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 Anlagengitter

Die wichtigste Ergänzung der Bilanz aus Sicht der Anlagenbuchhaltung ist das Anlagengitter. Das Anlagengitter zeigt die Veränderungen (Bewegungen) des Anlagevermögens in einem Geschäftsjahr. Im System FI-AA können Sie beliebige Gitterversionen definieren (siehe Definition des Anlagengitters ). Daneben liefert SAP Standardversionen des Anlagengitters aus. Das folgende Beispiel zeigt zwei ausgelieferte Standardvarianten:

Das Anlagengitter kann als Summenliste oder als anlagengenaue Detailliste aufgerufen werden. Die Detailliste zeigt je Anlage das Aktivierungsdatum, ggf. das Deaktivierungsdatum und die Wertbewegungen im Berichtsjahr.

Für die Darstellung der Sonderpostenentwicklung ist eine eigene Gittervariante definiert. Diese Variante zeigt

den Anfangsbestand

die Einstellungen in den Sonderposten

die Auflösung (Abschreibung) des Sonderpostens

die Auflösung des Sonderposten, die durch Anlagenabgänge bedingt ist

die Auflösung des Sonderposten, die durch Umbuchungen bedingt ist

den Endbestand

Vorgehensweise

Rufen Sie den Report für das Erzeugen eines Anlagengitters auf (Infosystem Berichtsauswahl Erläuterungen zur Bilanz ).

Geben Sie die Startparameter für den Report an. Machen Sie insbesondere folgende Angaben:

Buchungskreis, der ausgewertet werden soll.

Berichtsdatum

Sortiervariante, die verwendet werden soll.

Gittervariante, die verwendet werden soll.

Legen Sie über das entsprechende Kennzeichen fest, ob die geplante Jahresabschreibung oder die bereits gebuchte Abschreibung ausgewiesen werden soll.

Wenn Sie die Abgänge Geringwertiger Güter aus Vereinfachungsgründen nicht explizit gebucht haben, können Sie deren Abgang für das Anlagengitter simulieren. Geben Sie in diesem Fall Ihre Anlagenklassen für Geringwertige Güter an.

Außerdem müssen Sie einen Zeitraum für die Abgangssimulation angeben. Beachten Sie, dass es für einen kontinuierlich korrekten Ausweis der GWGs im Gitter erforderlich ist, dass der Simulationszeitraum jedes Jahr zum selben Datum beginnen muss. Dieses Startdatum sollte ein Zeitpunkt in der weiteren Vergangenheit sein (z. B. 1900). Der konstante Starttermin stellt sicher, dass GwGs, deren Abgang in der Vergangenheit bereits simuliert wurde, nicht in Folgejahren im Gitter wieder mit Ihren AHK erscheinen. Außerdem muss das Endedatum des Simulationszeitraums in einem noch offenen Geschäftsjahr liegen.

Analoges gilt für immaterielle Wirtschaftsgüter.

Grafik: Simulationszeitraum

Nehmen Sie gegebenenfalls weitere Programmabgrenzungen vor. Machen Sie Zusatzangaben für per Batch-Lauf erzeugte Listen.