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Dokumentation zur VorgehensweiseAnlage anlegen

 

Sie können eine Anlage oder mehrere gleichartige Anlagen anlegen. Beim Sichern gleichartiger Anlagen können Sie bestimmen, ob Sie alle Felder der ersten Anlage übernehmen oder ob Sie von SAP vordefinierte Felder pro Anlage überschreiben möchten.

Voraussetzungen

Wenn Sie mehrere gleichartige Anlagen anlegen, haben Sie im Customizing der Anlagenbuchhaltung unter Anfang des Navigationspfads Stammdaten Navigationsschritt Bildaufbau Navigationsschritt Bildaufbau Anlagenstammdaten definieren Ende des Navigationspfads die Einstellung Konfigurierbares Eingabebild für das Anlegen mehrerer Anlagen aktiviert. Dadurch können Sie in der Bildaufbauregel für die meisten Felder des Anlagenstammsatzes pro Feldgruppe festlegen, welche Felder Sie pro Anlage individuell eingeben möchten.

Vorgehensweise

  1. Prüfen Sie, ob ein gänzlich neues Wirtschaftsgut angelegt werden soll oder eine bereits vorhandene Anlage erweitert wird:

    • Ermitteln Sie bei einem neuen Wirtschaftsgut die Anlagenklasse, zu der die Anlage gehören soll. Geben Sie diese Anlagenklasse und den betroffenen Buchungskreis im Eingangsbild der Stammsatztransaktion an (siehe Anfang des Navigationspfads Anlage Navigationsschritt Anlegen Navigationsschritt Anlage Ende des Navigationspfads). Alternativ hierzu können Sie eine Referenzanlage angeben.

    • Bei einer Anlagenerweiterung müssen Sie die Hauptnummer identifizieren, zu der ein neuer Anlagenteil hinzukommen soll. Legen Sie zu dieser Anlagenhauptnummer eine neue Anlagenunternummer an (siehe Anfang des Navigationspfads Anlage Navigationsschritt Anlegen Navigationsschritt Unternummer Navigationsschritt Anlage Ende des Navigationspfads). Über die Hauptnummer identifiziert das System die zugehörige Anlagenklasse.

  2. Geben Sie bei externer Nummernvergabe die Anlagenhaupt-/Unternummer manuell vor. Bei interner Nummernvergabe erfolgt die Vergabe automatisch.

    Achtung Achtung

    Der Bindestrich und das Zeichen * dürfen nicht als Zeichen in der Anlagennummer verwendet werden (bei externer Nummernvergabe).

    Ende der Warnung.

    Bestätigen Sie Ihre Eingaben.

  3. Hinterlegen Sie auf den Registerkarten die relevanten sachbezogenen Stammsatzinformationen:

    • Allgemeine Angaben (wie Bezeichnung, Aktivierungsdatum, Inventurdaten)

    • Zeitabhängige Zuordnungen (wie Kostenstelle)

    • Zuordnungen (Ordnungsbegriffe, Investitionsfördemaßnahmen)

    • Herkunftsdaten der Anlage

    • Angaben zur Vermögensbewertung

    • Versicherungsdaten

    • Leasingkonditionen (insbesondere die relevanten Daten für die Eröffnungsbuchung und die Barwertermittlung)

  4. Hinterlegen Sie (je Bewertungsbereich) die relevanten Bewertungsinformationen oder überprüfen Sie die Vorschlagswerte:

    • Abschreibungsschlüssel

    • Nutzungsdauer in Jahren/Perioden

    • Beginndatum der Abschreibungsrechnung

    • Indexreihen (für die Berechnung von Wiederbeschaffungswerten)

    Über Bewertungsbereich auswählen gelangen Sie aus dem Übersichtsbild in die Detailanzeige.

  5. Deaktivieren Sie die für die Anlage nicht benötigten Bewertungsbereiche.

  6. Sichern Sie die Anlage.