Übertragung der iPPE-Daten in SAP APO Der Prozess beschreibt das Vorgehen bei der Übertragung der iPPE-Daten ( Produktstruktur , Prozessstruktur , Linienstruktur ) in SAP APO mit Hilfe des SAP APO Core Interface (CIF). Sie setzen diesen Prozess nur dann ein, wenn Sie bestimmte Materialien/Produkte in SAP APO z.B. mit der Planungsmatrix planen wollen und die Stammdaten für diese Materialien/Produkte im SAP-DIMP-System verwalten.
Sie haben für jedes Material/Produkt, das Sie in SAP APO planen wollen, das iPPE-Einstiegsobjekt in der Fertigungsversion gepflegt.
Sie haben die erforderlichen Einstellungen im SAP-DIMP-System und in SAP APO vorgenommen, um die Schnittstelle zwischen den beiden Systemen einzurichten. Die hierzu erforderlichen Arbeitsschritte entnehmen Sie der SAP-APO-Dokumentation, die Sie in SAP APO unter - -
Sie haben sichergestellt, dass die Customizing-Einstellungen, die Sie im SAP-DIMP-System für die
Verwaltung der iPPE-Objekte
festgelegt haben, mit den Einstellungen im Customizing in SAP APO übereinstimmen, d.h. Sie müssen in SAP APO für die iPPE-Objekte die gleichen Customizing-Einstellungen pflegen, wie im SAP-DIMP-System.
Hinweis
Die Einstellungen für die Verwaltung der iPPE-Oberfläche
müssen nicht identisch sein. Beachten Sie jedoch, dass die iPPE-Oberfläche in SAP APO anders aussieht, wenn Sie für die Oberfläche in SAP APO andere Customizing-Einstellungen pflegen als im SAP-DIMP-System.
Die Übertragung von Daten in ein SAP-APO-System ist erst ab SAP APO 3.1 und höher möglich.
Um SAP APO erstmalig mit iPPE-Daten zu versorgen, müssen Sie mindestens ein Integrationsmodell für alle Materialien/Produkte anlegen, für die Sie eine Fertigungsversion mit iPPE-Einstiegsobjekt gepflegt haben. In diesem Integrationsmodell sind dann alle zu übertragenden iPPE-Strukturen und abhängigen Daten der ausgewählten Materialien/Produkte zusammengefasst. Beim Anlegen des Integrationsmodells geben Sie die Materialnummern, Werke und ggf. die Fertigungsversionen der Materialien/Produkte ein, deren iPPE-Strukturen übertragen werden sollen. Sie können dafür auch mehrere Integrationsmodelle anlegen.
Das System ermittelt dann anhand der vorgegebenen Materialnummern alle Fertigungsversionen mit
iPPE-Einstiegsobjekten
. Abhängige Objekte (Stammdaten, wie z.B. Materialstämme und Klassen) werden in das Integrationsmodell aufgenommen. Siehe auch:
Integrationsmodell für iPPE-Daten anlegen
.
Aus Betriebsmitteln und Arbeitskräften des iPPE im SAP-DIMP-System generiert das SAP-APO-System während der Übertragung SAP-APO-Ressourcen.
Achtung
Eine Fertigungsversion mit
iPPE-Einstiegsobjekt
darf nur in einem aktiven Integrationsmodell enthalten sein, damit die Übertragung funktioniert, d.h. wenn die Fertigungsversion, die Sie übertragen wollen, bereits in einem anderen Integrationsmodell enthalten ist, müssen Sie dieses Integrationsmodell deaktivieren.
Sie aktivieren das Integrationsmodell , um die Datenübertragung zu starten.
Für Änderungen an den iPPE-Daten, die Sie bereits in SAP APO übertragen haben, müssen Sie eine Änderungsübertragung durchführen . Dafür steht ein eigener Report zur Verfügung, der im Hintergrund ausgeführt werden sollte.
Nach dem Start der Übertragung können Sie im SAP-DIMP-System überprüfen, welche Objekte an die Schnittstelle übergeben wurden, und ob ggf. Fehler aufgetreten sind. Im SAP-APO-System können Sie überprüfen , welche Objekte in SAP APO übertragen wurden und ob ggf. Fehler aufgetreten sind. Siehe auch: Übertragungsergebnisse überprüfen .
Die übertragenen iPPE-Daten (Produktstruktur, Prozessstruktur und Linienstruktur), für die im Integrationsmodell festgelegten Materialien, liegen in SAP APO als Kopien vor. Sie können diese Daten in SAP APO mit den gleichen iPPE-Transaktionen wie im SAP-DIMP-System überprüfen.