei der Ein- oder Umplanung
Pegging-Beziehungen nicht beachtet werden, können Terminprobleme (zu späte
oder viel zu frühe Verfügbarkeitstermine) oder - bei dynamischen Pegging-Beziehungen - neue Mengenprobleme (Unterdeckungen oder Überschüsse) auftreten.
Für Termin-Alerts definieren Sie Alert-Schwellen (maximale Vorzeitigkeit und
maximale Verspätung eines Verfügbarkeitstermins) im Lokationsproduktstamm.
Werden diese Schwellen bei der Planung überschritten, erzeugt das System
Termin-Alerts. Wenn Sie
Termin- und
Mengenprobleme im Alert Monitor anzeigen wollen, müssen Sie ein
entsprechendes PP/DS-Alert-Profil verwenden.
Wenn das System bei der Ein- oder
Umplanung Pegging-Beziehungen beachten soll, müssen Sie in der
Feinplanungsstrategie auch einstellen, dass das System
zeitliche
Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgängen beachtet.