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FunktionsdokumentationHost-Analyse Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Das Element Host Analysis im Navigationsbereich ermöglicht den Zugriff auf die Anwendungen für die detaillierte System- und Änderungsanalyse. Um die verfügbaren Anwendungen aufzurufen, wählen Sie im Navigationsbereich die entsprechende Drucktaste.

Voraussetzungen

Auf jedem Host (Rechner) ist eine besondere Diagnosefunktion zu installieren, mit deren Hilfe über Remote-Zugriff Systembefehle ausgeführt oder Verzeichnisse durchsucht werden können. Ein eingeschränkter Satz von Befehlen kann im Solution Manager ohne den direkten Zugriff auf das Betriebssystem ausgeführt werden.

Da die unter Host Analysis zusammengefassten Anwendungen kundeneigen sind, hängt ihre Verfügbarkeit vom Setup der Anwendungen und den Berechtigungen Ihrer Benutzerrolle ab.

Sie haben die Drucktaste System Analysis im Navigationsbereich des Work Center Root Cause Analysis gewählt.

Funktionsumfang

  • Der Content-Bereich Host Analysis zeigt zunächst ein Panel mit einer Liste aller Hosts (All Hosts) an. Wählen Sie aus der Liste einen oder mehrere Hosts für die Analyse aus.

    Zur Datenauswahl können Sie Abfragen definieren und Filter setzen.

  • Die folgenden Host Analysis-Anwendungen sind für die ausgewählten Hosts verfügbar:

    • Introscope: Über diese Drucktaste wird die externe Introscope-Anwendung in einer Workstation- oder einer WebView-Umgebung gestartet.

      Weitere Informationen finden Sie im SAP NetWeaver Administration Guide und unter Performance-Kenngrößen-Monitoring mit Introscope von Wily.

    • File System Browser: Über diese Drucktaste wird ein Browser gestartet, der eine Explorer-ähnliche Navigation innerhalb der Verzeichnisstruktur des überwachten Systems ermöglicht. Mittels eines integrierten Viewers können Dateien angezeigt werden.

    • OS Command Console: Diese Drucktaste öffnet das Panel SAP NetWeaver OS Command Console; hier können Sie einen Befehl und die Befehlszeilenparameter für den ausgewählten Host eingeben. Über die Drucktaste Send Command wird der Befehl in der Betriebssystemumgebung des Hosts ausgeführt, und die Antwort auf den Befehl wird im Panel Result angezeigt.

      Mit dem Befehl können Parameter zur weiteren Filterung der Daten übergeben werden. Es kann eine Historie für den gegebenen Befehl geführt werden, und die gesendeten Befehle (oder die gesamte Historie der gegebenen Befehle) können als MS-Excel-Datei heruntergeladen werden.

      Die folgenden Befehle sind zurzeit verfügbar:

      Gruppe

      Befehl

      Verfügbar für UNIX?

      Verfügbar für Windows?

      Dateisystem

      DF

      Ja

      Nein

      Dateisystem

      FindFile

      Ja

      Nein

      Dateisystem

      SearchInFile

      Ja

      Ja

      Netzwerk

      Ping

      Ja

      Ja

      Netzwerk

      Tracert

      Ja

      Ja

      Netzwerk

      IPConfig

      Nein

      Ja

      Netzwerk

      NetStat

      Ja

      Ja

      Java

      JavaHomeVersion

      Ja

      Ja

      System

      Task List

      Ja

      Ja

      System

      VMStat

      Ja

      Nein

      System

      IOStat

      Ja

      Nein

      System

      DateTime

      Ja

      Ja

      Umgebung

      Echo

      Ja

      Ja

      Umgebung

      Set

      Ja

      Ja

      Die Oberfläche OS Command History dient der Überwachung und Aufzeichnung der Befehlshistorie; es wird eine Liste aller bisher gegebenen Befehle geführt.

Aktivitäten

Sie können verschiedene Host-Analyseanwendungen starten und deren Ergebnisse anzeigen. Um eine Anwendung zu starten, wählen Sie einen oder mehrere Hosts aus der Liste All Hosts aus und wählen dann die Drucktaste für die Anwendung. Wenn Sie mehrere Hosts auswählen, werden die Ergebnisse für jeden Host auf einer gesonderten Registerkarte angezeigt. Um die Anwendung zu beenden, klicken Sie auf den Index der entsprechenden Registerkarte und bestätigen das Dialogfenster.

  • Introscope-Anwendungen sind externe Überwachungswerkzeuge für Performance-Kennzahlen auf der Quelltextebene (z. B. die durchschnittliche Reaktionszeit einer bestimmten Methode). Sie liefern historische Performance-Daten und stehen in Beziehung zu Performance-Kennzahlen des Betriebssystems (z. B. Datei-I/O, Socket-I/O, Garbage-Collection-Läufe).

  • Der File System Browser ermöglicht eine Explorer-ähnliche Navigation innerhalb der Verzeichnisstruktur des verbundenen Hosts.

  • Die OS Command Console dient dem Senden von bestimmten Betriebssystembefehlen an die verbundenen Hosts. Darüber lässt sich die Befehlsausgabe ohne physischen Zugriff auf den jeweiligen Host einsehen.