Schnittstellenverarbeitung
Um Daten mit angeschlossenen Systemen auszutauschen, benötigen Sie die Schnittstellenverarbeitung. Erst nach dem fehlerfreien Buchen der importierten Daten kann SAP F&R diese in der Nachschubplanung berücksichtigen.
Die Schnittstellenverarbeitung kann in zwei unterschiedlichen Modi arbeiten:
Bei Verwendung von Schnittstellentabellen
(Puffermodus)
sichert SAP F&R die Daten in Puffertabellen, ermöglicht so eine Nachbearbeitung
der Daten und bucht sie in erst einem zweiten Schritt mittels planbarer Hintergrundverarbeitung.
Damit können Sie eine Stammdatenänderung während des Nachschubprozesses verhindern
und die Konsistenz der Stammdaten sicherstellen.
Empfehlung
Wir empfehlen, den Puffermodus zu verwenden und den Übertragungsreport über einen Hintergrundjob mindestens einmal täglich auszuführen, um in der Prognose mit aktuellen Daten zu arbeiten. Der Puffermodus bietet folgende Vorteile:
Entlastung des Systems von nicht abschätzbaren Zugriffsspitzen
Skalierung der Systemlast (verursacht durch die Schnittstellenverarbeitung)
Sicherung zeitkritischer Anwendungen durch physische Entkopplung
Bereitstellung konsolidierter Daten
Bei direkter Verarbeitung
(Direktmodus)
bucht SAP F&R die Daten unmittelbar. Wenn das Verbuchen scheitert, markiert
SAP F&R die nicht gebuchten Sätze als fehlerhaft und sichert sie in Puffertabellen.
Pro fehlerhaftem Satz erzeugt SAP F&R eine Ausnahme. Sie können die Sätze
(wie beim Puffermodus) manuell nacharbeiten oder sie erneut übertragen. Die
Steuerung dazu findet im Sendesystem statt. Im Direktmodus können Sie keinen
Hintergrundjob definieren, der die Daten bucht.
Welchen Modus das System für welche Schnittstelle verwenden soll,
legen Sie im Customizing von SAP F&R fest. Weitere Informationen finden
Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des Forecasting and Replenishment
unter .
Sie starten die Übertragung im Sendesystem.
Sie buchen die Daten in der F&R-Schnittstellenverarbeitung
(Report /FRE/BIF_INB01
). Dieser Schritt ist
bei der empfohlenen Verarbeitung über Schnittstellentabellen erforderlich.
Er entfällt beim Direktmodus.
Sie prüfen in der Schnittstellen-Workbench, ob das System die importierten Daten fehlerfrei verbucht hat. Sie können
dort fehlerhafte Eingangsdaten korrigieren und anschließend nochmals buchen.
Im Produktivsystem ist nur das Feld Status
änderbar,
im Testmandanten jedoch alle Felder.