Ergebnisermittlung
Die Ergebnisermittlung können Sie verwenden
im Kundenauftrags-Controlling
Die Ergebnisermittlung wird zur Kundenauftragsposition durchgeführt.
in der Projektfertigung
für erlösführende Innenaufträge
In den nachfolgenden Abschnitten wird die Ergebnisermittlung zur Kundenauftragsposition beschrieben.
Sie können je Kundenauftragsposition eine Ergebnisermittlung durchführen und dadurch das Ergebnis der Kundenauftragsposition bewerten.
Durch die Ergebnisermittlung können Sie
den Wert der aktivierungsfähigen Kosten je Kundenauftragsposition ermitteln
Die aktivierungsfähigen Kosten können Sie durch die Abrechnung an die Finanzbuchhaltung
(FI) in der Bilanz aktivieren.
feststellen, ob Rückstellungen zu bilden sind
Das System bildet bei der Ergebnisermittlung Rückstellungen, die Sie mit der Abrechnung an FI, die Profit-Center-Rechnung
(EC-PCA) und je nach Art der Rückstellung an die Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
(CO-PA) weiterleiten können.
die im FI und die im CO-PA gebuchten Daten aufeinander abstimmen
Da sich die ergebniswirksamen Erlöse und die ergebniswirksamen Kosten in der Regel von den im FI bereits gebuchten Isterlösen und Istkosten unterscheiden, weicht das im CO-PA ausgewiesene Ergebnis von dem im FI ausgewiesenen Gewinn/Verlust ab. Die Differenz aus dem im CO-PA und dem im FI ausgewiesenen Wert kann durch Buchungen von Rückstellungen und Beständen ausgeglichen werden. Haben Sie kein CO-PA im Einsatz, so können dennoch Korrekturbuchungen im FI vorgenommen werden. Die Korrekturbuchung erfolgt durch die Abrechnung der Abgrenzungsdaten.
Hinweis
Bei Einsatz des unbewerteten Kundenauftragsbestandes führen Sie in der Regel eine Ergebnisermittlung durch.
Das System kann in Abhängigkeit von einer Ergebnisermittlungsmethode folgende Abgrenzungsdaten ermitteln:
Bestandswerte
Rückstellungen für fehlende Kosten
Rückstellungen für drohende Verluste
Rückstellungen für Provisionen und für Reklamationen
Kosten des Umsatzes
Errechneter Erlös
Sie können den Periodenabschluss mit Hilfe des Schedule Managers
ausführen. Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten:
Hinweis
Sie können im Kundenauftrags-Controlling
nicht mit dem mehrstufigen Arbeitsvorrat des Schedule Managers
arbeiten.
Sie können an FI und EC-PCA folgende, im Rahmen der Ergebnisermittlung errechneten Abgrenzungsdaten abrechnen:
Bestandswerte (in Abhängigkeit von der Ergebnisermittlungsmethode Kostenanteil im Bestand oder erlösfähiger Bestand)
Rückstellungen für fehlende Kosten
Rückstellungen für drohende Verluste
Rückstellungen für Provisionen und für Reklamationen
die Kosten des Umsatzes, sofern Sie mit dem unbewerteten Kundenauftragsbestand arbeiten und in der Finanzbuchhaltung
nach dem Umsatzkostenverfahren bilanzieren
Sie können an CO-PA folgende, im Rahmen der Ergebnisermittlung ermittelten Abgrenzungsdaten abrechnen:
Kosten des Umsatzes oder errechneter Erlös
Rückstellungen für drohenden Verlust und für Reklamationen
Hinweis
Beachten Sie, dass bei der Abrechnung der Abgrenzungsdaten jeweils nur die Differenz zum Vormonat abgerechnet wird.
Beachten Sie dabei die Möglichkeiten der flexiblen Fehlersteuerung.
Weitere Informationen zur Weiterleitung von Daten von der Kundenauftragsposition an andere Anwendungskomponenten finden Sie im Abschnitt Abrechnung einer Kundenauftragsposition.
Führen Sie den Periodenabschluss im Auftragsbezogenen Produkt-Controlling
und im Periodischen Produkt-Controlling
durch.
Führen Sie im Periodenabschluss des Kundenauftrags-Controlling
die der Ergebnisermittlung vorangestellten Funktionen aus.
