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Unterliegende Software-KomponentenversionenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Eine Software-Komponentenversionen setzt in manchen Fällen die Existenz einer anderen Software-Komponentenversion voraus, beispielsweise dann, wenn ein Teil der Software wieder verwendet werden soll. Man bezeichnet in diesem Fall die Software-Komponentenversion, von der die andere Software-Komponentenversion abhängt, als unterliegende Software-Komponentenversion . Nur zusammen mit der unterliegenden Software-Komponentenversion ist die darauf aufbauende Software-Komponentenversion vollständig.

Die entsprechende Softwareabhängigkeit ("basiert-auf"-Beziehung) wird im System Landscape Directory definiert (siehe: Softwareabhängigkeiten ).

Objekte einer unterliegenden Software-Komponentenversion werden in der Navigationsleiste des Enterprise Services Repository (Registerkarte Objekte) an zwei Stellen angezeigt:

  1. Im Teilbaum Basis-Objekte der Software-Komponentenversion, die auf der unterliegenden Software-Komponentenversion basiert
  2. Im Teilbaum der unterliegenden Software-Komponentenversion (auf gleicher Ebene wie alle anderen Software-Komponentenversionen)

Dieser Sachverhalt ist in der Grafik dargestellt. Im dargestellten Fall basiert die Software-Komponentenversion Aufbaukomponente 1.0 auf der Software-Komponentenversion Basis 1.0.

Anzeige der Objekte einer unterliegenden Software-Komponentenversion

Es werden auch mehrstufige Softwareabhängigkeiten unterstützt. In einer Software-Komponentenversion sind immer die Objekte aller unterliegenden Software-Komponentenversionen sichtbar.

Voraussetzungen

Die Abhängigkeit zweier Software-Komponentenversionen muss im System Landscape Directory definiert sein.

Siehe: Zusätzliche Softwareabhängigkeiten definieren

Funktionsumfang

Objekte modifizieren

Wenn Sie SAP-Objekte (beispielsweise im Rahmen einer Kundenentwicklung) erweitern oder modifizieren möchten, definieren Sie eine Softwareabhängigkeit zwischen der Software-Komponentenversion, in der Sie Ihre Entwicklung machen möchten, und der Software-Komponentenversion, die die verwendeten SAP-Objekte enthält.

Siehe: Modifikation eines Objektes

Objektverweis auf Objekt in unterliegender Software-Komponentenversion

Sie können auf Objekte in einer unterliegenden Software-Komponentenversion verweisen.

Wenn Sie einen absoluten Objektverweis setzen möchten, haben Sie hierbei zwei Optionen:

  • Sie setzen den Verweis auf das Zielobjekt im Teilbaum Basis-Objekte.

In diesem Fall wird aus dem absoluten Objektverweis ein relativer Objektverweis.

Wenn die Software-Komponentenversion des Ausgangsobjektes nach einem Release-Wechsel auf einer neueren Version der unterliegenden Softwarekomponente basiert, zeigt der Objektverweis nun automatisch auf das Zielobjekt in der aktuellen Software-Komponentenversion.

  • Sie setzen den Verweis auf das Zielobjekt im Teilbaum der unterliegenden Software-Komponentenversion.

    In diesem Fall bleibt der Objektverweis ein absoluter Objektverweis.

    Bei dieser Variante setzen Sie den Verweis auf das Originalobjekt in der ursprünglichen Software-Komponentenversion. Der Objektverweis zeigt auch dann immer noch auf das Originalobjekt, wenn die Software-Komponentenversion nach einem Release-Wechsel auf einer neuen Version der unterliegenden Softwarekomponente basiert. Wählen Sie diese Variante, wenn Sie sicherstellen möchten, dass der Objektverweis in jedem Fall auf das Originalobjekt zeigen soll.

Siehe auch:

Objektverweise

Beispiele

Beispiele für die Verwendung von unterliegenden Software-Komponentenversionen finden Sie im Dokument Guide for Customer Developments and Modifications in the Integration Repository.

Sie finden das Dokument im SAP Developer Network (SDN) unter der Internetadresse https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/pi-design.