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Designobjekte für die vermittelte Kommunikation definierenLocate this document in the navigation structure

Voraussetzungen

Sie haben die benötigten Interfaces für die Anwendungsintegration im ES Repository identifiziert und definiert.

Weitere Informationen: Mit Service-Definitionen arbeiten

Kontext

Hinweis

Dieses Kapitel ist nur relevant für Anwendungsfälle, die die Entwicklung von kollaborativen Prozessen mit der Verwendungsart SAP NetWeaver Process Integration betreffen.

SAP NetWeaver Process Integration bietet Funktionen für die Implementierung komplexer Integration-Szenarien, die über unterschiedliche Komponenten und Systeme laufen.

SAP NetWeaver Process Integration unterstützt besonders message-basierte Integration mithilfe des Integration Broker zwischen miteinander verbundenen Systemen. Sie können den Integration Server oder die Advanced Adapter Engine als Integration Broker verwenden. Szenarien, die den Integration Broker verwenden, werden auch vermittelte Szenarien genannt - im Gegensatz zu den Point-to-Point-Szenarien, in denen Systeme direkt miteinander kommunizieren.

Die in diesem Abschnitt behandelten Funktionen beziehen sich ausschließlich auf die Anwendungsintegration über den Integration Server oder die Advanced Adapter Engine als Integration Broker. Bei dieser Art der Integration können Sie auf dem Integration Broker Mapping-Programme ausführen und mithilfe von Integrationsprozessen Abhängigkeiten zwischen Messages beim Message-Austausch berücksichtigen. Mit Adapterobjekten können Sie Kopiervorlagen für die Konfiguration definieren.

Hinweis

SAP liefert vordefinierte Business Packages für Industriestandards von SAP aus. Das SAP Business Package enthält den Integration-Content (ESR-Content) für den Industriestandard (z.B. RosettaNet) sowie den entsprechenden Industriestandardadapter (z.B. CIDX-Adapter). Sie können den Content hier herunterladen: Anfang des Navigationspfads http://service.sap.com/swdc Nächster Navigationsschritt Download Nächster Navigationsschritt Support Packages and Patches Nächster Navigationsschritt Entry by Application Group Nächster Navigationsschritt SAP Content Nächster Navigationsschritt ESR Content (XI Content) Ende des Navigationspfads

Vorgehensweise

  1. Wenn Sie mit dem Design der auf einem Prozessmodell basierenden vermittelten Kommuniktion beginnen, können Sie ein Process-Integration-Szenario verwenden. Dieser Modelltype war bereits in früheren Releases von SAP NetWeaver Process Integration oder SAP NetWeaver Exchange Infrastructure verfügbar.

    Weitere Informationen: Process-Integration-Szenarien definieren

    Die neue Modellierungsumgebung, die ab SAP NetWeaver 7.1 verfügbar ist, erlaubt auch die Definition von unterschiedlichen Modellen und die Fokussierung auf die integrations-relevanten Aspekte der Prozesse. Wenn Sie die neue Modellierungsumgebung vor allem für das Design einer vermittelten Kommunikation verwenden wollen, wählen Sie einen der folgenden Modelltypen:

    • Verwenden Sie ein Integration-Szenariomodell, um einen Plan für den Gesamtprozess und den Kommunikationsfluss zwischen den beteiligten Prozesskomponenten zu skizzieren.

    • Verwenden Sie ein Prozesskomponenten-Interaktionsmodell für das detaillierte Festlegen der Kommunikation zwischen zwei Prozesskomponenten einschließlich der Service-Interfaces, Datentypen, Mappings und Kommunikationskanalvorlagen.

      Weitere Informationen: Mit Prozesskomponenten-Architekturmodellen arbeiten

    Hinweis

    Wenn Sie bereits die auf einem Process-Integration-Szenario oder einer Prozesskomponente basierende Kommunikation entworfen haben, können Sie dieses Modell zu einem späteren Zeitpunkt als Vorlage für die Prozesskonfiguration in dem Integration Directory verwenden. Der Aufwand für die Konfiguration wird dadurch erheblich verringert.

  2. Wenn der Empfänger ein anderes Message-Format erwartet als der Sender, brauchen Sie ein Mapping-Programm, mit dem der Integration Broker zur Laufzeit die beiden Formate aufeinander abbilden kann. Im Idealfall haben sich Sender und Empfänger auf ein gemeinsames Standard-Format geeinigt, um die Anzahl der Mapping-Programme gering zu halten.
  3. Wenn Partner Adapter für SAP entwickeln, können sie mit Adaptermetadaten im ES Repository Konfigurationsdaten festlegen, die für den jeweiligen Adaptertyp benötigt werden. Diese Konfigurationsdaten bestimmen die möglichen Parameter, die es für einen Adaptertyp geben kann.

    Für einen bereits existierenden Adapter können alle Kunden Kommunikationskanalvorlagen im ES Repository definieren, um Konfigurationsparameter eines Adapters für einige Standardfälle vorzubelegen. SAP liefert beispielsweise Kommunikationskanalvorlagen aus, um die Konfiguration von RosettaNet-Szenarien zu vereinfachen.

    Weitere Informationen: Adaptermetadaten

  4. Der Message-Austausch über den Integration Broker ist zustandslos. Wenn in komplizierteren Integrationsszenarien notwendig ist, dass während eines Message-Austauschs Informationen über diesen Austausch auf dem Integration Broker gehalten werden, müssen Sie mit Integrationsprozessen arbeiten. Ein Integrationsprozess definiert ein Ablaufmodell und erlaubt es mehrere Messages miteinander zu korrelieren.

    Weitere Informationen: Integrationsprozesse