Variablen verwenden
Sie verwenden Variablen zur Einschränkung der Merkmalswerte, um über die Referenz auf die Variable deren zentral hinterlegten Wert für das aktuelle Planungsobjekt zu übernehmen.
Die Art und Weise, wie Sie Variablen verwenden, richtet sich nach dem Typ des Objektes, das Sie zusammen mit Variablen verwenden möchten:
...
1. Markieren Sie die Planungsebene, in der Sie Variablen für die Merkmalswerteinschränkung verwenden möchten und wählen Sie Planung → Planungsebene → Ändern.
2. Wechseln Sie zu der Registerkarte Selektion.
3. Positionieren Sie den Cursor in die von-Spalte des Merkmals, dessen Merkmalswerte Sie mit Hilfe einer Variablen einschränken möchten.
4.
Wählen Sie
Variable ein-/ausschalten, um die Variablenersetzung für
das Merkmal einzuschalten.
Bei eingeschalteter Variablenersetzung blendet das System automatisch die bis-Spalte aus. Wenn Sie einen Wertebereich als Selektion benötigen, können Sie dies durch eine entsprechende Definition der Variablen erreichen.
5. Tragen Sie in die von-Spalte des Merkmals den technischen Namen der gewünschten Variable ein. Über die Wertehilfe zu dem Feld können Sie eine Liste aller Variablen anfordern, die für das Merkmal definiert sind und die gewünschte übernehmen.
6. Bei Zeitmerkmalen können Sie auf einem Dialogfenster auch einen Offset eingeben. Damit lässt sich beispielsweise eine Kopierfunktion Kopieren aus der Vorperiode sehr einfach anlegen.
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1. Markieren Sie eine Funktion, die in mindestens einer der Listen für zu ändernde Felder oder für Bedingungen ein Merkmal enthält, das Sie durch eine Variable einschränken möchten.
2. Wählen Sie eine Parametergruppe zu dieser Funktion aus.
3. Positionieren Sie den Cursor in die von-Spalte des Merkmals, dessen Merkmalswerte Sie mit Hilfe einer Variablen einschränken möchten.
Dieser Schritt gilt in gleicher Form für zu ändernde Merkmale wie auch für Merkmale aus der Liste für Bedingungsfelder.
4.
Wählen Sie
Variable ein-/ausschalten, um die Variablenersetzung für
das Merkmal einzuschalten.
Bei eingeschalteter Variablenersetzung blendet das System automatisch die bis-Spalte aus. Wenn Sie einen Wertebereich als Selektion benötigen, können Sie dies durch eine entsprechende Definition der Variablen erreichen.
5. Tragen Sie in die von-Spalte des Merkmals den technischen Namen der gewünschten Variablen ein. Über die Wertehilfe zu dem Feld können Sie eine Liste aller Variablen anfordern, die für das Merkmal definiert sind und die gewünschte übernehmen.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie auf eine im Planungsgebiet definierte Variable aus einer Formel heraus zugreifen wollen:
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1. Legen Sie im Formeleditor eine lokale Variable an, deren Typ auf das Merkmal verweist, zu dem die (globale) Variable gehört (z.B. DATA VCOMP TYPE 0COMPANY.).

Bei globalen Variablen vom Typ Zahl wählen Sie im Formeleditor für die lokale Variable den vordefinierten Typ F.
2. Ermitteln Sie den Wert der (globalen) Variable mit Hilfe des Sprachelements VARV und weisen Sie ihn der lokalen Variable zu (z.B. VCOMP = VARV('VCOMPANY').)
Die Möglichkeit, Variablen in der manuellen Planung zu verwenden, hängt davon ab, welche Einstellungen Sie in der Planungsebene vorgenommen haben:
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1. Stellen Sie sicher, dass die Merkmalswerteinschränkung durch Variablen in der Planungsebene so vorgenommen wurde, dass sie zu Ihrem Planungslayout passt. Es bestehen folgende Abhängigkeiten:

Das System wertet die Einstellungen in der Planungsebene aus und stellt für jedes Merkmal automatisch sicher, dass es nur in den dafür geeigneten Bereichen des Planungslayouts verwendet werden kann.
Die folgenden Schritte beziehen sich ausschließlich auf Merkmale mit Zeitbezug, die in den Datenspalten verwendet werden sollen:
2. Positionieren Sie den Cursor in die von-Spalte des Merkmals, dessen Merkmalswerte Sie mit Hilfe einer Variablen einschränken wollen.
3.
Wählen Sie
Variable ein-/ausschalten, um die Variablenersetzung für
das Merkmal zu bearbeiten.
Das System zeigt ein Dialogfeld an. Darin können Sie den Namen der Variablen überprüfen, die in der Planungsebene zur Merkmalswerteinschränkung verwendet wird, einen Offset für den Merkmalswert angeben oder zur Eingabe eines Festwerts zurückkehren.
4. Geben Sie einen Offset an, mit dem der Merkmalswert, der sich aus der Variablenersetzung ergibt, beaufschlagt werden soll.

Da Sie bei der Definition einer einzelnen Datenspalte mit Merkmalsbezug der Spalte auch nur einen einzelnen Merkmalswert zuordnen können, gilt in der manuellen Planung folgende Besonderheit: Bei einem Merkmal, dessen Werte durch Variablenersetzung eingeschränkt sind und das in der Datenspalte verwendet werden soll, wird als Merkmalswert immer nur der kleinste Wert der Selektion benutzt; alle übrigen Werte, die in der Selektion möglicherweise enthalten sind, werden ignoriert.

Sie möchten das Merkmal 0FISCPER in eine Datenspalte aufnehmen, und zwar so, dass Kennzahlwerte für die zurückliegende, die aktuelle und die Folgeperiode angezeigt werden. Periode ist in der Planungsebene durch eine Variable VPERI eingeschränkt, die als Selektion den Wertebereich 003...012 enthält.
Sie wählen für die erste Datenspalte
Variable
ein-/ausschalten, um im Dialogfeld den Offset –1 für die zurückliegende Periode einzugeben (da Sie hierdurch den
kleinsten zulässigen Wert der Selektion unterschreiten, wandelt das System die
Datenspalte automatisch in eine Vergleichsspalte
um). Wiederholen Sie diesen Schritt für die nächste Spalte. Hier lassen Sie
das Feld für den Offset frei, um die aktuelle Periode zu übernehmen. Für die
dritte Spalte schließlich tragen Sie den Offset 1 für die Folgeperiode ein.
Nach Ablauf der Periode ändern Sie die Selektion der Variable VPERI auf den Wertebereich 004...012 ab. Die Datenspalten des Planungslayouts passen sich dann automatisch an die geänderte Einstellung an, ohne dass Sie das Layout manuell bearbeiten müssen.

Sie können den durch Variablenersetzung ermittelten Merkmalswert auch als reine Zeichenfolge in Spaltenüberschriften verwenden. Fügen Sie dafür einfach den Variablennamen (ggf. unter Angabe des gewünschten Offsets) in den Text der Spaltenüberschrift ein, z.B. "Umsatz in Periode VPERI+2". Das System erkennt zum Ausführungszeitpunkt, dass es sich um eine Variable handelt und ersetzt den Variablennamen durch den aktuellen Wert.