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 Beispiel 2 für den Vorbereitungsservice für die Prognose nach LI

 

  • Produkt Y haben Sie folgende Distributionsstruktur (BOD) zugeordnet:

    Die Eingangslokation Chicago hat folgende direkte Unterlokationen:

    • die bestandsführende Lokation New York

    • die bestandsführende Location Rom

    • die bestandsführende virtuelle Unterlokation (vUL) Chicago

  • Sie haben der Eingangslokation Chicago eine Leitindikatorgruppe zugeordnet, die die Leitindikatoren Installationen und Anzahl an Einsätzen enthält.

  • Produkt Y haben Sie den Leitindikator Anzahl an Einsätzen zugeordnet.

  • Produkt Y ist nicht Teil einer Produktersetzung.

  • Sie haben im Serviceprofil für den Vorbereitungsservice für die Prognose nach Leitindikator das Kennzeichen STL zum LI lesen gesetzt.

  • In Periode 06.2005 gab es an der Eingangslokation Chicago einen aggregierten Bedarf von 11 Stück des Produkts Y.

  • In Periode 06.2005 haben Sie folgende Equipments auf dem Markt:

    • Equipment A

      Der Bedarf an Equipment A ist an der Lokation New York aufgetreten. Diesem Equipment ist eine Equipmentstückliste mit folgenden Positionen zugeordnet:

      • 4 Mal Produkt X

      • 4 Mal Produkt Y

      • 1 Mal Produkt Z

    • Equipment C

      Der Bedarf an Equipment C ist an der Lokation Rom aufgetreten. Diesem Equipment ist eine Equipmentstückliste mit folgenden Positionen zugeordnet:

      • 10 Mal Produkt X

      • 8 Mal Produkt Y

  • Sie haben keine Selektionsbedingungen für Ihre Equipments definiert.

Absatzhistorie für den LeitindikatorAnzahl an Einsätzenfür Produkt

Für Produkt Y geht der Vorbereitungsservice folgendermaßen vor, um die Absatzhistorie des zugeordneten Leitindikators Anzahl an Einsätzen zu ermitteln:

  1. Der Vorbereitungsservice ermittelt folgendermaßen die ersten bestandsführenden Lokationen zu Produkt Y:

    • Produkt Y kommt in Equipment A und in Equipment C vor.

    • Der Bedarf an Equipment A ist in der Lokation New York aufgetreten. Diese Lokation ist bestandsführend. Somit ist ein Lokationsprodukt von Produkt Y das Lokationsprodukt NewYork_Y.

    • Der Bedarf an Equipment C ist an der Lokation Rom aufgetreten. Diese Lokation ist bestandsführend. Somit ist ein Lokationsprodukt von Produkt Y das Lokationsprodukt Rom_Y.

  2. Der Vorbereitungsservice liest die Kennzahl Anzahl an Einsätzen für die in Schritt 1 ermittelten Lokationsprodukte aus dem InfoCube SPP: Installationskennzahlen (9AIBASKF).

    Für Periode 06.2005 ist die Anzahl an Einsätzen für Lokationsprodukt NewYork_Y beispielsweise 10, für Lokationsprodukt Rom_Y 12.

  3. Der Vorbereitungsservice aggregiert die Werte der Absatzhistorie für den Leitindikator Anzahl an Einsätzen entlang der BOD für Produkt Y folgendermaßen und erhält so die Absatzhistorie für den Leitindikator Anzahl an Einsätzen auf Eingangslokationsebene:

    LI-Wert NewYork_Y + LI-Wert Rom_Y = 10 + 12 = 22

  4. Der Vorbereitungsservice ermittelt folgendermaßen den Vergangenheitswert des Koeffizienten für die Periode 06.2005:

    Finaler Bedarf des Ersatzteils Y in Per. 06.2005 / Wert der AHist. des LI in Per. 06.2005 = 11 / 22 = 0.5