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LaufzeitverhaltenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Der Mapping-Editor generiert aus der graphischen Beschreibung des Message-Mappings Java-Qellcode. Dieser Abschnitt gibt einen Überblick darüber, wie der generierte Java-Quellcode eine XML-Ausgangsstruktur zur Laufzeit verarbeit.

Grundlagen

Im Mapping-Editor ordnet man die Felder zweier vorhandener XML-Strukturen einander zu. Beachten Sie, dass es zur Laufzeit vor dem Mapping noch keine Zielstruktur gibt. Die Zielstruktur wird erst generiert, wenn das Mapping ausgeführt wird.

Das Message-Mapping muss also die Zielstruktur zur Laufzeit generieren. Wie die Zielstruktur am Ende aussieht, hängt von zwei Dingen ab:

  • Welche und wie viele Tags in der Instanz zur Ausgangsstruktur vorhanden sind und

  • Welche Häufigkeit für die Zielfelder in der Zielstruktur angegeben ist.

Häufigkeit

In beiden Fällen hängt dies wiederum von dem Wert Häufigkeit ab, den Sie in der Typ-Definition im XSD-Editor angegeben haben. Die Werte für die Häufigkeit Occurrence werden auf die XSD-Attribute minOccurs und maxOccurs abgebildet. Sie können diese Attribute in der tabellarischen Baumansicht ansehen. minOccurs gibt an, wie oft ein Tag mindestens auftreten muss und maxOccurs , wie oft ein Tag höchstens auftreten darf. Der Wurzelknoten hat sowohl bei der Ausgangs- als auch bei der Zielstruktur immer eine Häufigkeit von minOccurs=maxOccurs=1 .

Hinweis

Wenn das Auftreten eines Tags in der Ausgangs- oder Zielstruktur nicht explizit angegeben wird, setzt der Mapping-Editor diese sichtbar für den Benutzer. Diese voreingestellten Werte entsprechen dabei der XSD-Spezifikation ( minOccurs = „1“ , maxOccurs = „unbounded“ ).

Kontexte

XML-Strukturen sind hierarchisch geordnet. Daher befindet sich ein Feld in einer XML-Instanz immer in einem Kontext des übergeordneten Feldes. In der folgenden XML-Instanz sind die Felder <flat> beispielsweise im Kontext <street> und die Felder <city> im Kontext <root> .

<root> <city> <street> <flat /> </street> </city> </root>

Prozessierung von Message-Mappings

Das Message-Mapping prozessiert die Ausgangsstruktur und erzeugt die Zielstruktur gemäß den Restriktionen der Zielfelder und gemäß den mit den Zielfeldern verknüpften Zielfeld-Mappings. Die Prozessierung ist für einfach auftretende Felder intuitiv verständlich. Um die Prozessierung genau zu verstehen, sind zwei Ebenen zu unterscheiden: