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 Konditionen bei Infosätzen

Verwendung

Hintergrundinformationen und eine Beschreibung, wie Sie Konditionen in Infosätzen pflegen, finden Sie in Konditionen und Preisfindung

Konditionen pro Bestellmengeneinheit

Sie können im Infosatz pro Bestellmengeneinheit eigene Konditionen erfassen. Bei der Bezugsquellenfindung bietet das System dann die Bestellmengeneinheit an, für die Preise gepflegt sind.

Beispiel Beispiel

Wenn in einem Infosatz z.B. für die Bestellmengeneinheiten Kiste und Palette Preise hinterlegt sind, können Sie nur in diesen Mengeneinheiten bei dem Lieferanten bestellen.

Ende des Beispiels.

Wenn keine Konditionen pro Bestellmengeneinheit gepflegt sind, kann in den Einheiten bestellt werden, die im Infosatz bzw. im Materialstammsatz gepflegt sind.

Ob mit Konditionen pro Bestellmengeneinheit gearbeitet wird, steuern Sie über das Feld Variable BME in den allgemeinen Daten des Infosatzes.

Punktesystem für Konditionen

Sie können Konditionen auf der Basis eines Punktesystems abrechnen.

Dadurch können Sie die Materialien eines Lieferanten unabhängig von ihrem Preis gewichten.

Beispiel Beispiel

Material Stahl-1 von Lieferant Schmitt kostet 100 DM pro Stück, Material Stahl-2 kostet 5 DM pro Stück. Lieferant Schmitt gewährt am Jahresende einen Bonus von 3% auf den Gesamtumsatz, falls für mindestens 100.000 Punkte Materialien bei ihm bestellt wurden. Bei Material Stahl-1 erhalten Sie für jedes bestellte Stück 10 Punkte, bei Stahl-2 20 Punkte.

Bei Ihren Bestellungen können Sie berücksichtigen, wieviel Stück Stahl-1 bzw. Stahl-2 Sie benötigen, um die 100.000 Punkte als Voraussetzung für den Erhalt des Bonus zu erreichen.

Ende des Beispiels.

Infosatzpreis gegenüber Bestellpreis

Der Nettopreis im Infosatz und der Nettopreis in der Bestellung sind zwei unterschiedliche Preise.

Der im Infosatz enthaltene Nettopreis einer Position basiert auf den dort angegebenen Konditionen. Wenn Sie die Konditionen verändern, dann wird der Nettopreis des Infosatzes neu berechnet und das Preisdatum entsprechend angepaßt.

Dagegen kann sich der Preis in der Bestellung beispielsweise vom mengenabhängigen Rabatt einer Preis-Mengen-Staffel ableiten.

In der Regel werden die Konditionen aus dem Infosatz in die Bestellung übernommen. Wenn jedoch eine Preisstaffel definiert ist, wird der Preis für die jeweilige Bestellmenge herangezogen.

Konditionsgruppen

Mit Hilfe von Konditionsgruppen können Sie die Preisfindung variabel gestalten. Sie ordnen Infosätzen, die z.B. gleiche Preisveränderungen aufweisen, einer Konditionsgruppe zu, indem Sie ihnen die gleiche alphanumerische Zeichenkette geben.

Beispiel Beispiel

Sie bestellen ein Material, dessen Preis auf einem Marktpreisindex basiert. Steigt der Index um fünf Prozent, dann erhöhen sich die Preise aller Lieferanten entsprechend um den gleichen Prozentsatz. Ordnen Sie nun alle Infosätze, die sich auf dieses Material beziehen, derselben Konditionsgruppe zu. Wenn sich der Preisindex verändert, müssen Sie die Veränderung nur in der Konditionsgruppe eingeben. Bei Bestellungen zu allen Infosätzen dieser Konditionsgruppe wird dann der aktuelle Preisindex herangezogen.

Ende des Beispiels.

Variantenkonditionen

Sie können für konfigurierbare Materialien Variantenkonditionen pflegen. Über Variantenkonditionen können Sie für bestimmte Ausführungen eines Materials Zu- und Abschläge definieren.

Beispiel Beispiel

Wenn ein Fahrradrahmen in der Farbe SILBERMETALLIC bestellt wird, fordert der Lieferant einen Zuschlag von 20,- DM. Dieser Zuschlag kann über eine Variantenkondition auf den Preis aufgeschlagen werden.

Ende des Beispiels.

Siehe auch:

Variantenkonditionen im Infosatz pflegen

Variantenkonditionen im Einkauf