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 Anlegen von mehrstufigen Prozeßstrukturen

Einsatzmöglichkeiten

Dieser Prozeß beschreibt, wie Sie beim Anlegen von mehrstufigen Prozeßstrukturen vorgehen.

Ablauf

  1. Sie legen alle Knoten der Prozeßstruktur als Einzelobjekte an.

  2. Sie ordnen die Aktivitäten, die Sie mit einer Gliederungsaktivität zusammenfassen wollen, der entsprechenden Gliederungsaktivität zu. Wenn Sie mit Vorgängen arbeiten, dann ordnen Sie die Aktivitäten den Vorgangsknoten zu. Anschließend ordnen Sie die Vorgänge der entsprechenden Gliederungsaktivität zu. Außer Aktivitäten können Sie einem Gliederungsknoten auch weitere Gliederungsknoten zuordnen, um eine mehrstufige Struktur zu erhalten.

    Hinweis Hinweis

    In der Hierarchie der Prozeßstruktur steht ein Gliederungsknoten über dem Vorgang, d.h. Sie können einem Gliederungsknoten Vorgänge zuordnen, aber einem Vorgang keine Gliederungsknoten.

    Ende des Hinweises
  3. Zuletzt ordnen Sie die Gliederungsaktivitäten dem Arbeitsplankopf zu. Siehe auch: Festlegen von Hierarchiebeziehungen in mehrstufigen Strukturen

  4. Sie pflegen für jede Aktivität mindestens einen Modus. Dabei ordnen Sie eine Produktionsressource zu, mit der die Aktivität ausgeführt werden soll. Ggf. können Sie die Produktionsressource auch direkt vom Modus aus anlegen . Außerdem geben Sie im Modus das Werk ein, in dem die Aktivität ausgeführt werden soll, sowie die Zeitdauer. Zusätzliche Sie können für jeden Modus auch eine Änderungsnummer eingeben, wenn Sie die Änderungen mit dem Änderungsdienst verwalten. Siehe auch: Modus anlegen .

    Zusätzlich können Sie für einen Modus im Register Sekundärressourcen weitere Produktionsressourcen, wie z.B. Fertigungshilfsmittel, die nicht für die Kapazitätsplanung im APO relevant sind, zuordnen. Siehe auch: Fertigungshilfsmittel (Sekundärressourcen) zuordnen

    Im Register Kalkulationsdaten können Sie einen eigenen Kalkulationsstammsatz für diesen Modus anlegen und oder einen bereits angelegten zuordnen. Siehe auch:

    Leistungen bei der Rückmeldung und Kalkulation berücksichtigen .

    Kalkulationen auf Basis des iPPE .

    Im Register Bandbelegung weisen Sie dem Modus das oder die Linienelemente zu, wie z.B. Linienabschnitt oder Arbeitsbereich, an dem dieser ausgeführt werden soll. Auf diese Weise können Sie schon zu einem frühen Zeitpunkt, auch ohne eine Abtaktung anzulegen, die Beziehung zwischen dem Modus einer Aktivität und ihrem Ausführungsort an der Linie pflegen. Siehe auch: Bandbelegung .

    Sie können die Bandbelegung auch für eine ganze Prozeßstruktur durchführen.

  5. Sie führen die Zuordnung der Komponenten zu einer Aktivität durch, indem Sie den Strukturknoten der PVS und ggf. die gewünschten Varianten (wenn nicht alle Varianten eines Strukturknotens zugeordnet werden sollen) im Register Zuordnung eingeben. Siehe auch : Komponenten einer Aktivität zuordnen

    Sie können die Komponentenzuordnung jedoch auch für die gesamte Prozeßstruktur mit Hilfe der Anwendungsliste Produkt-Prozeßzuordnung durchführen.

  6. Sie pflegen für jede Hierarchieebene die Sequenzen der einzelnen Objekte. Siehe auch: Bearbeiten von Sequenzen bei mehrstufigen Prozeßstrukturen

    Hinweis Hinweis

    Dies ist nur bei Prozeßstrukturen, die Sie für Werkstattfertigung einsetzen wollen, zwingend erforderlich.

    Ende des Hinweises
  7. Um der Prozeßstruktur das Material zuzuordnen, das mit der angelegten Prozeßstruktur gefertigt werden soll, legen Sie eine Fertigungsversion an und tragen im iPPE-Einstiegsobjekt den Arbeitsplankopfknoten der Prozeßstruktur ein. Siehe auch : IPPE-Einstiegsobjekt in der Fertigungsversion pflegen

  8. Sobald Sie das iPPE-Einstiegsobjekt gepflegt haben, können Sie im Arbeitsplankopf im Register Einstiege das Material und die Fertigungsversion, der Sie die Prozeßstruktur zugeordnet haben, anzeigen.