Zeitreihenprofil
Diese Funktion dient dazu, das Datenvolumen zu reduzieren und den Bearbeitungsaufwand gering zu halten. Mit einem Zeitreihenprofil können Sie verschiedene Zeitreihenarten kombinieren und diese den Lokationen zuordnen.
Bei der Bearbeitung der Zeitreihenprofile haben Sie folgende Möglichkeiten:
Zeitreihenarten innerhalb eines Zeitreihenprofils verwalten:
Primärgranularität
Diese bestimmt die zeitliche Granularität, d.h. den Zeitraum, dem ein einzelner Zeitreihenwert jeweils zugeordnet ist (z.B. Tag). Die Tagesgranularität ermöglicht eine höhere Präzision, bedeutet aber auch ein großes Datenvolumen und eignet sich daher nur für kurze Zeitspannen.
Sekundäre Granularität
Der für die Sekundärgranularität festgelegte Zeitraum muss größer sein als der Zeitraum der Primärgranularität (wenn Sie also z.B. Tag als Primärgranularität verwenden, könnten Sie hier Woche eingeben). Die Sekundärgranularität ist eine optionale Funktion. Sie ist für längere Zeitspannen geeignet.
Relevanz der Mengeneinheit
Dieses Kennzeichen dient der Anzeige der Basismengeneinheit für Zeitreihenwerte dieser Art. Diese gibt die Dimension an, in der die Werte angezeigt werden. Wenn Sie dieses Kennzeichen nicht setzen, werden die Werte dimensionslos angezeigt.
Zeitreihenebene
Damit legen Sie fest, ob SAP F&R die Werte dieser Zeitreihenart für eine Lokation oder ein Lokationsprodukt ablegen soll. In den meisten Fällen beziehen sich die Zeitreihenwerte auf ein Lokationsprodukt; unter Umständen kann es jedoch auch eine Lokation sein, wenn die Werte einer generischen BEF-Zeitreihe für die gesamte Lokation gelten (z.B. die Temperatur).
Der Eingabewert für das Feld Basis-ZR-Art
wird von der Zeitreihenverwaltung automatisch zugeordnet. Sie können hier keine Einstellung vornehmen.
Zeitreihenprofil einer oder mehreren Lokationen zuordnen.
Zeitreihenprofil mehreren Lokationen zuordnen.
SAP F&R liefert drei Standardprofile aus, jeweils eines für Filialen, eines für Distributionszentren und eines für Referenzenbausteine. Sie können auch eigene Zeitreihenprofile definieren und diese als Vorgabeprofile kennzeichnen, anstatt die SAP-Standardprofile zu verwenden.
Achtung
Eigene Zeitreihenprofile sollten nur erfahrene Benutzer definieren, da es sich hierbei um sensible Einstellungen für die Programmausführung handelt. Die mit SAP F&R ausgelieferten Standardprofile sollten Sie nicht abändern, sondern bei Bedarf eigene Profile definieren.
Um ein Zeitreihenprofil einer Lokation zuzuordnen, wählen Sie vom Bild SAP Easy Access aus:
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Um Ihre Einstellungen vorzunehmen, wählen Sie dort die Registrierkarte für SAP F&R.
Weitere Informationen über die Definition von Zeitreihenprofilen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter:
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