Zusätzliche Konten in der Anlagenbuchhaltung Über zusätzliche Konten können Sie Ihre parallele Rechnungslegung abbilden.
Bei diesem Szenario buchen Sie in den SAP-Komponenten Hauptbuchhaltung (FI-GL) und der Anlagenbuchhaltung (FI-AA).
Für jeden buchenden Bewertungsbereich einer parallelen Rechnungslegung hinterlegen Sie ein eigenes Kontenset für Bestände und Abschreibungen.
Empfehlung
Unter Umständen müssen Sie den Kontenplan um weitere Konten erweitern. Diese Konten müssen Sie im Buchungskreis anlegen, damit die Konten dem Bewertungsbereich zugeordnet werden können. Folglich vergrößert jede weitere Rechnungslegung, die in die Hauptbuchhaltung gebucht werden soll, die Anzahl der benötigten Konten in der Anlagenbuchhaltung.
Wenn Sie im Buchungskreis parallele Währungen führen, dann haben Sie dafür folgende Lösungsmöglichkeiten:
Historische Wertführung:
Für den buchenden Bewertungsbereich richten Sie einen zusätzlichen Bewertungsbereich paralleler Währung ein. Wählen Sie dazu im Einführungsleitfaden des
Die Bewertung in der parallelen Währung erfolgt dann auf den zugeordneten Sachkonten der Hauptbuchhaltung sowie in der Anlagenbuchhaltung mit historischen Umrechnungskursen der erzeugenden Buchung (z.B. aus Rechnungseingang).
Stichtagsbezogene Wertführung:
Die Werte des buchenden Bewertungsbereichs werden zum Stichtag der direkten oder periodischen Belegerzeugung für diesen Bewertungsbereich in die parallele Währung umgerechnet.
Hinweis
Weitere Informationen finden Sie auch unter Parallele Währungen in der Hauptbuchhaltung .
Die zusätzlichen Konten hinterlegen Sie im Einführungsleitfaden des
Für jede Rechnungslegungsvorschrift müssen Sie aufgrund der zusätzlichen Konten eine neue Bilanz-/GuV-Struktur anlegen.