Prüfschritt anlegen 
Sie möchten Prüfschritte anlegen, um zu prüfen, ob einer oder mehrere der folgenden Objekttypen aktiv genutzt werden:
Objekte, die von der Workload-Statistik erfasst werden:
Transaktionen
Reports
Funktionsbausteine (RFC)
Business Add-In (BAdI)
Objekte, die vom Usage & Procedure Logging (UPL) erfasst werden:
Reports
Funktionsbausteine (RFC)
Methoden
Datenbanktabellen
Im Fall von Prüfschritten für Datenbanktabellen können Sie Unterarten von SQL-Prüfschritten anlegen, die folgende Fälle prüfen:
ob eine bestimmte Datenbanktabelle vorhanden ist
ob ein bestimmtes Feld einer Datenbanktabelle vorhanden ist
ob bestimmte Werte in Feldern einer Datenbanktabelle vorkommen
wie oft bestimmte Werte in Feldern einer Datenbanktabelle vorkommen
Außerdem können Sie beschreibende SQL-Prüfschritte anlegen. Sie geben keinen Wert zurück, sondern zeigen die Inhalte der gewählten Datenbanktabelle in Form von Ergebnislisten an.
Objekte, die von der E2E-Diagnose abgedeckt werden:
Java-Web-Dynpro-Anwendungen
Java-Web-Dynpro-Komponenten
Java-Web-Services
Servlets
iViews
Sie haben den Assistenten zur Lösungsdokumentation aufgerufen.
Unter Typische Aufgaben wählen Sie Prüfschritt anlegen.
Unter Regeldatenbank wählen Sie Anlegen.
Sie gelangen in die Sicht Prüfschritt anlegen.
Definieren Sie folgende Eigenschaften des Prüfschritts:
Prüfschritt-Typ. Wählen Sie z.B. Transaktion oder BAdI.
Standardname. Um den vom System vergebenen Namen zu ändern, heben Sie die Markierung des Ankreuzfelds Standardname auf.
Name. Geben Sie die Bezeichnung des Prüfschritts ein. Das Feld ist nur aktiv, wenn die Markierung des Ankreuzfelds Standardname aufgehoben ist.
RFC-Destination. Sie können die RFC-Destination eines Systems angeben, in dem das Objekt verwendet wird. Klicken Sie auf die Auswahlhilfe des Eingabefelds, um eine Vorschlagsliste zu öffnen, und wählen Sie einen Eintrag.
Hinweis
Diese RFC-Destination ist nur für die Bearbeitung des Prüfschritts in der Regeldatenbank relevant, zum Beispiel für die Überprüfung in einem Testsystem. Für die Analyse ist diese RFC-Destination nicht relevant, denn bei der Analyse wird ein System über die logische Komponente definiert, die beim der Zuordnen eines Prüfschritts zu einer Prüfreihe in einem Analyseprojekt festgelegt wurde. (Für weitere Informationen, siehe Logische Komponenten bearbeiten.)
Objekt-Details. Geben Sie je nach Typ des Prüfschritts die Objektdetails und den Namen des Objekts ein, dessen Typ Sie zuvor festgelegt haben.
Zusätzliche Attribute. Um den Prüfschritt für eine spätere Bearbeitung und Verbesserung leichter wiederfinden zu können, können Sie ihm unter Attribute ein Produkt oder ein frei vergebenes Schlüsselwort zuordnen. Dies kann besonders bei SQL-Prüfschritten nützlich sein, die typischerweise einem Verbesserungsprozess unterliegen.
Um zu prüfen, ob die vorgenommene Definition für einen Prüfschritt gültig ist, wählen Sie Überprüfen.
Ist die Definition verwendbar und eine Beschreibung des referenzierten Objekts auffindbar, so wird die Beschreibung angezeigt.
Wirft die Definition bei der Überprüfung Probleme auf, so können folgende Gründe vorliegen:
Das Objekt ist unter genannter RFC-Destination nicht auffindbar.
Es gibt in der Regeldatenbank bereits einen Prüfschritt, der das angegebene Objekt referenziert.
Hinweis
Prüfschritte werden auch dann in die Regeldatenbank aufgenommen, wenn die RFC-Destination fehlerhaft ist oder nicht angegeben wurde (weil für Analysen ohne Bedeutung).
Wählen Sie Anlegen, um den Prüfschritt anzulegen.
Der Prüfschritt ist in die Prüfschritt-Liste der Regeldatenbank aufgenommen.