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  Absatzplanung

Einsatzmöglichkeiten

Die Absatzplanung (Abkürzung "DP" entsprechend der englischen Bezeichnung "Demand Planning") benutzen Sie zur Erstellung einer Prognose für die Nachfrage nach den Produkten Ihres Unternehmens auf dem Markt. Diese Komponente erlaubt Ihnen eine Berücksichtigung der zahlreichen verschiedenen Kausalfaktoren, die den Bedarf beeinflussen. Das Ergebnis der Absatzplanung ist der Absatzplan.

Die Absatzplanung ist ein komplexes, leistungsfähiges und dabei flexibles Instrument, das den Prozess der Absatz- und Bedarfsplanung in Ihrem Untenehmen unterstützt. Benutzerspezifische Planungslayouts sowie interaktive Planungsmappen ermöglichen nicht nur die Einbeziehung verschiedener Abteilungen, sondern auch anderer Unternehmen in den Prozess der Prognoseerstellung. Die im Rahmen der Absatzplanung verfügbaren statistischen Prognoseverfahren und erweiterten Makrotechniken bieten Ihnen die Möglichkeit, Prognosen anhand von Absatzhistorien und einer Vielzahl verschiedener Kausalfaktoren zu erstellen, Prognosemodelle und Prognoseergebnisse vordefinierten und selbst definierten Tests zu unterziehen sowie die Absatzpläne verschiedener Abteilungen unter Verwendung eines konsensbasierten Ansatzes zu konsolidieren. Zur Berücksichtigung von Marktinformationen und Managementvorgaben verwenden Sie Promotions bzw. entsprechende Prognosekorrekturen. Die nahtlose Integration mit Supply Network Planning (SNP) unterstützt einen effizienten Prozess der Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP).

Integration

Mit anderen APO-Komponenten

Gewünschte Aktivität

Vorgehensweise

Weitere Information

Ausnahmesituationen sowie unerwartete und kritische Situationen im Absatzplanungsprozess überwachen

Sie öffnen den Alert Monitor

Pläne gemeinsam mit dem Supply-Chain-Planer nutzen

Nutzen Sie Funktionen zur Freigabe von Daten an das und SNP.

Der Supply-Chain-Planer kann Ressourcen anhandeines abgerundeten Bildes der Bedarfssituation planen, und der Absatzplaner kann überwachend feststellen, wo Änderungen am Absatzplan infolge von produktions- und distributionsbedingten Restriktionen (Constraints) erforderlich waren.

Auswertungen/Analysen durchführen

Installieren Sie ein BI-Frontend-System und setzen Sie aus Ihrem SAP-SCM-System entsprechende Queries (Abfragen) ab.

Mit anderen Systemen

Aktivität

Vorgehensweise

Weitere Information

Istdaten und Plandaten aus einem BI-System, einem SAP-ERP-System, einem externen System oder aus einer flachen Datei in die Absatzplanung laden

Nutzen Sie die Data Warehousing Workbench in der Absatzplanung.

Die Funktionen der Data Warehousing Workbench in SCM sind identisch mit denen der Data Warehousing Workbench von SAP NetWeaver, Verwendungsart Business Intelligence (BI).

Auswertungen/Analysen durchführen

Starten Sie die Komponente Business Explorer des BI.

Daten in das BI-System laden

Nutzen Sie die Data Warehousing Workbench der Absatzplanung, um die Daten in das BI-System zu laden. Das Laden der Daten erfolgt quasi von einem Data Mart in den anderen.

Die Funktionen der Data Warehousing Workbench in SCM sind identisch mit denen der Data Warehousing Workbench von SAP NetWeaver, Verwendungsart Business Intelligence (BI).

Mit VMI (Vendor Managed Inventory) das Prognose-Management für Ihre Kunden übernehmen

Greifen Sie über EDI auf die Bestands- und POS-Daten Ihrer Kunden zu.

Prognose erstellen zusammen mit Ihren Lieferanten, Kunden und anderen Geschäftspartnern

Verwenden Sie die Kooperierende Absatzplanung (Collaborative Demand Planning).

Partner ohne ein SAP-SCM-System planen den Bedarf oder Absatz über eine webbasierte Schnittstelle.