Eigene Apps im Dashoard-Framework registrieren 
Falls Sie mit Dashboard and Presentation Design (Xcelsius) die Benutzungsoberfläche einer eigenen App sowie evtl. der zugehörigen Konfigurations-App erstellt haben (ein ausführliches Beispiel hierzu finden Sie unter Tutorial: Erstellung und Registrierung von Dashboard-Apps), können Sie diese in der Dashoard-Infrastruktur registrieren. Damit können Sie Ihre App in allen thematisch passenden Dashboards anzeigen lassen.
Vor der erfolgreichen Registrierung müssen Sie die folgenden Schritte durchgeführt haben:
Sie haben mit Hilfe von Xcelsius die Benutzungsoberfläche Ihrer App sowie Ihrer Konfigurations-App (falls vorhanden) erstellt (siehe auch Erweiterung des Dashboard-Framework um eigene Apps)
Sie haben aus Xcelsius heraus Flash-Dateien Ihrer App erstellt. Diese Flash-Dateien werden im Dashboard angezeigt.
Sie haben eine Bilddatei erstellt, welche als Ikone die App in den Oberflächen des Dashboard-Frameworks repräsentieren soll. Diese Bilddatei ist vom Dateityp JPG und wird in einer Größe von maximal 100 x 100 Pixel dargestellt.
Sie haben für die App eine passende Kategorie ausgewählt. Kategorien gruppieren die vorhandenen Apps thematisch, und bestimmen so auch, welche App zu einem Dashboard hinzugefügt werden kann. Um einen Überblick zu den vorhandenen Kategorien zu bekommen, starten Sie am einfachsten das Registrierungswerkzeug (siehe unten); die vorhandenen Apps werden dort nach den verschiedenen Kategorien gruppiert dargestellt.
Sie haben für die App eine passende Berechtigungsgruppe ausgewählt. Mit Hilfe dieser Gruppen können Sie festlegen, wer welche Apps anzeigen und konfigurieren darf. Die Berechtigungsgruppen orientieren sich an den vorhandenen Kategorien.
Falls Sie die App und die zugehörige Konfigurations-App in Ihrer Systemlandschaft weiter transportieren möchten (aber nur dann), müssen Sie vor der Registrierung die entsprechenden Transportaufträge angelegt haben. Diese Aufträge müssen Sie unter dem Benutzer angelegt haben, unter dem Sie auch die Registrierung der App und der Konfigurations-App durchführen. Sie benötigen hierzu zwei Aufträge, die Sie bei Standard-Einstellungen in Ihrem Entwicklungsmandanten anlegen:
Sie müssen einen Workbench-Auftrag anlegen. Dieser Auftrag enthält direkt nach dem Anlegen genau eine unklassifizierte Aufgabe. Klassifizieren Sie diese Aufgabe, indem Sie in der Transaktion SE09 die Aufgabe wählen und aus dem Menü wählen, und im Bild Aufgabentyp ändern den Auswahlknopf Entwicklung/Korrektur markieren.
Sie müssen einen Customizing-Auftrag anlegen.
Diese Transportaufträge geben Sie im Bild Allgemeine Einstellungen in den Eingabefeldern Customizing-Auftrag für App-Typ und Workbench-Auftrag für Dateien (siehe unten) an.
Je nach den Mandanteneinstellungen in Ihrem System sind bei der Registrierung Ihrer App ein unterschiedliches Systemverhalten bezüglich des Transportes der App möglich (Sie können die entsprechenden Mandanteneinstellungen in Transaktion SCC4 ermitteln):
Falls keine Änderungen an mandantenabhängigen Objekten oder Repository-Objekten erlaubt sind, dürfen Sie keine eigenen Apps erstellen und damit natürlich auch nicht transportieren.
Falls bei den Einstellungen für mandantenabhängige Objekte der Auswahlknopf Änderungen ohne autom. Aufzeichnung, keine Transporte erlaubt aktiviert ist, können Sie zwar eigene Apps erstellen, die Eingabefelder für die Transportaufträge sind aber nicht eingabebereit. Ein weiterer Transport Ihrer Apps ist also nicht möglich.
Falls bei den Einstellungen für mandantenabhängige Objekte der Auswahlknopf Änderungen ohne autom. Aufzeichnung aktiviert ist, können Sie die App transportieren, müssen es aber nicht. Die Eingabefelder für die Transportaufträge sind also eingabebereit.
