Besonderheiten quellsystemabhängiger
Objekte
Wie im Abschnitt Objektabhängigkeiten und Konsistenz bereits dargestellt, können BI-Objekte in ihrer Definition von anderen Objekten abhängig sein. Während für konsistenten Transport von Objekten, welche von anderen BI-Objekten abhängig sind, das Sammeln der abhängigen Objekte auf demselben Transportauftrag ausreichend ist, stellt die Abhängigkeit von nicht-transportierbaren Objekten eine besondere Herausforderung dar, aus welcher sich die Komplexität im Umgang mit diesen Objekten erklären lässt.
In einem BI-System werden nicht die Objekte transportiert, sondern die Metainformation, die zur Generierung eines Objektes im Zielsystem notwendig ist. Quellsystemabhängige Objekte sind von den Verhältnissen im Zielsystem in besonderem Maße abhängig. Sie können sogar physisch auf ein BI-System und ein Quellsystem verteilt sein. So stellen sich im Zusammenhang mit quellsystemabhängigen Objekten oft besondere Anforderungen, wie z.B. die folgenden:
● Ein Objekt, das im Ursprungssystem für ein Quellsystem A angelegt wurde, soll im Zielsystem für ein oder mehrere andere Quellsysteme B, C, D,… angelegt werden.
● Ein Objekt, das sowohl im Ursprungs- als auch im Zielsystem für ein und dasselbe Quellsystem angelegt wurde, hat dennoch physisch zwei verschiedene Verbindungen zu diesem System, da die Definition einer Verbindung zu einem Quellsystem immer von beiden Seiten abhängt, sowohl von dem Quellsystem als auch von dem BI-System.
Bei quellsystemabhängigen Objekten läuft daher eine Logik ab, die den Namen des Quellsystems bzw. der Verbindung bestimmt, für die der Import bzw. die Aktivierung des Contents ablaufen soll.
Erweiterungen des BI-Versionskonzepts
Klassifikation quellsystemabhängiger Objekte
Anonymisierung des Quellsystems
Prozesskette und Prozessvariante
Quellsystemabhängige 3.x-Objekte