Testumfang über Testfalloptionen anpassen 
Mit der Definition von Testfalloptionen können sie bestimmen, welche Testfälle für die im Testumfang enthaltenen Knoten ausgeführt werden sollen. Sie definieren also einen Filter für die Testfälle. Die Testfalloptionen unterteilen sich in zwei Bereiche:
Bereichsregeln für Testfälle: Diese Regeln werden auf alle Testfälle eines bestimmten Bereiches (Zwangseinschlussbereich und Optimierungsbereich) angewendet.
Attributregeln für Testfälle
Blenden Sie den Anzeigebereich Optimierungsoptionen ein.
Wählen Sie die Registerkarte Testfalloptionen.
Markieren Sie die erforderlichen Ankreuzfelder, um die Testfälle für Knoten im jeweiligen Bereich zu filtern.
Die Ankreuzfelder haben folgende Wirkung:
Automatisiert
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, berücksichtigt das System alle automatisierten Testfälle der betroffenen Knoten.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, berücksichtigt das System keine automatisierten Testfälle.
Manuell
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, berücksichtigt das System alle manuellen Testfälle der betroffenen Knoten.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, berücksichtigt das System keine manuellen Testfälle.
Nur Automatisch (sofern verfügbar)
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, prüft das System, ob ein Knoten automatisierte oder manuelle Testfälle hat. Wenn der Knoten mindestens einen automatisierten Testfall hat, werden nur die automatisierten Testfälle dieses Knotens berücksichtigt. Wenn der Knoten keine automatisierten Testfälle hat, werden alle manuellen Testfälle des Knotens berücksichtigt.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, berücksichtigt das System die Testfälle entsprechend der übrigen Ankreuzfelder
Nur mit Zuordnung zu Testobjekt (sofern verfügbar)
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, prüft das System für jeden Knoten in der Geschäftsprozesshierarchie, ob Sie mindestens einem Testfall auf der Registerkarte Testfälle ein Testobjekt zugeordnet haben. Wenn das der Fall ist, berücksichtigt das System für diesen Knoten nur Testfälle mit zugeordnetem Testobjekt. Wenn Sie keinem einzigen Testfall eines Knotens ein Testobjekt zugeordnet haben, berücksichtigt das System alle Testfälle.
Hinweis
Um eine 100%ige Testabdeckung zu erreichen, müssen alle von der Analyse betroffenen ausführbaren Einheiten getestet werden. Wenn Sie das Ankreuzfeld Nur mit Zuordnung zu Testobjekt (sofern verfügbar) markiert haben, müssen Sie für eine 100%ige Testabdeckung daher Folgendes sicherstellen:
Sie haben jede von der Analyse betroffene ausführbare Einheit bei mindestens einem Testfall als Testobjekt zugeordnet.
— oder —
Sie haben keine einzige von der Analyse betroffene ausführbare Einheit bei irgendeinem Testfall als Testobjekt zugeordnet.
Wenn Sie nur einzelne ausführbare Einheiten nicht zugeordnet haben, führt diese Funktion möglicherweise dazu, dass Sie keine 100%ige Testabdeckung erreichen können.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, berücksichtigt das System die Testfälle entsprechend der übrigen Ankreuzfelder.
Die folgenden Spalten sind nur verfügbar, falls ein Partner-Testverwaltungswerkzeug mit dem Business Process Change Analyzer verbunden ist:
Partnertestfälle
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, berücksichtigt das System Testfälle aus der Anwendung des Drittanbieters.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, ignoriert das System Testfälle aus der Anwendung des Drittanbieters.
SAP-Testfälle
Wenn Sie das Ankreuzfeld markieren, berücksichtigt das System Testfälle aus dem SAP Solution Manager.
Wenn Sie das Ankreuzfeld entmarkieren, ignoriert das System die Testfälle aus dem SAP Solution Manager.
Zusätzlich zu den Bereichsregeln können Sie die Testfälle auch über Testfallattribute filtern. Für SAP-Testfälle stehen folgende Attribute zur Verfügung:
Testaufwand
Schlüsselwort
Name (alle Typen außer Testdokumente)
Verantwortlich
Titel (nur Testdokumente)
Für Testfälle aus Partner-Testverwaltungswerkzeugen hängen die Testfallattribute von der jeweiligen Anwendung ab. Attributregeln werden nur auf Testfälle angewandt, die aus dem gleichen Testverwaltungswerkzeug stammen wie die Attribute.
Blenden Sie den Anzeigebereich Optimierungsoptionen ein.
Wählen Sie die Registerkarte Testfall-Optionen.
Wählen Sie, ob Sie die Filterbedingungen für verschiedene Attribute mit und oder oder verknüpfen wollen.
Wählen Sie Attribut hinzufügen.
Wählen Sie in der Spalte Verwendete Attribute das Attribut, nach dem Sie filtern wollen.
Geben Sie in der Spalte Attributwert den Wert ein, den das Attribut haben muss, damit das System den zugehörigen Testfall berücksichtigt.
Über die Spalte Wertebereich können Sie komplexe Bedingungen für den Attributwert eingeben.
In der Spalte Sprache können Sie die Sprache angeben, in der Sie die sprachabhängigen Attributwerte vorgeben. Wenn Sie das Feld leer lassen, sucht das System nach Treffern in allen verfügbaren Sprachen.
In den Spalten Gültig für Zwangseinschlussbereich und Gültig für Optimierungsbereich geben Sie an, ob Sie Testfälle in diesen Bereichen filtern wollen.
Wählen Sie Attributwert hinzufügen, um weitere Werte für das markierte Attribut anzugeben. Sie können Testfälle mit bestimmten Attributwerten in den beiden Bereichen unterschiedlich behandeln, z.B. im Zwangseinschlussbereich Testfälle mit Prio 1 und 2 berücksichtigen, im Optimierungsbereich nur Testfälle mit Prio1.
Wählen Sie Einträge löschen, um die markierten Einträge aus der Liste der verwendeten Attribute zu entfernen.
Wählen Sie Werte zurücksetzen, um die Werte der markierten Attribute zurückzusetzen.
Wählen Sie Anwenden.