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 Beziehungswissen im iPPE

Verwendung

Im iPPE kann an den Varianten der Produktstruktur Beziehungswissen gepflegt werden. Über das Beziehungswissen wird die Auswahl der Varianten an den Strukturknoten gesteuert.

Integration

In der PVS kann Beziehungswissen nur in Form von Auswahlbedingungen gepflegt werden.

Funktionsumfang

Die in den Auswahlbedingungen (einschließlich Constraints für Zwänge und Verbote) verwendeten Merkmale müssen folgende Eigenschaften haben:

  • Einwertig

  • Weitere Werte können erlaubt sein (Feld: Zusätzliche Werte aktiviert). Schnitte und freie Stellen, die mit nicht aufgeführten Werten zusammenhängen werden im Ergebnis aber nicht angezeigt.

  • Mußmerkmale

  • Format: char oder num

In den Auswahlbedingungen (einschließlich Constraints für Zwänge und Verbote) können die folgenden Operatoren verwendet werden.

  • IN

  • OR

  • AND

  • EQ bzw. =

  • NE

  • SPECIFIED

  • NOT

Bei Zwängen und Verboten handelt es sich um Regeln, die bestimmte Merkmalswertkombinationen erzwingen oder verbieten. Da Zwänge als negierte Verbote formuliert werden können, ist im Folgenden immer nur von Verboten die Rede.

Verbote bewirken an der Konfigurationsoberfläche, daß bestimmte Merkmalswertkombinationen nicht gewählt werden können, andernfalls wird eine Inkonsistenz angezeigt. Verbote können Sie in einem Constraint formulieren. Das Constraint ordnen Sie einem Constraintnetz zu, dieses wiederum ordnen Sie dann dem Konfigurationsprofil des zu konfigurierenden Materials zu. Somit werden die Verbote in der Konfigurationsoberfläche berücksichtigt.