Bevor Sie eine Ergebnisermittlung zur Kundenauftragsposition durchführen, müssen Sie im Customizing des Kundenauftrags-Controlling
unter
einen Abgrenzungsschlüssel hinterlegen
Der Abgrenzungsschlüssel bestimmt, dass eine Ergebnisermittlung für die Kundenauftragsposition durchgeführt werden soll. Er kann über die Bedarfsklasse als Vorschlagswert in die Kundenauftragsposition übernommen werden. Sie können diesen Abgrenzungsschlüssel in der Kundenauftragsposition anzeigen. Für Kundenauftragspositionen wird im SAP-Standard der Abgrenzungsschlüssel 000004 ausgeliefert. Für Innenaufträge und Projekte wird in der SAP-Standardauslieferung der Abgrenzungsschlüssel 000001 ausgeliefert.
Wenn Sie keine Ergebnisermittlung durchführen möchten, dann stellen Sie über die Bedarfsklasse sicher, dass für die Kundenauftragsposition kein Abgrenzungsschlüssel vorgeschlagen wird.
eine oder mehrere Abgrenzungsversionen definieren
Die Abgrenzungsversion verweist in Kombination mit dem Abgrenzungsschlüssel auf eine Bewertungsmethode.
Um die Kundenauftragsposition aus unterschiedlichen Gesichtspunkten zu bewerten, können Sie pro Abgrenzungsschlüssel mehrere Abgrenzungsversionen definieren. Abrechnungsrelevant ist ausschließlich die Abgrenzungsversion 0. Dies bedeutet, dass nur die unter der Abgrenzungsversion 0 fortgeschriebenen Abgrenzungsdaten an das CO-PA weitergeleitet werden können. An das FI können Sie auch Abgrenzungsdaten anderer Abgrenzungsversionen weiterleiten.
Beispiel
Sie ermitteln die Kosten des Umsatzes für die Kundenauftragsposition auf Basis des Isterlöses. Sie legen eine Abgrenzungsversion an, die den Abgrenzungsschlüssel des Auftrages mit entsprechenden Bewertungsmethoden verknüpft. Die Ergebnisse dieser Bewertung übernehmen Sie in die Finanzbuchhaltung
und die Ergebnisrechnung
.
Für interne Zwecke wollen Sie den Auftragserlös auf Basis der angefallenen Istkosten (Percentage-of-Completion-Methode) ermitteln. Sie legen eine zweite Abgrenzungsversion an, die den Abgrenzungsschlüssel des Auftrages mit entsprechenden Bewertungsmethoden verknüpft. Die Ergebnisse dieser Bewertung werden weder in FI noch in die Ergebnisrechnung
(CO-PA) übernommen.
Die Ergebnisse beider Bewertungen werden auf der Kundenauftragsposition fortgeschrieben und können im Informationssystem jederzeit analysiert werden.
die Bewertungsmethode festlegen
Sie bestimmen über die Bewertungsmethode u.a.
die Ergebnisermittlungsmethode
Die Ergebnisermittlungsmethode bestimmt die Formel zur Berechnung der Abgrenzungsdaten.
zu welchem Status Bestände und Rückstellungen gebildet und aufgelöst werden
Die Bildung von Beständen und Rückstellungen beginnt immer, sobald der Status FREI (Freigegeben) gesetzt ist.
die Gewinnbasis
Die Gewinnbasis gibt an, wie die Plankosten zur Berechnung der Abgrenzungsdaten ermittelt werden (z.B. auf Basis der Vorkalkulation zum Fertigungsauftrag oder auf Basis der Kundenauftragskalkulation).
die Bewertungsebene
Die Bewertungsebene bestimmt, ob die einzelnen Abgrenzungsdaten
in Summe ermittelt werden
Wenn Sie die Abgrenzungsdaten in Summe ermitteln, dann werden die in Summe ermittelten Werte gemäß der in der Bewertungsmethode im Expertenmodus hinterlegten Aufteilungsart auf einzelne Kostenartengruppen verteilt. Diese Kostenartengruppen werden durch Zeilenidentifikationen dargestellt. Die Aufteilungsart ist im Expertenmodus voreingestellt.
getrennt nach Kostenartengruppen (d.h. nach Zeilenidentifikationen) ermittelt werden
Zeilenidentifikationen definieren
Mit Hilfe der Zeilenidentifikationen können Sie die Kosten nach den Anforderungen des CO-PA und des FI gruppieren. Sie können beispielsweise für Materialeinzelkosten, für Fertigungsgemeinkosten und für Erlöse je eine Zeilenidentifikation anlegen. Sie können durch die Gruppierung von Kosten in Zeilenidentifikationen
hinsichtlich der Abrechnung an FI in der Zuordnung von Kosten zu Zeilenidentifikationen je Zeilenidentifikation entscheiden, in welcher Höhe die Kosten aktivierungs- oder passivierungspflichtig sind, nicht aktivierungsfähig sind oder einem Aktivierungswahlrecht oder Passivierungswahlrecht unterliegen.
hinsichtlich der Abrechnung an CO-PA im Abrechnungsschema die Kostenarten aufführen, unter denen die Abgrenzungsdaten fortgeschrieben worden sind.
