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ProzessKonsistenter Projektumfang von Business Functions Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Sie benötigen einen konsistenten Projektumfang von Business Functions, um sie aktivieren zu können. Beim Herstellen eines konsistenten Projektumfangs müssen Sie folgende Abhängigkeiten berücksichtigen:

  • Logische Komponenten – Business Functions:

    Die Produktinstanz und Produktversion einer logischen Komponente und der darin enthaltenen Systeme müssen mit der Produktinstanz und Produktversion der Business Function übereinstimmen.

    Die nötigen Eingaben nehmen Sie im Business Blueprint oder in der Konfiguration auf der Registerkarte Business Functions vor. Weitere Informationen finden Sie unter Projektstruktur/ Lösungsstruktur anlegen und bearbeiten.

  • System – Business Functions:

    Branchenspezifische Business Functions und das übergeordnete Business Function Set bedingen sich gegenseitig. Für ein ABAP-basiertes System ist stets nur ein Business Function Set auswählbar. Wenn Sie ein Business Function Set auswählen, legen Sie damit die zur Auswahl verfügbaren branchenspezifischen Business Functions fest, und umgekehrt.

    Die nötigen Eingaben nehmen Sie auf dem Bild Umfang Business Functions vor. Weitere Informationen finden Sie unter Definition des Umfangs von Business Functions.

    Ein branchenspezifisches Business Function Set, das in dem verwalteten System bereits aktiviert wurde, kann nicht mehr geändert werden.

  • Logische Komponente – System:

    Über die Systemrolle ordnen Sie Systeme, ausgehend von der installierten Produktinstanz und der aktiven Produktversion, den logischen Komponenten zu. Wenn sich nun im übergeordneten Produktsystem die aktive Produktversion ändert, kann dies zu Inkonsistenzen führen.

    Die nötigen Eingaben nehmen Sie in der Projektverwaltung auf der Registerkarte Systemlandschaft vor. Weitere Informationen finden Sie unter Registerkarte Systemlandschaft.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Abhängigkeiten beim Zuordnen von Business Functions

Voraussetzungen

Sie haben in der Systemlandschaft Solution Manager logische Komponenten mit den Produktinstanzen angelegt, die Sie zum Abbilden Ihrer Geschäftsprozesse benötigen. Weitere Informationen finden Sie unter Logische Komponenten bearbeiten.

Prozess

  1. Auf dem Bild Umfang Business Functions wählen Sie zu den logischen Komponenten Business Functions aus.

    • Ihre Systemlandschaft ist nicht verfügbar:

      1. In Abhängigkeit von Produktinstanz und Produktversion legen Sie für jede logische Komponente genau ein Business Function Set fest.

      2. Fügen Sie Business Functions hinzu:

        • branchenspezifische Business Functions aus dem zuvor bestimmten Business Function Set

        • unabhängige Business Functions

        • Business Functions, die Sie der logischen Komponente bereits in einem anderen Projekt oder einer anderen Lösung zugeordnet haben

      3. In der Projektverwaltung auf der Registerkarte Systemlandschaft ordnen Sie unter Berücksichtigung Ihrer bisherigen Eingaben den logischen Komponenten Systeme zu.

    • Ihre Systemlandschaft ist verfügbar:

      Ausgehend von Produktinstanz und Produktversion der logischen Komponente oder den auf dem System eingespielten Business Functions legen Sie ein Business Function Set fest.

      1. Ausgehend von Produktinstanz und Produktversion der logischen Komponente oder den auf dem System eingespielten Business Functions legen Sie ein Business Function Set fest.

      2. Fügen Sie Business Functions hinzu:

        • branchenspezifische Business Functions aus dem zuvor bestimmten Business Function Set

        • unabhängige Business Functions

        • Business Functions, die Sie der logischen Komponente bereits in einem anderen Projekt oder einer anderen Lösung zugeordnet haben

  2. Sie prüfen für jede logische Komponente, ob die Zuordnung von Business Functions projekt- und lösungsübergreifend zu einem konsistenten Zustand führen. Falls nötig, beheben Sie Inkonsistenzen.

Ergebnis

Der Projektumfang von Business Functions ist für eine logische Komponente konsistent und erfüllt die Grundvoraussetzung für die Aktivierung. Vor der Aktivierung von Business Functions prüft die Anwendung nochmals auf abhängige und wiedersprechende Business Functions, die bereits im System aktiviert sind. Bereits aktivierte Business Functions führen zu Erweiterungen oder Einschränkungen im Umfang, die angezeigt werden.

Gegebenfalls müssen Sie auf das Bild Umfang Business Functions zurückkehren, um den Umfang anzupassen.