Kapitalbindungsprofile 
Es kann wirtschaftlich sinnvoll sein, eine größere Menge zu bestellen als die benötigte Menge. Dazu müssen Sie – unter Einbeziehung der Nachfrage aus zukünftigen Bedarfsperioden – die Beschaffungskosten mit den Lagerhaltungs- und Kapitalbindungskosten vergleichen.
Sie verwenden das Kapitalbindungsprofil, um die Kapitalbindungskosten mit den Bestellgrundkosten zu vergleichen und die kostengünstigste Bestellmenge zu ermitteln. Bestellgrundkosten sind feste Bestellkosten pro Bestellposition in einer gültigen Währung, unabhängig von der bestellten Menge (z. B. Kosten für die Logistik).
Sie weisen das Kapitalbindungsprofil in den Stammdaten einem Lokationsprodukt zu. Sie wählen dazu vom Bild SAP Easy Access aus .
Um eine eigene Logik zu implementieren, welche Lagereinheit SAP F&R für die Kapitalbindungsoptimierung verwenden soll, können Sie ein Business Add-In (/FRE/FU_RQO_BADI004) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des Forecasting and Replenishment unter .
Um eine Kapitalbindungsoptimierung durchzuführen, haben Sie im Profil für die Bedarfsmengenoptimierung ein Vorgabeprofil ausgewählt und in den Grundeinstellungen des Profils haben Sie die Kapitalbindungsprüfung nicht ausgeschaltet. Weitere Informationen finden Sie unter Profil für die Bedarfsmengenoptimierung.
Sie können die Kapitalbindungsprüfung im Profil selbst an- und ausschalten.
Sie müssen einen Prozentwert für die Kapitalbindung und einen Betrag für die Bestellkosten vorgeben.
(Optional) Sie können Parameter für Lagerkosten angeben, beispielsweise einen Stapelbarkeitsfaktor.
Sie legen das Kapitalbindungsprofil im Customizing an. Weitere Informationen finden Sie im IMG unter .