Alle Kosten, die bei der Ergebnisermittlung berücksichtigt werden sollen, müssen Zeilenidentifikationen zugeordnet werden.
die Zuordnung von Kosten zu Zeilenidentifikationen durchführen
In diesem Arbeitsschritt ordnen Sie die Kostenarten, unter denen ein Objekt belastet oder entlastet wird, den Zeilenidentifikationen zu. Sie legen in Hinsicht auf die Abrechnung an FI fest, welche Kostenbestandteile
aktivierungs- oder passivierungspflichtig sind
nicht aktivierungsfähig sind
einem Aktivierungswahlrecht oder Passivierungswahlrecht unterliegen
Hinweis
Wenn Sie mit dem bewerteten Kundenauftragsbestand arbeiten und die Kundenauftragsposition kosten- und erlösführend ist, dann wird die Kundenauftragsposition mit der Kostenart belastet die dem Bestandsveränderungskonto (Konto für Kosten des Umsatzes) entspricht, das bei der Lieferung an den Kunden bebucht wird. Diese Kostenart ordnen Sie einer Zeilenidentifikation zu. Nicht zuordnen müssen Sie die Kostenarten, die im Kostenartennachweis der Kundenauftragskalkulation zu den Herstellkosten angezeigt werden.
sekundäre Kostenarten für die Abgrenzungsdaten anlegen
Die Ergebnisermittlung schreibt die Abgrenzungsdaten auf der Kundenauftragsposition unter sekundären Kostenarten (Kostenartentyp 31) fort.
die Fortschreibung der Abgrenzungskostenarten definieren
Unter welchen sekundären Kostenarten Sie die Abgrenzungsdaten fortschreiben, definieren Sie unter Fortschreibung für die Ergebnisermittlung festlegen
.
Sie legen für jede Kostengruppierung, die Sie in der Zeilenidentifikation separat ausweisen, eine sekundäre Kostenart an.
Beispiel
Ware in Arbeit, die für Einzelkosten gebildet wird, wird unter der Kostenart 672111 (Bildung Bestand EK) fortgeschrieben.
Rückstellungen für fehlende Kosten, die für Einzelkosten gebildet werden, werden unter der Kostenart 673111 (Bildung Rückstellungen EK) fortgeschrieben.
Kosten des Umsatzes, die für Einzelkosten ermittelt werden, werden unter der Kostenart 671110 (Kosten des Umsatzes EK) fortgeschrieben.
Isterlöse werden unter der Kostenart 671170 (Erlös) fortgeschrieben.
Sie ordnen jede Zeilenidentifikation einer Kategorie zu.
Buchungsregeln definieren
Sie legen in diesem Arbeitsschritt fest, an welche Sachkonten der Finanzbuchhaltung
die Abgrenzungsdaten weitergeleitet werden.
Sie können in den Buchungsregeln auch Sachkonten hinterlegen, für die im Sachkontenstammsatz das Kennzeichen Nur automatisch bebuchbar
gesetzt ist. Haben Sie ein Sachkonto, für das das Kennzeichen Nur automatisch bebuchbar
gesetzt ist, in den Buchungsregeln hinterlegt, und müssen Sie für Abgrenzungsdaten (z.B. Ware in Arbeit) Korrekturbuchungen vornehmen, dann haben Sie folgende Möglichkeiten:
Sie nehmen das Kennzeichen Nur automatisch bebuchbar
im Sachkontenstammsatz zurück.
Sie führen die Korrekturbuchung über ein anderes Sachkonto aus.
Des Weiteren sollten Sie vorab:
den Buchungsabschluss für den Vormonat durchführen
sicherstellen, dass eine Sperrperiode gesetzt ist
Die Sperrperiode unterteilt den Lebenszyklus der Kundenauftragsposition in offene und abgeschlossene Perioden. Bei der Ergebnisermittlung hat sie folgende Wirkung:
Alle bis einschließlich der Sperrperiode ermittelten Abgrenzungsdaten werden nicht mehr verändert.