Falls bei den Einstellungen für mandantenabhängige Objekte der Auswahlknopf Automatische Aufzeichnung von Änderungen aktiviert ist, müssen Sie bei der Registrierung Ihrer App die entsprechenden Transportaufträge angeben.
Außerdem müssen Sie Ihre Apps einem Paket zuordnen. Auch dieses Paket müssen Sie bereits vor der Registrierung der App angelegt haben.
Hinweis
Beachten Sie, dass – falls Sie eine App einmal transportiert haben – Sie jede Änderung der App ebenfalls transportieren müssen. Falls Sie eine App ohne Transportauftrag angelegt haben (Sie erkennen eine solche App am Text Ist eine lokale App neben den Eingabefeldern für die Transportaufträge im ersten Schritt des Registrierungs-Wizard), können Sie die App auch später transportieren, indem Sie im Registrierungswerkzeug die Drucktaste App transportieren wählen.
Sie registrieren die App in Ihrem SAP-Solution-Manager-System.
Falls Sie Ihre App transportieren möchten, sorgen Sie bei der Registrierung der App dafür, dass Sie auf Englisch angemeldet sind.
Hinweis
Wenn Sie eine App bearbeiten, müssen Sie diese Bearbeitung in derselben Sprache durchführen, in der Sie die App registriert haben.
Die Registrierung erfolgt durch eine Web-Dynpro-Anwendung mit dem Namen dashboard_apploader. Am einfachsten rufen Sie eine Web-Dynpro-Anwendung auf, indem die folgenden Schritte durchführen:
Rufen Sie im SAP Easy Acess Menü auf.
Wählen Sie im Bild Einschränkungen aus der Liste den Eintrag Web-Dynpro-Anwendung.
Geben Sie im Bild WebDynpro-Anwendung im Eingabefeld Web-Dynpro-Anwendung den Namen dashboard_apploader ein.
Geben Sie eine geeignete Beschreibung ein, wie z. B. Registrierung von Apps, und schließen Sie die Erstellung des neuen Eintrags ab.
Starten Sie nun die Registrierung, indem Sie den soeben erstellten Eintrag mit Doppelklick wählen.
Wählen Sie die Drucktaste Neue App registrieren.
Falls Ihre Systemeinstellungen, den weiteren Transport Ihrer App ermöglichen, aber nicht erzwingen (siehe Abschnitt Transport der App-Registrierung oben), werden Sie zunächst gefragt, ob Sie die App weiter transportieren möchten oder nicht.
Geben Sie im Bild Allgemeine Einstellungen die folgenden Daten ein:
Eingabefeld bei der Registrierung |
Bedeutung |
|---|---|
Auswahlknopf Standard-App/Konfigurations-App |
Wählen Sie den entsprechenden Auswahlknopf. Falls Sie eine App mit zugehöriger Konfigurations-App registrieren möchten, müssen sie die Registrierung in zwei Schritten durchführen. Registrieren Sie in diesem Fall zuerst die App selbst (Standard-App). |
Technischer Name |
Geben Sie einen eindeutigen technischen Namen für die App an. Dabei ist es nicht notwendig, dass der technische Name mit Y oder Z beginnen muss.
Beachten Sie, dass Sie für den technischen Namen nur die Zeichen 'A' - 'Z', '0' - '9' und '_' verwenden dürfen. Ende des Hinweises. |
Kurztext |
Geben Sie einen beschreibenden Kurztext für die App ein. Unter diesem Kurztext wird die App in den Oberflächen des Dashboard-Framework angezeigt. |
Beschreibung |
Geben Sie eine Beschreibung der App ein. Wenn Sie einem Dashboard eine neue App hinzufügen möchten, wird im Rahmen dieses Prozesses die Beschreibung der App angezeigt. |
Namensraum |
Geben Sie den Namensraum der App an. Der Namensraum ermöglicht eine technische Einteilung Ihrer Apps. Sie können auch einen neuen Namensraum anlegen, indem Sie die Drucktaste Namensraum erstellen wählen. In einem eigenen Fenster können Sie dann den technischen Namen und die Beschreibung des Namensraums angeben, außerdem das Paket, dem der Namensraum zugewiesen werden soll. Falls Sie eine lokale App erstellen, wird der entsprechende Namensraum automatisch dem Paket $TMP zugewiesen.
