Einfügen eines Vorgangs Mit diesem finiten Planungsmodus können Sie einen Vorgang in eine bestehende Belegung (so nah wie möglich) zum Wunschtermin einfügen, auch wenn es zu diesem Termin keine oder nur eine zu kleine Lücke in der Belegung gibt. Das System erzeugt ggf. eine ausreichend große Lücke, indem es die in Planungsrichtung benachbarten Vorgänge auf der Ressource verschiebt.
Diesen Planungsmodus können Sie nur für finit zu beplanende Single-Activity-Ressourcenverwenden. Weitere Informationen über infinite und finite Planungsmodi und Ressourcen finden Sie unter Finite und infinite Planung .
Beim Einfügen eines Vorgangs verschiebt das System die bereits auf der Ressource eingeplanten Vorgänge, um eine ausreichend große Lücke für den einzufügenden Vorgang zu erzeugen. Dabei wird die Reihenfolge der bereits eingeplanten Vorgänge nicht verändert, und die bereits eingeplanten Vorgänge werden nicht auf alternative Ressourcen ( alternative Modi ) umgeplant.
Der Einfügezeitpunkt eines Vorganges wird durch den Starttermin der Bearbeitungsaktivität bestimmt. Da die Starttermine der Bearbeitungsaktivitäten die Reihenfolge der Vorgänge auf einer Ressource bestimmen, muss das System den Starttermin der Bearbeitungsaktivität des einzufügenden Vorganges vor den Starttermin der Bearbeitungsaktivität des folgenden Vorganges legen.
Zu welchem Termin genau der Vorgang eingefügt wird, hängt von der Belegung der Ressource am Wunschtermin und von der Planungsrichtung ab:
zum Wunschtermin ist noch kein Vorgang eingeplant
In diesem Fall plant das System den einzufügenden Vorgang zum Wunschtermin ein. Bereits eingeplante Vorgänge verschiebt es bei Bedarf wie folgt:
Bei Planungsrichtung rückwärts werden die vor dem Wunschtermin liegenden Vorgänge in Richtung Vergangenheit verschoben.
Bei Planungsrichtung vorwärts werden die nach dem Wunschtermin liegenden Vorgänge in Richtung Zukunft verschoben.
zum Wunschtermin ist bereits ein Vorgang eingeplant
In diesem Fall wird der einzufügende Vorgang je nach Planungsrichtung unmittelbar nach (Planungsrichtung vorwärts) oder vor (Planungsrichtung rückwärts) dem bereits eingeplanten Vorgang eingefügt. Bei Bedarf werden bereits eingeplante Vorgänge wie oben beschrieben in Planungsrichtung verschoben.
Wenn das System keine ausreichend große Lücke erzeugen kann, z.B. weil sonst Anordnungsbeziehungen verletzt würden, behalten alle Vorgänge ihre Lage. Der Vorgang wird nicht eingefügt.
Hinweis
Wenn das System mit dem Planungsmodus
Vorgang einfügen
eine Ein- oder Umplanung nicht durchführen kann, können Sie mit der finiten Strategie
Vorgang anfügen
einen Vorgang oder Auftrag an das Ende der Belegung einplanen.