Alle Abgrenzungsdaten späterer Perioden werden durch die aktuelle Ergebnisermittlung überschrieben.
Sie sollten sicherstellen, dass Abgrenzungsdaten nicht mehr verändert werden, wenn Sie für die entsprechende Periode keine Buchungen mehr im FI vornehmen können.
Damit bereits gebuchte Daten nicht mehr verändert werden, definieren Sie die Sperrperiode in der Regel als die Vorperiode der Abgrenzungsperiode.
Beispiel
Sie haben eine Ergebnisermittlung für die Kundenauftragsposition in Mai und Juni durchgeführt. Sie haben die Ware in Arbeit und Rückstellungen in die Finanzbuchhaltung übernommen.
Um sicherzustellen, dass die Ergebnisermittlung für Juli diese Werte nicht ändert, setzen Sie die Sperrperiode auf die Periode 06 und führen die Ergebnisermittlung für die Abgrenzungsperiode 07 durch. Änderungen zu den Plandaten und Istdaten in Mai und Juli werden erst in der Periode 07 berücksichtigt.
Sie können in der Bewertungsmethode hinterlegen, dass die Sperrperiode immer die Vorperiode der Abgrenzungsperiode ist. Im Standard ist dies für alle Ergebnisermittlungsmethoden voreingestellt. Sie können die Sperrperiode aber auch in der Abgrenzungsversion hinterlegen. Diese Einstellung können Sie auch im Menü des Kundenauftrags-Controlling
vornehmen. Durch einen Eintrag in der Abgrenzungsversion übersteuern Sie den Eintrag in der Bewertungsmethode.
Hinweis
Wenn Sie in der Bewertungsmethode hinterlegt haben, dass die Sperrperiode immer der Vormonat der Abgrenzungsperiode sein soll, dann wird der Eintrag in der Abgrenzungsversion nicht angepasst.
Beispiel
In der Bewertungsmethode haben Sie im Feld Sperrperiode
ein D (Sperrperiode ist Vorperiode der Abgrenzungsperiode) hinterlegt.
Der Vormonat der Abgrenzungsperiode ist die Periode 11. In der Abgrenzungsversion ist als Sperrperiode die Periode 1 eingetragen. Die Sperrperiode ist die Periode 11.
Bei allen Ergebnisermittlungsmethoden mit Ausnahme der POC-Methoden werden bestimmte Daten als Summen fortgeschrieben, während andere Daten nach sogenannten Zeilenidentifikationen
aufgeteilt werden. Sie legen im Customizing-Arbeitsschritt Fortschreibung festlegen
fest, unter welchen Kostenarten die aufgeteilten Daten fortgeschrieben werden.
Arbeiten Sie mit der Percentage-of-Completion-Methode, so werden alle Abgrenzungsdaten als Summe fortgeschrieben. Sie bestimmen über die Abgrenzungsversion, unter welchen Kostenarten die ermittelten Daten fortgeschrieben werden.
Hinweis
Es ist bei Einsatz des unbewerteten Kundenauftragsbestandes nicht notwendig, die der Kundenauftragsposition zugeordneten Produktionsaufträge vor Ausführung der Ergebnisermittlung abzurechnen. Die Ergebnisermittlung berücksichtigt immer die Istkosten aller der Kundenauftragsposition zugeordneten Objekte, auch wenn diese noch nicht an die Kundenauftragsposition abgerechnet wurde.
Es ist dennoch sinnvoll, die Produktionsaufträge regelmäßig an die Kundenauftragsposition abzurechnen. So stellen Sie sicher, dass die Produktionsaufträge bei der Reorganisation berücksichtigt werden.
Obwohl die Ergebnisermittlung auch ohne Abrechnung alle Istkosten berücksichtigt, ist es nicht sinnvoll, für die Produktionsaufträge im Abrechnungsprofil das Kennzeichen nicht abzurechnen
zu setzen. Wäre dieses Kennzeichen gesetzt, dann würden bei der Reorganisation auch solche Produktionsaufträge berücksichtigt, die noch mit Istkosten belastet sind. Dadurch würde die Ergebnisermittlung unvollständige Kosten ausweisen.
Die Ergebnisermittlung kann nach unterschiedlichen Ergebnisermittlungsmethoden durchgeführt werden. Die Ergebnisermittlungsmethode bestimmen Sie in Abhängigkeit davon, auf welche Daten Sie zugreifen möchten und wie der Fortschritt des Kundenauftrages festgestellt werden soll.