Beachten Sie, dass der Namensraum erst am Ende des Wizards zusammen mit der App selbst gespeichert wird. Ende des Hinweises. |
Kategorien |
Wählen Sie in der Dropdown-Listbox den Eintrag, zu dem die App aus Sicht des Benutzers thematisch gehört; dabei können Sie auch mehrere Kategorien angeben. |
Berechtigungsgruppe |
Geben Sie die Berechtigungsgruppe an, zu der die App gehören soll. Bei den von SAP ausgelieferten Rollen ist die Berechtigung zur Anzeige von Apps mit der Berechtigungsgruppe Public vorhanden. |
App-Flash-Datei (SWF) |
Geben Sie die Flash-Datei der App an. Sie haben diese Datei mit Xcelsius erstellt (Menü ). |
Symboldatei (JPG) |
Geben Sie den Speicherort einer Bilddatei an, welches in den entsprechenden Oberflächen die App repräsentieren soll. |
Xcelsius-Datei (XLF) |
Geben Sie den Speicherort der Xcelsius-Datei an, welche die Benutzungsoberfläche der App enthält.
Wenn Sie die o. g. Dateien bei die Registrierung in Ihr System hochladen, stellen Sie sicher, dass diese virenfrei sind. Dies können Sie sicher stellen, indem Sie den Virus Scan Provider einrichten. Ende des Hinweises. |
Customizing-Auftrag für App-Typ Workbench-Auftrag für Dateien |
Diese Eingabefelder sind nur dann eingabebereit, falls die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Falls Sie die App transportieren möchten, geben Sie hier die Aufträge an, die Sie vor der Registrierung der App angelegt haben. |
Kennzeichen Hat Konfigurations-App/Hat Partner-App |
Mit diesem Kennzeichen und der zugehörigen Dropdown-Listbox erstellen Sie die Verbindung zwischen der App und der dazu gehörigen Konfigurations-App. Markieren Sie dieses Kennzeichen nur dann, wenn die zu der App bzw. zu der Konfigurations-App gehörende Partner-App bereits im Dashboard-Framework registriert ist. Da Sie normalerweise zunächst die App und erst danach die Konfigurations-App registrieren, erstellen Sie diese Verbindung erst bei der Registrierung der Konfigurations-App, indem Sie dann das Kennzeichen Hat Partner-App markieren, und in der Dropdown-Listbox die zugehörige App angeben. Falls zu Ihrer App keine Konfigurations-App gehört, markieren Sie das Kennzeichen nicht. |
Kennzeichen Vorhandene Instanzen aktualisieren |
Dieses Kennzeichen wird nur angezeigt, wenn Sie eine vorhandene App korrigieren, also nicht bei der erstmaligen Registrierung einer App. Sie stellen damit sicher, die App auch in allen Dashboards automatisch aktualisiert wird, in denen die App bereits verwendet wird. Falls die App noch nicht in Dashboards verwendet wird, sich die App also noch in der Entwicklungs- oder Testphase befindet, markieren Sie diese Kennzeichen nicht. |
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Geben Sie im Bild Datenquellen für Apps an, aus welchen Quellen die Daten stammen, die in der App angezeigt werden sollen. Dies sind üblicherweise eine oder mehrere BW-Queries sowie konfigurierbare Texte, die Sie typischerweise in der Konfigurations-App setzen:
Über BW-Query bereitgestellte Daten: Wenn Daten, die Sie in der App anzeigen lassen möchten, aus einer BW-Query stammen, dann markieren Sie dieses Kennzeichen. In den von SAP ausgelieferten Apps ist dies praktisch immer der Fall, da das Dashboard-Framework darauf aufbaut, Daten aus dem Business Warehouse anzuzeigen.
Über BAdI bereitgestellte Daten: Wenn Daten, die Sie in der App anzeigen lassen möchten, aus einem BAdI stammen, dann markieren Sie dieses Kennzeichen.
Über Dashboard-Kontext bereitgestellte Daten: Markieren Sie dieses Kennzeichen, falls Sie eine Kontext-App registrieren möchten. Eine Kontext-App setzt Randbedingungen nicht nur für eine App (wie bei einer Konfigurations-App), sondern für alle Apps eines Dashboards, die über entsprechende Verbindungen verfügen. Daher wird eine Kontext-App innerhalb eines Dashboards auch ständig angezeigt. Eine typische Kontext-App ist die App zur Datumsauswahl, die im Alert-Management-Dashboard angezeigt wird.
