Pegging-relevantes Element
Bedarfs-, Bestands- oder Zugangselement, das im liveCache vorhanden ist und welches das System beim dynamischen Pegging berücksichtigt.
Nur zwischen Pegging-relevanten Elementen darf das System dynamische Pegging-Beziehungen herstellen. Zu Elementen, die nicht Pegging-relevant sind, stellt das System keine dynamischen Pegging-Beziehungen her. In der Auftragssicht ist für ein nicht Pegging-relevantes Element automatisch das Kennzeichen Nicht pegging-relevant gesetzt.
Viele Alerts für die Produktions- und Feinplanung (PP/DS) erzeugt das System auf der Basis von dynamischen Pegging-Beziehungen zwischen Bedarfselementen und Zugangs- oder Bestandselementen. Wenn ein Element nicht Pegging-relevant ist, kann das System zu diesem Element keine Pegging-Beziehung herstellen. Da das System z.B. einem nicht Pegging-relevanten Bedarfselement keine Bestands- oder Zugangselemente zuordnet, zeigt das System für dieses Bedarfselement immer eine Unterdeckung an, obwohl evtl. genügend Bestände oder Zugänge vorhanden sind. Entsprechendes gilt für ein nicht Pegging-relevantes Bestands- oder Zugangselement, das immer einen Überschuss erzeugt. Berücksichtigen Sie dies bei der Interpretation der Mengen-Alerts, die das System für diese "Planungsprobleme" erzeugt.
Bei der
Nettobedarfsrechnung in der
Produktions- und
Feinplanung (PP/DS) berücksichtigt das
System die Pegging-relevanten Bedarfe, Bestände und Zugänge.
Sicherheitsbestandsbedarfe und Sicherheitsbestandszugänge kann PP/DS auch dann
berücksichtigen, wenn sie nicht Pegging-relevant sind. Weitere Informationen
finden Sie unter Pegging-Relevanz des
Sicherheitsbestands.
Folgende Tabellen geben einen Überblick zur Pegging-Relevanz von Bedarfen, Zugängen und Beständen.
Pegging-Relevanz von Bedarfselementen
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Bedarfselemente |
nicht Pegging-relevant |
Pegging-relevant |
bedingt Pegging-relevant |
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Kundenauftragseinteilungen |
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Die Einteilungen von Kundenaufträgen sind nur dann Pegging-relevant, wenn Sie im SAP R/3 nicht mit der Bedarfsstrategie 10 (Anonyme Lagerfertigung) planen. Bei dieser Strategie verrechnet das System Kundenaufträge nicht mit Planprimärbedarfen. Um die Bedarfe nicht doppelt zu berücksichtigen, verwendet das System beim Pegging nur die Planprimärbedarfe. |
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Lieferplanabruf zum Vertriebslieferplan in der Kooperierenden Abrufabwicklung (CMDS) |
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x |
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Planprimärbedarfe |
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x |
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Umlagerungsbedarfe |
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x |
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Sekundärbedarf, Reservierung |
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x |
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Sekundärbedarfe für · Dummy-Baugruppen bei Eigenfertigungsaufträgen, die auf der Basis von PP/DS-Laufzeitobjekten angelegt wurden · Schüttgüter |
x |
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Sicherheitsbestand |
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Pegging-Relevanz von Zugangselementen
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Zugangselemente |
nicht Pegging-relevant |
Pegging-relevant |
bedingt Pegging-relevant |
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Zugänge aus Eigenfertigung: § SNP- und PP/DS-Planaufträge § Produktionsaufträge |
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x |
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Zugänge aus Fremdbeschaffung: § Bestellungen § Bestellanforderungen § Lieferplaneinteilungen |
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x |
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x |
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Sicherheitsbestand |
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Pegging-Relevanz von Bestandselementen
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Bestandselement |
nicht Pegging-relevant |
Pegging-relevant |
bedingt Pegging-relevant |
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frei verwendbarer Bestand, frei verwendbarer Kunden-Konsignationsbestand, frei verwendbarer Lieferanten-Konsignationsbestand |
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x |
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x |
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Umlagerungsbestand zwischen Lokationen |
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Diese Bestandsarten sind nur dann Pegging-relevant, wenn Sie es im Lokationsproduktstamm auf der Registerkarte Bedarf unter Verfügbare Bestände eingestellt haben. Die Einstellungen sind planversionsspezifisch. Standardmäßig sind Qualitätsprüfbestand und Umlagerungsbestand zwischen Sublokationen verfügbar. Umlagerungsbestand zwischen Lokationen, gesperrter Bestand und nicht freier Bestand sind nicht verfügbar.
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Umlagerungsbestand zwischen Sublokationen |
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Qualitätsprüfbestand, Kunden-Konsignationsbestand in Qualitätsprüfung, Lieferanten-Konsignationsbestand |
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gesperrter Bestand, gesperrter Kunden-Konsignationsbestand, gesperrter Lieferanten-Konsignationsbestand |
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nicht freier Bestand, nicht freier Lieferanten-Konsignationsbestand |
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§ Die Quelle von Beständen ist ein OLTP-System: Im OLTP-System führen Sie die Bestandsführung durch, und aus dem OLTP-System übertragen Sie Bestände nach SAP APO.
§ Die Bezeichnungen der Bestandsarten stimmen weitgehend mit den Bezeichnungen der entsprechenden Bestandsarten in SAP R/3 überein. Die Links verweisen daher auf die Definitionen der Bestandsarten in SAP R/3. Ausnahme: Die Bezeichnungen der Umlagerungsbestände weichen entsprechend dem Mapping Werk → Lokation und Lagerort → Sublokation voneinander ab.
§ Für die Nettobedarfsrechnung in der Bedarfsplanung des SAP R/3 (PP-MRP) gelten frei verwendbarer Bestand, Qualitätsprüfbestand und Umlagerungsbestand zwischen Lagerorten immer als verfügbar. Transitbestand ist nicht verfügbar. Für Umlagerungsbestand zwischen Werken, gesperrten Bestand und nicht freien Bestand definieren Sie im Customizing der Bedarfsplanung, ob diese Bestandsarten für die Nettobedarfsrechnung verfügbar sind. Im Standard können Sie diese Verfügbarkeitsvereinbarungen nicht von SAP R/3 nach SAP APO übertragen.
§ In SAP APO können Sie mit dem Customer-Exit APOCF011 die Verfügbarkeit der Bestandsarten ändern. Dies ist vor allem für die Bestandsarten relevant, für die Sie die Verfügbarkeit in SAP APO nicht einstellen können.