Die Fortschreibung der in der Ergebnisermittlung ermittelten Abgrenzungsdaten erfolgt periodisch. In jeder Periode werden die Änderungen gegenüber der Vorperiode abgespeichert. Sie können diese Werte jederzeit im Informationssystem des Produktkosten-Controlling
anzeigen.
Die maschinell ermittelten Werte können in Abhängigkeit von der Ergebnisermittlungsmethode manuell ergänzt werden.
Neben der Ermittlung von Abgrenzungsdaten im Ist können Sie:
Abgrenzungsdaten im Plan ermitteln, um die für die Zukunft erwarteten Bestände und Rückstellungen zu extrapolieren (Simulation Ist mit Plan
)
Sie definieren in diesem Falle eine eigene Abgrenzungsversion für die Simulation.
Abgrenzungsdaten im Plan ermitteln und die Planabgrenzungsdaten im Rahmen der Planintegration an das CO-PA planabrechnen (Ist- und Planergebnisermittlung). Diese Funktion ist nur für Projekte und Innenaufträge relevant, für Kundenauftragspositionen hat sie keine Bedeutung.
Siehe auch: Planergebnisermittlung.
Um die Laufzeit der Ergebnisermittlung zu verkürzen, können Sie die Ergebnisermittlung parallelisiert ausführen. Dies gilt für die Ergebnisermittlung zu Verkaufsbelegpositionen und zu PSP-Elementen.
Wenn Sie die Ergebnisermittlung außerhalb des Schedule Managers
durchführen, dann tragen Sie bei der Hintergrundverarbeitung eine Server-Gruppe ein.
Wenn Sie die Ergebnisermittlung in Verbindung mit dem Schedule Manager
durchführen, dann setzen Sie beim Anlegen der Jobvariante im Selektionsbild des Programmes das Kennzeichen Paralleverarbeitung
. Anschließend erscheint ein Eingabefeld, in das Sie die Servergruppe eingeben.
Zu den im Periodenabschluss durchgeführten Funktionen bietet Ihnen das System die Möglichkeit, fehlerhaft bearbeitete Objekte in einem Arbeitsvorrat anzuzeigen. Sie erhalten in einem Arbeitsvorrat Informationen über die Ursache der fehlerhaften Bearbeitung. Nach Beseitigung der Fehlerquellen können Sie für die entsprechenden Objekte die Funktion nochmals ausführen. Die nicht fehlerhaften Objekte werden nun nicht mehr berücksichtigt.
Wenn Sie den Schedule Manager
einsetzen, dann können Sie in der Projektfertigung den mehrstufigen Arbeitsvorrat des Schedule Managers
verwenden. Der mehrstufige Arbeitsvorrat erlaubt Ihnen die Bearbeitung von Verarbeitungsschrittfolgen. Weitere Informationen finden Sie unter Mehrstufiger Arbeitsvorrat.
Im Periodenabschluss des Kundenauftrags-Controllings
verwenden Sie den den einstufigen Arbeitsvorrat. Weitere Informationen finden Sie unter Einstufiger Arbeitsvorrat im Kundenauftrags-Controlling
.
Sie können im Rahmen des Transferpreisekonzeptes Abgrenzungsdaten in parallelen Bewertungssichten fortschreiben. Bei der Ermittlung von Abgrenzungsdaten in parallelen Bewertungssichten sind einige Besonderheiten zu beachten. Informationen zur Fortschreibung von Daten in parallelen Bewertungssichten finden Sie im Abschnitt: Transferpreise in der Kostenträgerrechnung.
Die bei der WIP-Ermittlung ausgegebenen Meldungen können Sie über die flexible Fehlersteuerung beeinflussen.
Siehe Integration
in diesem Abschnitt.
Führen Sie die Ergebnisermittlung im Periodenabschluss des Kundenauftrags-Controlling
durch.
Informationen zu den unter den Voraussetzungen
aufgeführten Customizing-Aktivitäten finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des Kundenauftrags-Controlling
unter .
Informationen zur Ergebnisermittlung bei unbewertetem Kundenauftragsbestand finden Sie im Abschnitt: Besonderheit: Unbewerteter Kundenauftragsbestand
ff.
Informationen zu weiteren Performance-Verbesserungen in CO-PC finden Sie im Abschnitt: Performance im Produktkosten-Controlling
.
Ausführliche Informationen zum Informationssystem der Kostenträgerrechnung
finden Sie in der Dokumentation Informationssystem Produktkosten-Controlling
.