Weitere Werte (Text, Zahlen usw.): Wenn Ihre App über Werte verfügt, die erst während der Registrierung festgelegt werden sollen; über konfigurierbare oder übersetzbare Texte oder über Werte verfügt, die in der Konfigurations-App gesetzt werden (z. B. Schwellenwerte), dann markieren Sie dieses Kennzeichen.
Falls Sie eine Konfigurations-App registrieren, wird zusätzlich das Kennzeichen Datenquellen von Partner-Apps einschließen eingeblendet. Stellen Sie sicher, dass das Kennzeichen markiert ist, damit die Datenquellen der App auch der zugehörigen Konfigurations-App zur Verfügung stehen.
Hinweis
Je nachdem, welche dieser Kennzeichen Sie gesetzt haben, werden Sie in den nächsten Schritten der Registrierung die Details zu diesen Datenquellen angeben.
In der linken Bildhälfte sehen Sie ab diesem Schritt eine Vorschau der Benutzungsoberfläche der App sowie die Verbindungen, die Sie in Xcelsius für diese App definiert haben. Diese Verbindungen sind für die Datenversorgung und -austausch der App zuständig. Bei der Registrierung der App müssen Sie für alle dieser Verbindungen den Datenfluss im Detail festlegen.
Hinweis
Mit dem Kennzeichen Auf Änderungen warten in der Tabelle der App-Verbindungen können Sie erreichen, dass eine Änderung in den Daten für die Verbindung ein Ereignis im Backend erzeugt, das sofort auf diese Änderung reagiert.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Falls Sie im Schritt Datenquellen für Apps das Kennzeichen Über BW-Query bereitgestellte Daten gewählt haben, gelangen Sie als nächstes zum Schritt BW-Daten. Hier geben Sie die Beziehungen zwischen der App und der BW-Query an, welche die anzuzeigenden Daten bereitstellt.
Dabei besteht die Seite aus drei verschiedenen Tabellen:
In der obersten Tabelle fügen Sie pro BW-Query, welche Daten für die zu registrierende App liefert, eine Zeile ein. Geben Sie dabei in der Spalte Technischer Name den technischen Namen der BW-Query ein.
Hinweis
In BW-Queries ist der Initialwert für Merkmale das Nummernzeichen (#). Falls dieser Initialwert in der App nicht angezeigt werden soll, markieren Sie für die zugehörige Query das Kennzeichen Unterdrücke '#'. Wenn das Kennzeichen markiert ist, wird der Initialwert Nummernzeichen durch ein Leerzeichen ersetzt.
Für jede Query können Sie in der Tabelle Filter für BW-Query die Werte setzen, nach denen die Daten der Query gefiltert werden sollen. Dabei geben Sie die technischen Details dieser Filter an:
Spalte |
Möglicher Wert |
Bedeutung |
|---|---|---|
Filtertyp |
BW: InfoObject BW: Variable |
In dieser Spalte geben Sie an, über welchen Typ das Objekt verfügt, nach dem Sie filtern möchten. |
InfoObject/Variable |
<technischer Name> |
In dieser Spalte geben Sei den technischen Namen des InfoObjekts oder der Variable an, nach der die Werte der Query gefiltert werden sollen. |
Quellenart |
Fester Wert Kontext Verbindung der Konfigurations-App |
In dieser Spalte geben Sie an, woher die Werte für den Filter kommen:
|
Quelle / Wert von Wert bis |
Je nach den Einstellungen in der Spalte Quellenart (siehe dort) geben Sie hier den Standardwert für einen Filterwert oder eine Datenquelle für einen Kontext an. |
|
Name der ausgehenden Verbindung |
Falls Sie für die Quellenart den Wert Verbindung der Konfigurations-App gesetzt haben, geben Sie in dieser Spalte die ausgehende Verbindung der Konfigurations-App an, über die das zugehörige InfoObjekt eingeschränkt wird. |
In der Tabelle Verwendung von BW-Query-Ergebnis in App geben Sie an, wie die Ergebnisse der Query verwendet werden. Dabei existiert in der Spalte Datenquelle bereits eine Zeile mit dem Eintrag RESULT. Geben Sie hier die Verbindung der App an, an welche die von der Query gelieferten Daten weiter geleitet werden.
