Integration von Process-Integration-Szenarios 
Um die Dokumentation Ihrer Geschäftsprozesse zu vervollständigen, können Sie Process-Integration-Szenarios in Ihre Projekt- oder Lösungsstruktur aufnehmen. Für die neu hinzugefügten Strukturknoten stehen Ihnen die gewohnten Funktionen auf den Registerkarten zur Verfügung.
Process-Integration-Szenarios ermöglichen systemübergreifende Prozesse, die mehrere Anwendungskomponenten einschließen. Die Schrittfolge von Process-Integration-Szenarios sind durch Actions aus dem Enterprise Service Repository (ESR) beschrieben, die auf der Infrastruktur von SAP Exchange Infrastructure basieren. Actions stellen aufeinanderfolgenden Prozessschritte dar, wobei jeder Action eine bestimmte Funktion einer Anwendungskomponente zugeordnet ist. Beim Informationsaustausch zwischen Actions verschiedener Anwendungskomponenten bestehen Schnittstellen, deren Kommunikation durch ein Mapping realisiert wird. Diese Kommunikation kann synchron oder asynchron verlaufen. Aufeinanderfolgende Actions derselben SAP-Anwendung benötigen dagegen kein Mapping.
Actions sind zunächst nach Process-Integration-Szenario gruppiert, für die wiederum eine Zuordnung zu einem Namensraum und einer Softwarekomponentenversion besteht. Um Actions in die Projekt- oder Lösungsstruktur übernehmen zu können, müssen Sie eine passende logische Komponente zuordnen. Die Softwarekomponentenversion der Action muss Bestandteil der Produktinstanz und -version der ausgewählten logischen Komponente sein.
Sie haben den PI Server als technisches System vom Typ Java im SLD registriert. In der Systemlandschaft Solution Manager (Transaktion SMSY) haben Sie ein Produktsystem SAP NetWeaver PI angelegt sowie die Produktinstanz PI Content als relevant gekennzeichnet und dem technischen System zugeordnet. In der Projektverwaltung auf der Registerkarte Systemlandschaft haben Sie die zugehörige logische Komponente ausgewählt und dieser das technische System zugeordnet.
Zwischen dem SAP-Solution-Manager-System und dem PI Server haben Sie RFC-Verbindungen angelegt.
Weitere Informationen finden Sie im Customizing von SAP Solution Manager unter .
Auswahl vom Actions aus dem Enterprise Service Repository
Sie wählen aus den angeschlossenen PI-Servern geeignete Action-Verbindungen aus dem ESR aus und fügen diese auf Geschäftsprozess- oder Prozessschrittebene in die Projekt- oder Lösungsstruktur ein. Dazu legen Sie entsprechende Schnittstellenszenarios an. Wenn es zwischen Actions ein Mapping gibt, wird es in Form einer weiteren Schnittstelle in das SAP-Solution-Manager-System übernommen und als zusätzlicher Abbildungsschritt gekennzeichnet. Die zugeordneten Actions sind durch ein Symbol gekennzeichnet.
Statusanzeige von ESR-Objekten
Über das Kontextmenü gelangen Sie zur Statusanzeige, die den Status eines zugeordneten ESR-Objekts im Ursprungssystem und damit die Aktualität von Actions kennzeichnet.
Übernahme des externen Schlüssels als Attribut
Bei der Integration von ESR-Actions werden die externen Schlüssel als Attribut mit kopiert, anhand derer Sie die Objekte im Ursprungssystem identifizieren können.
Sie bearbeiten Ihre Projektstruktur im Business Blueprint (Transaktion SOLAR01) oder Ihre Lösungsstruktur im Solution Directory (Transaktion SOLMAN_DIRECTORY).