Daneben können Sie hier auch weitere Verbindungen angeben, über die Sie typischerweise Filterwerte an die Query übergeben können (bei einer Konfigurations-App) bzw. diese zur Anzeige in der App von der BW-Query empfangen. In der Spalte Name App-Verbindung geben Sie dabei den Namen der entsprechenden Xcelsius-Verbindung an; in der Spalte Datenquelle den technischen Namen des InfoObjekts, der als Filter verwendet wird.
Falls Sie Ihre Query-Daten über ein BAdI vor- oder nachbereiten lassen möchten, können Sie dies in der Dropdown-Listbox BAdI für Vor- und Nachbearbeitung angeben. Verwenden Sie dabei den Erweiterungsspot IF_DFWK_BADI_BW_PROCESSING (Paket ).
Dieser Erweiterungsspot enthält die folgenden Methoden:
PRE_PROCESS: Verwenden Sie diese Methode, um die Daten vor dem Aufruf der BW-Query zu bearbeiten, z. B. um Filter zu beeinflussen.
POST_PROCESS: Verwenden Sie diese Methode, um die von der BW-Query gelieferten Daten zu bearbeiten.
Die Werte verschiedener BW-InfoObjekte werden von der Query in einem benutzerabhängigen Format übergeben, wie z. B. 0TIME oder 0CALDAY. Falls die Werte dieser InfoObjekte in der App lediglich angezeigt werden sollen, ist dies kein Problem, falls Sie aber in der Xcelsius-Benutzungsoberfläche auf der Basis der übergebenen Werte Berechnungen durchführen lassen oder Query-Daten über ein BAdI nachbereiten lassen möchten, wird dies zu Fehlern führen, da Sie bei der Erstellung der Xcelsius-Benutzungsoberfläche nicht wissen können, in welchem benutzerabhängigen Format die Werte von der Query übergeben werden.
Um dieses Problem zu lösen, können Sie eine Liste von BW-InfoObjekten angeben, die von der Query unformatiert (und damit unabhängig von den jeweiligen Bernutereinstellungen) übergeben werden sollen. Um diese Liste aufzurufen, folgen Sie dem Link Liste der unformatierten InfoObjekte. Um der Liste ein BW-InfoObjekt hinzuzufügen, wählen Sie die Drucktaste Hinzufügen, geben Sie den technischen Namen des InfoObjekts ein, und wählen Sie die Drucktaste OK.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Falls Sie im Schritt Datenquellen für Apps das Kennzeichen Über BAdI bereitgestellte Daten gewählt haben, gelangen Sie als nächstes zum Schritt BAdI-Daten. Diese Möglichkeit der Datenbeschaffung verwenden Sie vor allem dann, wenn eine Versorgung über BW-Queries nicht möglich ist – wenn Sie beispielsweise Ihre aktuellen Daten direkt aus dem SAP Solution Manager lesen. Verwenden Sie für die Implementierung des BAdI den Erweiterungsspot IF_DFWK_DS_BADI_DATA (Paket ).
Dieser Erweiterungsspot enthält die folgenden Methoden:
GET_CONTENT: Verwenden Sie diese Methode, um das BAdI als Datenquelle zu nutzen; in diesem Fall müssen Sie im Registrierungswerkzeug den möglichen Werten des Methodenparameters I_NAME jeweils eine Xcelsius-Verbindung (Eingehende App-Verbindung) mit der Eigenschaft Ist Schreiben zuweisen (die Xcelsius-Verbindungen werden im Teilbild App-Verbindungen des Registrierungswerkzeugs angezeigt).
SET_CONTENT: Verwenden Sie diese Methode, die App als Datenquelle für das BAdI zu nutzen (z. B. bei der Konfigurations-App); in diesem Fall müssen Sie im Registrierungswerkzeug den möglichen Werten des Methodenparameters I_NAME jeweils eine Xcelsius-Verbindung (Ausgehende App-Verbindung) mit der Eigenschaft Ist Lesen zuweisen.
Hinweis
Die Implementierung eines BAdIs erfordert tiefer gehende Programmierkenntnisse, die über diese Dokumentation hinaus gehen.
Im Registrierungswerkzeug geben Sie Ihre Erweiterungsimplementierung in der Tabelle BAdIs in der Spalte BAdI-Filterwert ein. Für jede Implementierung geben Sie dann die folgenden Daten ein:
Geben Sie in der Tabelle Im BAdI verwendete Parameter den technischen Namen und den Wert der Parameter ein, die Sie bei der BAdI-Implementierung verwendet haben.
Geben Sie in der Tabelle Datenfluss der BAdI-Ergebnisse und App-Verbindungen die Verbindungen zwischen den Inhaltsnamen in dem BAdI und den zugehörigen App-Verbindungen ein. Die Inhaltsnamen setzen Sie bei der BAdI-Implementierung als mögliche Werte des Methodenparameters I_NAME.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Falls Sie im Schritt Datenquellen für Apps das Kennzeichen Über Dashboard-Kontext bereitgestellte Daten gewählt haben, gelangen Sie als nächstes zum Schritt Über Dashboard-Kontext bereitgestellte Daten. Hier geben Sie in der Spalte Beliebiger Name der Daten einen Namen für eine Datenquelle ein, welche dann von den Apps, welche diesen Kontext nutzen, verwendet werden kann. Zu dieser Datenquelle geben Sie – getrennt für eingehende und ausgehende Verbindungen – die zugehörigen Xcelsius-Verbindungen an. Der Name dieser Datenquelle ist insofern beliebig, da Sie ihn erst bei der Registrierung festlegen, d. h. er kommt nicht in den Verbindungen oder an anderer Stelle in der zugehörigen Xcelsius-Datei vor.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Falls Sie im Schritt Datenquellen für Apps das Kennzeichen Weitere Werte (Text, Zahlen usw.) gewählt haben, gelangen Sie als nächstes zum Schritt Texte, Werte usw.. Hier geben Sie die Datenquellen für weitere Verbindungen Ihrer App an, also solche Verbindungen, bei denen die Werte (z. B. anzuzeigende Texte) nicht aus einer BW-Query stammen, sondern aus der zugehörigen Konfigurations-App oder für solche Texte, die übersetzbar sein sollen. Dabei geben Sie die folgenden Daten ein:
In der Tabelle geben Sie für jede der Verbindungen einen Datengruppenname ein. Dieser Name ist insofern beliebig, da Sie ihn erst bei der Registrierung festlegen, d. h. er kommt nicht in den Verbindungen oder an anderer Stelle in der zugehörigen Xcelsius-Datei vor.
Für jede dieser Datengruppen legen Sie nun fest, ob der zugehörige Text über eine Konfigurations-App festgelegt wird (Kennzeichen Ist per App konfigurierbar), und ob der in der Benutzungsoberfläche angezeigte Text übersetzt werden soll (Kennzeichen Ist übersetzbar).
Sie ordnen der Datengruppe eine Verbindung der App zu; die möglichen Verbindungen sehen Sie im Teilbild App-Verbindungen. Je nachdem, ob es sich um eine Verbindung handelt, die Werte in die App schreibt (Ist Schreiben) und/oder liest (Ist Lesen), geben Sie eine Eingehende App-Verbindung und/oder Ausgehende App-Verbindung an.
Jeder Verbindung ist in der Xcelsius-Datei ein Zellenbereich zugeordnet, wobei die erste Zeile dieses Bereichs für die technischen Namen vorgesehen ist. Diesen Zellenbereich bilden Sie hier bei der Registrierung nach, wobei Sie sich, was die Anzahl der Zeilen und Spalten angeht, an der Verbindung in Xcelsius orientieren.
In der ersten Zeile geben Sie dabei einen beliebigen technischen Namen für das Objekt ein (auf dessen Inhalt Sie in Xcelsius programmieren können), wobei Sie vor allem darauf achten müssen, dass Sie die entsprechenden Zellen im Registrierungswerkzeug nicht leer lassen. In den weiteren Zeilen stehen die Standardwerte für die entsprechenden Objekte.
Hinweis
Beachten Sie, dass die Länge der Textobjekte auf 255 Zeichen beschränkt ist.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Falls Sie in Ihrer App eine Navigation zu weiteren Apps, Dashboards oder anderen Elementen ermöglichen möchten, nehmen Sie im Schritt Navigation die entsprechenden Eingaben vor. Informationen hierzu finden Sie unter Verwendung von Navigationsmöglichkeiten im Dashoard-Framework.
Wechseln Sie nun zum nächsten Schritt der Registrierung, indem Sie die Drucktaste Weiter wählen.
Im Schritt Einstellungen App-Typ können Sie Ihre Einstellungen nochmals überprüfen. Beenden Sie den Wizard, indem Sie die Drucktaste Fertigstellen wählen.
Sie haben eine App im Dashboard-Framework registriert. Falls zu Ihrer App auch eine Konfigurations-App gehört, müssen Sie auch diese App registrieren.